Das Rheinmetall-Technologiezentrum soll Neuss neue Arbeitsplätze und Investitionen bringen. Geplant sind unter anderem 500 Wissenschaftler mit Fokus auf KI, Digitalisierung und Satellitentechnik.
Bei Rheinmetall in Neuss sollen bis zu 500 neue Stellen in der Forschung für KI, Digitalisierung und Satellitentechnik entstehen.kristina rütten - stock.adobe.com
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Rheinmetall plant in Neuss zusätzlich zum bestehenden Werk ein Technologiezentrum mit KI-Schwerpunkt.
Im Technologiezentrum sollen 500 Wissenschaftler an KI, Digitalisierung und Satellitentechnik arbeiten.
Der bestehende Produktionsstandort soll nach den Planungen um rund 700 Mitarbeitende wachsen.
Neuss erwartet langfristige Impulse für Wirtschaft und Wissenschaft sowie mögliche Neuansiedlungen von Unternehmen.
Warum setzt Neuss auf das Rheinmetall-Technologiezentrum?
Das geplante Rheinmetall-Technologiezentrum mit Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz weckt in Neuss Hoffnungen auf neue Arbeitsplätze und zusätzliche wirtschaftliche Impulse. Neben dem Technologiezentrum baut der Konzern seinen bestehenden Standort für die militärische Produktion um.
"Wir erwarten davon starke und langfristige Impulse für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Neuss", sagte der Bürgermeister von Neuss, Rainer Breuer (SPD). "Davon werden nicht nur bereits ansässige mittelständische Zulieferer profitieren - wir rechnen auch damit, dass sich weitere Unternehmen aus diesem Umfeld in Neuss und der Region ansiedeln werden."
Wie entwickelt Rheinmetall den Produktionsstandort?
Rheinmetall betreibt in Neuss ein Werk, das früher als reiner Autozulieferer-Standort genutzt wurde. Inzwischen wird der Standort für die militärische Produktion umgebaut. Dort sollen Weltraum-Satelliten, Drohnen und Gefechtstürme für Flugabwehr-Panzer gefertigt werden.
Früher beschäftigte Rheinmetall in Neuss 1.500 Menschen, inzwischen sind es deutlich weniger als 1.000. Mit der Umwidmung und den damit verbundenen Investitionen soll die Beschäftigtenzahl wieder steigen.
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"Nach den Planungen soll der bestehende Produktionsstandort um rund 700 Mitarbeitende wachsen", sagte Breuer. Rheinmetall erklärte dazu weniger konkret, dass in dem Werk Hunderte Arbeitsplätze entstehen sollen.
500 Wissenschaftler für KI und Digitalisierung
Zusätzlich zum Produktionswerk plant Rheinmetall das Technologiezentrum. Konzernchef Armin Papperger umriss die personellen und technologischen Pläne unlängst bei einer Veranstaltung der Academy of International Affairs NRW.
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"Wir wollen 500 Wissenschaftler drin haben, die die Künstliche Intelligenz machen, die den gesamten Bereich Digitalisierung und Satellitentechnik machen", sagte Papperger. Darüber hatte die "Rheinische Post" berichtet. Der Zeitung zufolge sind Investitionen von 250 Mio. EUR vorgesehen. Auch der WDR berichtete über das Vorhaben.
Welche Impulse erwartet Neuss vom Technologiezentrum?
Die Stadt verbindet mit den Plänen Erwartungen an die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts. Neben den unmittelbar bei Rheinmetall vorgesehenen Stellen könnten nach Einschätzung des Bürgermeisters auch mittelständische Zulieferer profitieren und weitere Unternehmen aus dem Umfeld nach Neuss und in die Region kommen.
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"Das Vorhaben ist ein großer Gewinn für Neuss und die heimische Wirtschaft", sagte Breuer. Die konkrete Ausgestaltung des Rheinmetall-Technologiezentrums werde derzeit zwischen den Beteiligten abgestimmt.
Was Sie zum Thema Rheinmetall-Technologiezentrum wissen müssen
• Was plant Rheinmetall mit dem Rheinmetall-Technologiezentrum? – Vorgesehen ist ein Technologiezentrum mit Schwerpunkten auf Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Satellitentechnik.
• Wie viele Wissenschaftler sollen im Rheinmetall-Technologiezentrum arbeiten? – Nach Angaben von Konzernchef Armin Papperger sollen dort 500 Wissenschaftler tätig sein.
• Wie hoch ist die Investition in das Rheinmetall-Technologiezentrum? – Laut "Rheinischer Post" geht es um Investitionen von 250 Mio. EUR.
• Welche Arbeitsplatzeffekte sind durch das Rheinmetall-Technologiezentrum und den Standortausbau geplant? – Für das Technologiezentrum sind 500 Wissenschaftler vorgesehen. Der bestehende Produktionsstandort soll nach den Planungen um rund 700 Mitarbeitende wachsen.
• Welche Bedeutung hat das Rheinmetall-Technologiezentrum für Neuss? – Bürgermeister Rainer Breuer erwartet langfristige Impulse für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sowie mögliche weitere Unternehmensansiedlungen.