Porsche-Stellenabbau in Stuttgart

Stellenabbau bei Porsche: Weitere 4.000 Jobs betroffen

Der Porsche-Stellenabbau könnte deutlich größer ausfallen als bislang bekannt. Einem Bericht zufolge stehen bis zu 4.000 weitere Jobs zur Disposition.

Laut einem Bericht könnten bei Porsche bis zu 4.000 weitere Jobs wegfallen, besonders in Verwaltung und Management.

Summary: Porsche verhandelt in Stuttgart über ein weiteres Sparpaket, das bis Ende Juli vorgestellt werden soll. Laut „Handelsblatt“ könnten bis zu 4.000 zusätzliche Stellen wegfallen, besonders in Management und Verwaltung. Hintergrund ist die Absatzkrise; bereits mehrere Tausend Jobs sind betroffen.

Beim Sportwagenhersteller Porsche könnte der bereits angekündigte Stellenabbau einem Bericht zufolge noch deutlich umfangreicher ausfallen. Nach Informationen des „Handelsblatts“ könnten bis zu 4.000 weitere Jobs wegfallen.

Besonders betroffen seien demnach Beschäftigte in Management und Verwaltung. Auch der Entwicklungsstandort Weissach rückt in den Fokus: Dort sollen laut Bericht rund 30 % der Kapazitäten auf den Prüfstand.

Porsche verweist auf Zukunftspaket

Ein Porsche-Sprecher wollte die konkrete Zahl der betroffenen Stellen auf Anfrage der dpa nicht bestätigen. Er verwies jedoch auf ein umfassendes Zukunftspaket, das derzeit erarbeitet werde. Ziel sei es, das Unternehmen zu verschlanken.

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Das Paket soll nach Angaben des Sprechers bis Ende Juli vorgestellt werden. Damit zeichnet sich ab, dass Porsche seine Kostenstrukturen weiter anpassen will.

Warum Porsche weitere Einschnitte prüft

Hintergrund des geplanten Sparkurses ist die Absatzkrise beim Sportwagenhersteller. Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März einen umfassenden weiteren Stellenabbau angekündigt. Dieser soll zusätzlich zu einem ersten Paket umgesetzt werden.

Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart bereits rund 1.900 Stellen sozialverträglich wegfallen. Hinzu kommt, dass die Verträge von etwa 2.000 befristeten Angestellten ausgelaufen sind.

Welche Standorte und Bereiche betroffen sind

Der aktuelle Bericht nennt vor allem Management und Verwaltung als besonders betroffene Bereiche. Am Entwicklungsstandort Weissach sollen zudem rund 30 % der Kapazitäten überprüft werden.

Bereits im Mai hatte Porsche angekündigt, drei Tochterfirmen zu schließen. Davon sind weitere 500 Beschäftigte betroffen. Zusammengenommen zeigt sich damit ein deutlich verschärfter Sparkurs.

Sozialpartner verhandeln weiter

Management und Arbeitnehmervertreter verhandeln derzeit über das weitere Sparpaket. Wie viele Stellen tatsächlich zusätzlich wegfallen, ist noch offen. Eine offizielle Bestätigung der im Bericht genannten Zahl von bis zu 4.000 weiteren Jobs liegt bislang nicht vor.

Klar ist jedoch: Der Porsche-Stellenabbau bleibt ein zentrales Thema für den Konzern, die Region Stuttgart und den Entwicklungsstandort Weissach.

Mit Material von dpa.

FAQ zum Porsche-Stellenabbau

Wie viele Jobs könnten beim Porsche-Stellenabbau zusätzlich wegfallen? – Laut „Handelsblatt“ könnten bis zu 4.000 weitere Stellen betroffen sein.

Welche Bereiche betrifft der Porsche-Stellenabbau besonders? – Besonders betroffen sind dem Bericht zufolge Management und Verwaltung.

Welche Rolle spielt Weissach beim Porsche-Stellenabbau? – Am Entwicklungsstandort Weissach sollen rund 30 % der Kapazitäten auf den Prüfstand.

Warum plant Porsche den Stellenabbau? – Hintergrund ist die Absatzkrise beim Sportwagenhersteller.

Wann soll das Paket zum Porsche-Stellenabbau vorgestellt werden? – Das Zukunftspaket soll bis Ende Juli vorgestellt werden.