Audi, Q5

Im Januar musste Audi auf dem chinesischen Automarkt Absatzeinbußen einstecken. - Bild: Audi

| von Gabriel Pankow

Das Januar-Geschäft in China blieb mit 35.181 Autos (-35,3%) hinter dem Vorjahresmonat zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Im vergangenen Monat hat Audi im Reich der Mitte gemeinsam mit seinem chinesischen Partner FAW einen strategischen 10-Jahres-Plan aufgesetzt. Vor diesem Hintergrund hatten die chinesischen Audi-Händler ihr Geschäftsvolumen zu Jahresbeginn zurückhaltend disponiert.

Die temporäre Entwicklung in China schlug sich auch in der globalen Bilanz nieder: Die weltweiten Auslieferungen gingen gegenüber den Rekordzahlen des Vorjahresmonats um 13,5 Prozent zurück. Der Autobauer hat vergangenen Monat weltweit rund 124.000 Autos an Kunden verkauft.

Zumindest in Europa (+3,1%, 61.800 Einheiten) und Nordamerika (+11,8%, 16.200 Einheiten)konnten die Ingolstädter weiter positiv. Zum guten Jahresstart in Europa trug vor allem das Wachstum in Italien (+17,6% auf 5.004 Einheiten) und Spanien (+15,8% auf 4.928 Einheiten) bei. Aber auch auf dem deutschen Heimatmarkt konnten die Marke zulegen und ihre Verkäufe um 5,0 Prozent auf 22.927 Einheiten steigern.

Russischer Markt stabilisiert sich

In Russland registrierte das Unternehmen wieder eine Stabilisierung der Nachfrage, nachdem der lokale Markt in den vergangenen Jahren von langer wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt war: plus 3,3 Prozent für Audi auf 935 Autos im Januar.

In Europa insgesamt erfreuten sich auf Modellseite besonders der neue A4 sowie der neue A5 reger Nachfrage. So stieg der Absatz der beiden Mittelklasse-Modelle im vergangenen Monat um 14,2 Prozent. Der Januar stand zudem im Zeichen wichtiger Generationswechsel: Mit dem Audi Q5 und dem A5 Sportback sind in den ersten Wochen des Jahres zentrale Modell-Neuheiten in den europäischen Markt gestartet.

Mit Material von Audi

Das Ende des Fließbands bei Audi

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