Anja Ringel, Julia Dusold, Ingo Spengler

Im Podcast Industry Insights sprechen die Redakteurinnen (von links) Anja Ringel und Julia Dusold diesmal mit Ingo Spengler, COO von Leoni. (Bild: Florian Swoboda, Leoni; Grafik: Claudia Weber)

Ingo Spengler ist viel unterwegs: in Ägypten, Mexiko, Rumänien, Tunesien,… Bevor Sie aber neidisch werden: Er ist dort nicht um Urlaub, sondern beruflich. Denn Spengler ist seit Februar der neue Chief Operating Officer beim fränkischen Automobilzulieferer Leoni. Und das Unternehmen hat einen Großteil seiner Mitarbeitenden im Ausland – auch in der Ukraine.

Dort sind die beiden Werke inzwischen trotz Krieg wieder in Betrieb. Die Lieferketten sind intakt. Mehr dazu lesen Sie hier. Wie Leoni ukrainischen Mitarbeitenden bei der Flucht half, erfahren Sie hier.

Hinweis: Die beiden Redakteurinnen Julia Dusold und Anja Ringel haben mit Ingo Spengler vor Ausbruch des Ukraine-Krieges gesprochen. Alle besprochenen Themen sind aber weiterhin aktuell.

Im Podcast Industry Insights erklärt Spengler, Leoni habe seine Wurzeln in Franken. Das merke man zum Beispiel schon am Dialekt. Aufgrund der vielen Beschäftigten und Standorte im Ausland sei das Unternehmen aber inzwischen ein internationales.

Dabei können kulturelle Unterschiede manchmal erst einmal irritierend sein: Spengler erzählt zum Beispiel von Chatnachrichten zwischen ihm und dem ägyptischen Investmentminister. Dieser habe ihm einmal mit „Thank you Mister Spengler“ und einem Blumenstrauß-Emoji geantwortet.

Ein Blumenstrauß? Spengler hat daraufhin bei einem Kollegen vor Ort nachgefragt und der hat ihm erläutert, dass der Blumenstrauß in der ägyptischen Kultur ein Ausdruck von Vertrauen und Wertschätzung sei und sich deshalb auch Männer Blumenstrauß-Emojis hin- und herschicken. „Das würde man in Franken so nicht machen“, so Spengler.

Warum er sich als internationaler Leader mit deutschen Tugenden beschreibt, erfahren Sie im Podcast:

Die Folge finden Sie auch hier: Spotify I Apple Podcasts I YouTube I Google Podcasts I Podigee.

 

Die kulturellen Unterschiede sind übrigens nicht nur in Chat-Nachrichten wichtig, sondern auch in technischen Bereichen. Zum Beispiel bei gemeinsamen Standards. Denn diese müssen dann auch so kreiert werden, dass sie in den unterschiedlichen Kulturkreisen verstanden werden, so Spengler. Im Podcast erklärt er auch, wie die Vernetzung zwischen den Standorten derzeit ist.

Leoni: Herausforderungen sind hausgemacht

Spengler ist seit etwas mehr als einem Jahr bei Leoni. Als er gefragt wurde, ob er die Stelle antreten wolle, habe er sich natürlich gefragt, warum er zu einem Unternehmen wechseln soll, das mit den ein oder anderen Problemen zu kämpfen hat. Die Herausforderungen seien aber hausgemacht, so Spengler. Er ist sich sicher: „Die Zukunft von Leoni ist gesichert.“

Spengler geht sogar noch einen Schritt weiter „Es wird großes kommen von Leoni“, sagt er. Im Podcast verrät er schon das ein oder andere Detail. Denn der Bordnetz-Bereich des Unternehmens steht aufgrund von Elektromobilität und des vermehrten Nutzens von Daten vor einer großen Revolution.

Das ist Ingo Spengler

Ingo Spengler
(Bild: Leoni AG)

Ingo Spengler ist seit Februar COO des Zulieferers Leoni. Er ist seit Anfang 2021 im Unternehmen und hat zunächst das Ressort "Operations" im Bordnetz-Bereich verantwortet.

Vor seiner Tätigkeit bei Leoni war Ingo Spengler bei Fauresia, Magna und Volkswagen.

Möglichkeiten sieht er vor allem in der Produktion. Es gehe unter anderem darum, Mensch und Systeme zusammenzubringen, um in der Digitalisierung voranzukommen.

Neugierig? Hören Sie rein! Industry Insights finden Sie auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Zum Beispiel hier: Spotify I Apple Podcasts I YouTube I Google Podcasts I Podigee.

Diese Folge von Industry Insights wird präsentiert von Bimatec Soraluce.

Industry Insights: Das sind die Moderatorinnen

Anja Ringel (links) und Julia Dusold (rechts) strahlen in die Kamera.
(Bild: Florian Swoboda)

Julia Dusold (rechts) kann genauso gut Differentialgleichungen lösen wie Instagram-Stories aufbauen. Schließlich hat sie neben Physik auch noch Wissenskommunikation studiert. Ihre Spezialgebiete sind verschiedene Fertigungstechnologien wie Zerspanung und 3D-Druck. Besonders begeistert ist sie von Zukunftsthemen wie KI und Quantentechnologie. Julia hat schon vielen Kollegen mit ihren IT- und Programmierfähigkeiten aus der Patsche geholfen, besitzt ein Hogwarts-Schloss aus Lego und ist großer Doctor-Who-Fan. Folgen Sie Julia Dusold auch auf LinkedIn, Xing und Twitter.

 

Als Wirtschaftsredakteurin schaut Anja Ringel (links) den Unternehmen auf die Finger oder besser gesagt auf die Bilanzen. Ihr Trumpf: Ein Master in „European Studies“ mit den Schwerpunkten Politik und BWL. Anja interessiert sich aber nicht nur für die finanzielle Seite. Sie recherchiert unter anderem auch zu Management-Themen, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und den Herausforderungen der Transformation. Privat kann sie gut auf Bilanzzahlen verzichten und geht lieber in den Alpen wandern. Neben Wanderschuhen immer mit dabei: ein spannendes Buch. Folgen Sie Anja Ringel auch auf LinkedIn, Xing und Twitter.

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