Mit dem Rechenzentrum FRA1 erweitert Noris Network die Präsenz im Raum Frankfurt am Main. Der Neubau in Schwalbach soll Cloud- und KI-Lasten sowie hohe Complianceanforderungen bedienen.
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Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Medien verfolgten die Grundsteinlegung für das Rechenzentrum FRA1 in Schwalbach am Taunus.Noris Network
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Summary: Noris Network hat Anfang Juni in Schwalbach am Taunus den Grundstein für das Rechenzentrum FRA1 gelegt. Der Standort entsteht mit bis zu 30 Megawatt Anschlussleistung und soll im September 2027 in Betrieb gehen. Abwärmenutzung, regenerative Energie und ein modulares Kühlkonzept sollen Leistung, Effizienz und Standortverantwortung verbinden.
Noris Network hat den Grundstein für ein neues Hochleistungsrechenzentrum FRA1 in Schwalbach am Taunus gelegt. Die Zeremonie fand Anfang Juni am Standort Am Kronberger Hang statt. Vertreter des Unternehmens und Gäste versenkten dabei eine Zeitkapsel im Erdreich des Baugeländes.
Zuvor hatten die Anwesenden persönliche Wünsche auf Karten geschrieben und in die Kapsel gelegt. Insgesamt verfolgten 53 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Medien die Feierstunde. Stellvertretend für Bürgermeister Thomas Milkowitsch richtete Philip Sokolowski, Wirtschaftsförderer der Stadt Schwalbach am Taunus, ein Grußwort an die Gäste. Mit dem Neubau baut Noris Network die Präsenz im wichtigsten Rechenzentrumsmarkt Deutschlands aus.
Ingo Kraupa, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender (CEO) Noris Network, ordnet das Projekt ein: „Mit unserem ersten eigenen Rechenzentrum im Frankfurter Raum stärken wir unsere Position im wichtigsten deutschen Rechenzentrumsmarkt und decken den wachsenden Bedarf an souveräner Rechenleistung für die Cloud und KI-Anwendungen. Gerade Kunden aus regulierten Branchen erwarten eine Infrastruktur, die höchste Sicherheits- und Compliance-anforderungen erfüllt und für Lasten moderner KI-Systeme ausgelegt ist. Dass wir die Abwärme des Rechenzentrums künftig in das Schwalbacher Fernwärmenetz einspeisen, zeigt, dass leistungsfähige Digitalinfrastruktur und Verantwortung für den Standort zusammengehören.“ Auf einer Gesamtfläche von rund 7.000 Quadratmetern entsteht ein Rechenzentrum mit einer Anschlussleistung von bis zu 30 Megawatt. Damit zählt FRA1 zu den leistungsfähigsten Rechenzentren der Region Frankfurt.
Besiegelten den Baustart von FRA1 mit einem Handschlag: Philip Sokolowski, Wirtschaftsförderer der Stadt Schwalbach am Taunus, und Ingo Kraupa, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender (CEO) Noris Network.Noris Network
Welche Technik im Rechenzentrum FRA1 geplant ist
Neben klassischen Servern sollen in FRA1 auch wassergekühlte Hochleistungssysteme für rechenintensive KI-Anwendungen betrieben werden können. Ein von Noris Network zum Patent angemeldetes Kühlverfahren soll die Kühlung modular an die jeweilige Last anpassen. Hinzu kommen Chillerless Cooling sowie KI-Racks mit bis zu 60 Höheneinheiten. Die Technik soll die Auslastung der Fläche erhöhen und den Betrieb moderner IT-Systeme unterstützen. Auch Unternehmen aus regulierten Branchen sollen adressiert werden. Banken finden dort die Anforderungen des Digital Operational Resilience Act erfüllt.
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Nachhaltigkeit von Beginn an eingeplant
Die Abwärme des Rechenzentrums soll in das Fernwärmenetz der Stadt Schwalbach am Taunus eingespeist werden. Dadurch soll der CO₂-Fußabdruck spürbar sinken. Für den Betrieb setzt Noris Network in Schwalbach auf 100 Prozent regenerative Energie. Mit einem angestrebten PUE-Wert von höchstens 1,2 soll FRA1 zudem den Grenzwert erfüllen, den das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) für ab Juli 2026 in Betrieb genommene Rechenzentren vorschreibt. Geplant sind Zertifizierungen nach EN 50600 VK3-SK4, TÜV NORD TSI.STANDARD Level 3 sowie ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz. Als Generalunternehmer verantwortet die Data Center Group die Planung und Errichtung des schlüsselfertigen Rechenzentrums. Die Inbetriebnahme ist für September 2027 vorgesehen.
Quelle: Mit Material von Noris Network
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FAQ zum Rechenzentrum FRA1
1. Was ist das Rechenzentrum FRA1?
FRA1 ist ein neues Hochleistungsrechenzentrum von Noris Network in Schwalbach am Taunus.
2. Wo entsteht das Rechenzentrum FRA1?
Das Rechenzentrum FRA1 entsteht am Standort Am Kronberger Hang in Schwalbach am Taunus.
3. Welche Leistung bietet das Rechenzentrum FRA1?
Geplant ist eine Anschlussleistung von bis zu 30 Megawatt auf rund 7.000 Quadratmetern Gesamtfläche.
4. Wofür ist das Rechenzentrum FRA1 ausgelegt?
FRA1 soll Cloudanwendungen, KI-Lasten, klassische Server und regulierte Branchen unterstützen.
5. Wann soll das Rechenzentrum FRA1 starten?
Die Inbetriebnahme ist für September 2027 vorgesehen.