1. Warum richtet sich das Fraunhofer LBF neu aus?
Die Neuausrichtung ist eine Antwort auf steigende Anforderungen der Industrie an zuverlässige, sichere und kreislauffähige Produkte, die wirtschaftlich entwickelt und über den gesamten Lebenszyklus abgesichert werden müssen.
2. Was ist das zentrale Ziel der Neuausrichtung?
Ziel ist es, durchgängige Forschungs- und Entwicklungsleistungen aus einer Hand anzubieten – von der Materialauswahl über die Komponentenbewertung bis zur Systemintegration, Validierung und Betriebsüberwachung.
3. Welche Kompetenzen bündelt das Fraunhofer LBF künftig stärker?
Das Institut verbindet Material-, Struktur- und Systemkompetenz mit digitalen Methoden, Künstlicher Intelligenz, digitalen Zwillingen sowie Strategien für Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit.
4. Wie ist das Fraunhofer LBF künftig organisatorisch aufgestellt?
Die Kompetenzen werden in einer interdisziplinären Struktur gebündelt. Zentrale Bereiche sind Research and Development (RD), Innovation, Transfer and Cooperation (ITC) sowie Test Bench Design, Implementation and Operation (TIO).
5. Welche thematischen Schwerpunkte prägen das Leistungsangebot?
Das Forschungs- und Leistungsportfolio gliedert sich in sechs Felder: Digital Twins & Simulation, Dynamics & Vibration Engineering, Reliability Assessment & Lifetime Prediction, Validation & Prototyping, Sustainability & Circularity sowie Consulting & Training.
6. Welchen Mehrwert bietet die neue Ausrichtung für Industriepartner?
Unternehmen profitieren von schnelleren Entwicklungsprozessen, fundierten Entscheidungsgrundlagen, höherer Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit sowie einem ganzheitlichen Leistungsangebot entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
7. Welche Branchen adressiert das Fraunhofer LBF mit seinem Angebot?
Das Institut unterstützt Großunternehmen und KMU aus verschiedenen Branchen, darunter Mobilität, Maschinen- und Anlagenbau, Sicherheit und Verteidigung sowie die chemische Industrie.