Swoboda stellt sich neu auf und will 2.000 neue Stellen schaffen

Swoboda stellt sich neu auf und will 2.000 neue Stellen schaffen. - Bild: Martin Neft/Swoboda

| von Stefan Weinzierl

Die Automobilindustrie transformiert sich tiefgreifend. Die Chancen dieser globalen Dynamik nutzt Swoboda nach eigener Aussage mit einer Reihe von Veränderungen. Um Expertise und Kapazitäten noch besser zu bündeln, wird sich Swoboda mit seinem Schwesterunternehmen, der Hartmann Exact Gruppe mit Sitz in Schorndorf, bis zum 1. Juli 2018 vollständig unter dem dann weltweit einheitlich genutzten Namen Swoboda zusammenschließen.

Die Neuausrichtung wird die ambitionierten Wachstumspläne massiv unterstützen. Das Unternehmen möchte seinen Gruppen- Umsatz von zuletzt mehr als 400 Millionen Euro in 2017 bis zum Jahr 2025 auf über eine Milliarde Euro steigern und gleichzeitig die Zahl seiner Mitarbeiter von zuletzt rund 4.000 in den nächsten acht Jahren um weitere 2.000 auf dann 6.000 steigern. „Wir werden die Chancen des Wandels unserer Branche nutzen, um uns für unsere Kunden noch besser zu positionieren und weiter zu wachsen“, sagt der Inhaber von Swoboda und Hartmann, Matthias Groth.

Geplant ist, Innovationen und die Entwicklung neuer Produkte voranzutreiben. Hierfür schafft die Unternehmensgruppe einen neuen Geschäftsführungsbereich. Folglich wird die Gruppen-Geschäftsführung ab Mitte des Jahres aus fünf gleichberechtigten Geschäftsführern bestehen: Neben dem neuen Geschäftsführungsmitglied Harald Schöpp (Entwicklung), werden sich Dirk Müller (Vertrieb OEM Kunden), Christian Göser (Vertrieb Tier Kunden), Michael Follmann (Produktions-Management) und Clemens Bauernfeind (Finanzen) die Verantwortung teilen.

 

Die neue Gruppen-Geschäftsführung ab 1. Juli (v.l.): Harald Schöpp, Dirk Müller, Christian Göser, Michael Follmann, Clemens Bauernfeind.
Die neue Gruppen-Geschäftsführung ab 1. Juli (v.l.): Harald Schöpp, Dirk Müller, Christian Göser, Michael Follmann, Clemens Bauernfeind. - Bild: Swoboba

Dabei wird das Unternehmen seine heutigen Geschäftsfelder, Hybridbaugruppen und Sensorik-Komponenten, auch zukünftig anbieten und weiterentwickeln. Bei Neuentwicklungen sind auch ergänzende Partnerschaften mit anderen Unternehmen geplant.

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