Auto Tacho

Die Verkaufszahlen in der Autoindustrie sinken weiter. Auch im April gab es vergleichsweise wenige Neuzulassungen. - Bild: Pixabay

Die Corona-Schutzverordnungen haben im April auch die Autoverkäufe einbrechen lassen. Knapp 121.000 Neuwagen wurden in dem Monat zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Mittwoch (6.5.) in Flensburg mitteilte. Das waren 61 Prozent weniger als im April vergangenen Jahres. Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, waren im Handel auch die Autohäuser geschlossen worden. Erst seit 20. April dürften sie wieder öffnen.

Weil die Autobauer ihre Produktion nahezu einstellten, liefen auch kaum noch Autos vom Band: In Deutschland waren es 10.900, rund 97 Prozent weniger als üblich, wie der Verband der Automobilindustrie in Berlin mitteilte.

Der Süden ist am meisten betroffen

"Im April wird das ganze Ausmaß der Corona-Folgen für den Pkw-Markt sichtbar", sagte Reinhard Zirpel, der Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller. "Wir haben es mit einem beispiellosen Markteinbruch zu tun."

Noch stärker waren die Rückgänge in Südeuropa, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young mitteilte. In Frankreich gab es demnach 89 Prozent weniger Neuzulassungen, in Spanien 97 Prozent und in Italien 98 Prozent.

In Deutschland wurden auch Nutzfahrzeuge wie Lastwagen und Busse mit Rückgängen um rund die Hälfte weniger verkauft. Bei Motorrädern war es gut ein Viertel weniger.

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