1. Was ist das Drohnenlagezentrum von Hensec?
Das Drohnenlagezentrum ist eine zivile Leitstelle zur permanenten, überregionalen Überwachung des Luftraums. Es dient der frühzeitigen Detektion, Identifikation und Bewertung von Drohnenbedrohungen.
2. Welche Zielgruppen profitieren vom neuen Angebot?
Primäre Zielgruppe sind Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Darüber hinaus können sich auch Industrieunternehmen, Wirtschaftsunternehmen und Behörden an das Lagezentrum anschließen.
3. Wie funktioniert die Alarmierung bei Drohnensichtungen?
Bei sicherheitsrelevanten Drohnensichtungen werden zuständige Behörden, integrierte Leitstellen oder der verantwortliche Werkschutz umgehend informiert. Vordefinierte Alarm- und Eskalationsketten werden automatisch aktiviert.
4. Welche Vorteile bietet die offene Systemarchitektur?
Dank der offenen Datenstruktur lassen sich bestehende Sicherheits- und Überwachungssysteme einfach integrieren. Zudem können die erfassten Daten standortunabhängig mit anderen Lagezentren geteilt werden.
5. Welche Rolle spielt technologische Souveränität?
Das Drohnenlagezentrum arbeitet vollständig mit Technologie „made in Germany“ und ist frei von ausländischen Komponenten oder Abhängigkeiten. Dies erhöht die Sicherheit, Verlässlichkeit und strategische Unabhängigkeit.
6. Wie wird die Resilienz des Lagezentrums sichergestellt?
Hardware, Systeme und Arbeitsplätze sind redundant ausgelegt, sodass bei Ausfällen sofort umgeschaltet werden kann. Zusätzlich verzichtet Hensec bewusst auf Funktechnologien wie WLAN oder Bluetooth an den Arbeitsplätzen.
7. Ist das Lagezentrum Teil eines bundesweiten Netzwerks?
Ja, das Zentrum am Tegernsee ist eines von drei Drohnenlagezentren in Deutschland. Im Verbund können sensible Standorte bundesweit überwacht und im Krisenfall auch eigene Drohnen mit BVLOS-Genehmigung eingesetzt werden.