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VDMA Elektrische Automation wählt neuen Vorstand

Der VDMA Elektrische Automation hat seinen Vorstand für 2026 bis 2030 gewählt. Jessica Bethune übernimmt den Vorsitz, Gerd Hoppe wird Stellvertreter.

Jessica Bethune (Schneider Electric) ist die neue Vorstandsvorsitzende des VDMA Elektrische Automation.

Summary: Der VDMA Elektrische Automation hat einen neuen Vorstand gewählt. Jessica Bethune von Schneider Electric übernimmt den Vorsitz, Gerd Hoppe von Beckhoff Automation wird stellvertretender Vorsitzender. Im Fokus der neuen Amtsperiode stehen Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie stellt sich der VDMA Elektrische Automation neu auf?

Der VDMA Elektrische Automation hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung am 16. Juni 2026 in Bad Nauheim einen neuen Vorstand für die Amtsperiode 2026 bis 2030 gewählt: Jessica Bethune von Schneider Electric übernimmt den Vorsitz des Fachverbands.

Gerd Hoppe von Beckhoff ist der neue stellvertretende Vorsitzende des VDMA Elektrische Automation.
Gerd Hoppe von Beckhoff ist der neue stellvertretende Vorsitzende des VDMA Elektrische Automation.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gerd Hoppe von Beckhoff Automation. Damit stellt sich der Fachverband personell für die kommenden vier Jahre neu auf.

Die Wahl markiert zugleich einen Führungswechsel an der Spitze des VDMA Elektrische Automation. Der bisherige Vorsitzende Jörg Freitag von der Siemens AG wurde nach Erreichen der maximalen Amtszeit verabschiedet.

Jessica Bethune übernimmt Vorsitz bis 2030

Mit Jessica Bethune rückt eine Vertreterin von Schneider Electric an die Spitze des Fachverbands. Die neue Amtsperiode fällt in eine Phase, in der die Branche nach Angaben aus der Veranstaltung mit steigender Volatilität, intensivem Wettbewerb und geopolitischen Einflüssen konfrontiert ist.

Bethune betonte die Bedeutung eines starken Branchenverbunds: „Die Branche steht vor vielfältigen Herausforderungen – von zunehmender Volatilität und intensivem Wettbewerb bis hin zu geopolitischen Einflüssen. Umso wichtiger ist ein starker Verbund, in dem wir gemeinsam Lösungen entwickeln, Innovationen vorantreiben und unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern. Die Elektrische Automation spielt dabei eine Schlüsselrolle für eine vernetzte, resiliente und zukunftsfähige Industrie.“

Damit stellt der Fachverband zentrale industriepolitische und technologische Themen in den Mittelpunkt seiner neuen Amtsperiode. Besonders Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit sollen die weitere Arbeit prägen.

Welche Handlungsfelder stehen im Fokus?

Die Mitgliederversammlung wurde durch ein Vorabendprogramm und Fachbeiträge begleitet. Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, ordnete die aktuelle Lage im Maschinen- und Anlagenbau ein. VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt beleuchtete die konjunkturellen Entwicklungen.

Zusätzliche Impulse kamen von Nikolai Ensslen, Co-Founder & CEO der Vesoma GmbH. Er sprach über humanoide Robotik in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz. Damit griff die Veranstaltung Themen auf, die für die Weiterentwicklung der industriellen Automatisierung eine hohe Relevanz haben.

Ein Workshop mit den Mitgliedsunternehmen lieferte wichtige Impulse für die neue Amtsperiode des Vorstands. Dabei wurden relevante Themen und Handlungsfelder für die kommenden Jahre diskutiert. Genannt wurden unter anderem Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum der Fachverband an Bedeutung gewonnen hat

Mit großem Dank für sein langjähriges Engagement und seine Verdienste wurde Jörg Freitag verabschiedet. Der bisherige Vorsitzende hatte die Entwicklung des Fachverbands über mehrere Jahre begleitet.

Freitag verwies auf das Wachstum der Mitgliedsbasis: „Die kontinuierlich gestiegene Zahl seit 2018 unserer Mitgliedsunternehmen von 229 auf heute über 330 zeigt eindrucksvoll die hohe Relevanz und Attraktivität des Fachverbands für die Branche. Gemeinsam ist es uns gelungen, die Elektrische Automation als zentralen Enabler des digitalen Wandels im Maschinen- und Anlagenbau zu stärken und den Fachverband zukunftsorientiert aufzustellen“, sagte Freitag.

Der Zuwachs der Mitgliedsunternehmen unterstreicht nach Einschätzung des bisherigen Vorsitzenden die Rolle des Fachverbands innerhalb der Branche. Die Elektrische Automation wird dabei als zentraler Baustein für den digitalen Wandel im Maschinen- und Anlagenbau positioniert.

Was bedeutet die Wahl für die neue Amtsperiode?

Mit dem neuen Vorstand richtet der VDMA Elektrische Automation den Blick auf die Jahre 2026 bis 2030. Die Themen aus Mitgliederversammlung, Fachbeiträgen und Workshop zeigen, welche Schwerpunkte künftig eine Rolle spielen sollen.

Im Zentrum stehen technologische Entwicklung, die Stärkung industrieller Resilienz und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Wahl von Jessica Bethune und Gerd Hoppe setzt damit den Rahmen für eine Amtsperiode, in der die Elektrische Automation weiter als Schlüsselbereich für eine vernetzte und zukunftsfähige Industrie verstanden wird.

Mit Material des VDMA

Der Vorstand des VDMA Elektrische Automation für die Amtsperiode 2026–2030 setzt sich wie folgt zusammen:

  • Jessica Bethune, Schneider Electric GmbH
  • Dr. Thomas Bürger, Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
  • Thomas Fechner, Bosch Rexroth AG
  • Dr. Tobias Frank, Phoenix Contact GmbH & Co.KG
  • Volker Glöckle, Sick AG
  • Rolf Heinsohn, Siemens AG
  • Gerd Hoppe, Beckhoff Automation GmbH & Co. KG
  • Dr. Ulrich Viethen, Murrelektronik GmbH
  • Mathias Wolpiansky, Rose Systemtechnik GmbH

FAQ: VDMA Elektrische Automation

• Wer führt den VDMA Elektrische Automation künftig? – Jessica Bethune von Schneider Electric übernimmt den Vorsitz für die Amtsperiode 2026 bis 2030.

• Wer ist stellvertretender Vorsitzender beim VDMA Elektrische Automation? – Gerd Hoppe von Beckhoff Automation wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden benannt.

• Wann wurde der neue Vorstand des VDMA Elektrische Automation gewählt? – Die Wahl fand am 16. Juni 2026 im Rahmen der Mitgliederversammlung in Bad Nauheim statt.

• Welche Themen stehen beim VDMA Elektrische Automation im Fokus? – Im Mittelpunkt stehen Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.

• Warum ist der VDMA Elektrische Automation für die Branche relevant? – Der Fachverband sieht die Elektrische Automation als zentralen Enabler des digitalen Wandels im Maschinen- und Anlagenbau.