OpenAI treibt den Ausbau in Deutschland voran. Neben einem zweiten Büro in Berlin bringt Firmenchef Sam Altman auch eigene Rechenzentren in der Bundesrepublik ins Gespräch.
Der US-amerikanische KI-Gigant OpenAI baut seine Präsenz in Deutschland aus: Der Entwickler des Chatbots ChatGPT plant die Eröffnung eines zweiten deutschen Standorts in Berlin.AdriaVidal - stock.adobe.com
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Summary: OpenAI plant neben München einen zweiten deutschen Standort in Berlin, dessen Eröffnung laut Firmenchef Sam Altman „ziemlich bald“ erfolgen soll. Zugleich spricht sich Altman für Rechenzentren in Deutschland aus, um den steigenden Bedarf an KI-Infrastruktur abzusichern. Deutschland zählt für OpenAI zu den weltweit wichtigsten Märkten.
Warum OpenAI den Ausbau in Deutschland vorantreibt
Der US-amerikanische KI-Anbieter OpenAI will seine Präsenz in Deutschland erweitern. Wie Firmenchef Sam Altman in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ ankündigte, plant der Entwickler von ChatGPT ein zweites deutsches Büro in Berlin. Bislang ist das Unternehmen hierzulande mit einem Standort in München vertreten.
Ein genauer Termin für die Eröffnung in Berlin steht noch nicht fest. Sie solle aber „ziemlich bald“ erfolgen, erklärte Altman. Gleichzeitig rückt für OpenAI die Frage in den Mittelpunkt, wie sich die wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur absichern lässt.
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Deutschland zählt nach Angaben des Unternehmens zu den dynamischsten Märkten. Gemessen an den zahlenden Abonnenten ist Deutschland der größte ChatGPT-Markt in Europa und gehört weltweit zu den Top 3.
„Deutschland ist seit jeher einer unserer größten und am schnellsten wachsenden Märkte“, sagte Altman. Die deutsche Wirtschaft setze stark auf Künstliche Intelligenz und sei ein zentraler Partner. Als Beispiel verwies der OpenAI-Chef auf die Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom.
Welche Rolle spielen Rechenzentren beim OpenAI-Ausbau?
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Neben dem geplanten Büro in Berlin beschäftigt sich OpenAI mit Möglichkeiten für den Aufbau lokaler Infrastruktur. Hintergrund ist der steigende Bedarf an Rechenleistung für das Ausführen und Trainieren moderner KI-Modelle.
Altman führte nach eigenen Angaben in Berlin bereits Gespräche mit Regierungsvertretern über ein potenzielles Rechenzentrum in Deutschland. Konkrete Ergebnisse gab es dabei zunächst nicht.
„Letztendlich muss jedes Land die Frage beantworten, ob es Rechenzentren innerhalb der eigenen Grenzen errichten oder Zugänge in anderen Ländern mieten will“, sagte Altman.
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Der OpenAI-Chef hofft weiterhin darauf, dass Deutschland den Bau eigener Rechenzentren vorantreibt und dafür die erforderlichen Rahmenbedingungen und Ressourcen bereitstellt. Unabhängig davon profitiere der Wirtschaftsstandort bereits von der tiefen Integration moderner KI-Anwendungen.
Datenschutz für Unternehmenskunden im Fokus
Mit dem OpenAI-Ausbau in Deutschland rückt auch der Umgang mit Geschäftsdaten in den Blick. Altman äußerte sich zu Bedenken aus der Wirtschaft, vertrauliche Betriebsdaten und Know-how könnten bei der Nutzung von KI-Anwendungen abfließen.
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Der Firmenchef wies den Verdacht zurück, dass OpenAI Eingaben von Unternehmen verwende, um künftige KI-Modelle weiterzutrainieren. Geschäftskunden biete das Unternehmen eine verbindliche Null-Daten-Speicherung an. Übertragene Daten würden dabei nicht für spätere Auswertungen gesichert.
„Ich glaube fest an den Datenschutz für Unternehmenskunden“, unterstrich Altman. OpenAI wolle als Plattformanbieter die gesamte Wirtschaft unterstützen, anstatt mit den eigenen Kunden in Wettbewerb zu treten.
Mit dem geplanten Berliner Büro würde OpenAI neben München einen zweiten Standort in Deutschland betreiben. Wie aus der Meldung hervorgeht, verbindet das Unternehmen den Ausbau seiner Präsenz mit der Diskussion über zusätzliche KI-Infrastruktur.
Im Zentrum steht dabei insbesondere die Frage nach Rechenzentren innerhalb Deutschlands. Altman macht deren Aufbau von den notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen abhängig. Wann das Berliner Büro eröffnet wird und ob konkrete Pläne für ein Rechenzentrum folgen, ist bislang offen.
• Wo plant OpenAI den Ausbau in Deutschland? – Neben dem bestehenden Büro in München soll ein zweiter deutscher Standort in Berlin entstehen.
• Wann soll der OpenAI-Ausbau in Berlin erfolgen? – Ein genauer Termin steht nicht fest. Sam Altman zufolge soll die Eröffnung „ziemlich bald“ erfolgen.
• Welche Rolle spielen Rechenzentren beim OpenAI-Ausbau? – Altman spricht sich für eigene Rechenzentren in Deutschland aus, um den steigenden Bedarf an KI-Rechenleistung abzusichern.
• Warum ist Deutschland für den OpenAI-Ausbau wichtig? – Deutschland ist laut OpenAI der größte ChatGPT-Markt Europas nach zahlenden Abonnenten und gehört weltweit zu den Top 3.
• Wie behandelt OpenAI beim Ausbau Geschäftsdaten? – Geschäftskunden wird laut Altman eine verbindliche Null-Daten-Speicherung angeboten, bei der übertragene Daten nicht für spätere Auswertungen gesichert werden.