Luft- und Raketenabwehr: Airbus und Diehl kooperieren
Airbus Defence and Space und Diehl Defence vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Luft- und Raketenabwehr. Im Fokus stehen C2-Systeme, IRIS-T SLM/SLS und vernetzte GBAD-Lösungen.
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Michael Schoellhorn, CEO von Airbus Defence and Space (rechts), und Helmut Rauch, CEO von Diehl Defence, bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung auf der ILA Berlin Air Show 2026. Mit dieser Vereinbarung bauen sie ihre Kooperation bei C2, IRIS-T und GBAD aus.Airbus
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Summary:
Airbus Defence and Space und Diehl Defence haben auf der ILA Berlin Air Show 2026 eine Vereinbarung geschlossen. Die Partner wollen ihre technischen Fähigkeiten in der integrierten Luft- und Raketenabwehr enger verzahnen. Ziel sind skalierbare, vernetzte Lösungen für NATO- und ESSI-Anforderungen.
Airbus Defence and Space und Diehl Defence wollen ihre Zusammenarbeit in der integrierten Luft- und Raketenabwehr weiter vertiefen. Die entsprechende Vereinbarung wurde anlässlich der ILA Berlin Air Show 2026 unterzeichnet.
Beide Unternehmen verweisen auf eine langjährige Kooperation bei bodengebundenen Luftverteidigungssystemen. Dazu zählt insbesondere IRIS-T SLM, ein System mittlerer Reichweite zum Schutz von Gebäuden, ziviler Infrastruktur und hochwertigen Objekten vor Bedrohungen aus der Luft.
Airbus Defence and Space bringt in die Produktpalette kampferprobte Command-and-Control-Lösungen ein. Die C2-Architektur gilt als verlässlich und im Einsatz bewährt. Diehl Defence verantwortet das gesamte GBAD-System einschließlich Effektoren und Startgeräten. Auf dieser Basis wollen beide Unternehmen Potenziale für Produktverbesserungen identifizieren. Ziel ist es, Kunden bessere Fähigkeiten und eine höhere Agilität der gemeinsamen Produkte zu bieten. Als möglicher Weg wird die gemeinsam genutzte Entwicklungsplattform „Battle Lab“ genannt.
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Vernetzter Schutzschild für NATO- und ESSI-Anforderungen
Durch die Integration von C2-Ebenen und Fähigkeiten der nächsten Generation mit den praxiserprobten Effektoren von Diehl Defence soll ein resilienter, voll vernetzter Schutzschild entstehen. Dieser soll sich nahtlos skalieren lassen, um sich entwickelnden NATO- und ESSI-Anforderungen gerecht zu werden. Das IBMS wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr entwickelt. Es greift auf jahrzehntelange Expertise in Command & Control sowie Vernetzung zurück und wird als vertrauenswürdige Wahl für europäische Kunden beschrieben. Seine Leistung innerhalb des IRIS-T SLM/SLS-Systems in der Ukraine bestätige die Effektivität der gemeinsamen Lösungen.
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Warum europäische Kunden auf GBAD-Lösungen setzen
Die Partnerschaft hat bereits mehrere Anwenderstaaten erreicht. Auf Grundlage der gemeinsamen Lösungen haben Deutschland, Bulgarien, Dänemark, Estland, Lettland, Slowenien, Schweden und die Schweiz entsprechende GBAD-Lösungen eingeführt. „Airbus gestaltet weiterhin die Zukunft der integrierten Luft- und Raketenverteidigung (IAMD), indem wir unser kampferprobtes und NATO-zertifiziertes Command-and-Control-System (C2) mit der ebenso bewährten IRIS-T SLS/SLM-Familie von Diehl Defence kombinieren“, erläutert Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space. „Diese gemeinsame Arbeit ist sowohl der wesentliche Wegbereiter als auch das Sprungbrett für den weiteren Ausbau der erfolgreichen European Sky Shield Initiative (ESSI), indem sie bestehenden und neuen Kunden eine offene Architektur für zuverlässige und effektive Luftverteidigungslösungen bietet.“
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Warum Diehl Defence den nächsten Schritt geht
Auch Diehl Defence betont die Bedeutung des nächsten Kooperationsschritts. Helmut Rauch, CEO von Diehl Defence, erklärt: „Ich bin stolz auf unsere bisherigen GBAD-Erfolge mit Airbus Defence and Space und freue mich darauf, diesen nächsten Schritt zu gehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir intelligente und zuverlässige Lösungen für die Anforderungen unserer Kunden im Bereich der integrierten Luft- und Raketenverteidigung bereitstellen können.“
Material von Airbus
FAQ zur Luft- und Raketenabwehr
1. Was umfasst die Luft- und Raketenabwehr von Airbus und Diehl Defence?
Sie verbindet C2-Lösungen von Airbus Defence and Space mit GBAD-Systemen, Effektoren und Startgeräten von Diehl Defence.
2. Welche Rolle spielt IRIS-T bei der Luft- und Raketenabwehr?
IRIS-T SLM schützt Gebäude, zivile Infrastruktur und hochwertige Objekte vor Bedrohungen aus der Luft.
3. Welche Bedeutung hat die Luft- und Raketenabwehr für ESSI?
Die Kooperation soll den weiteren Ausbau der European Sky Shield Initiative unterstützen und offene Architekturen für zuverlässige Luftverteidigungslösungen bereitstellen.
4. Wie soll die Luft- und Raketenabwehr technisch weiterentwickelt werden?
Möglich ist die gemeinsam genutzte Entwicklungsplattform „Battle Lab“, um Produktverbesserungen zu identifizieren.
5. Welche Systeme stehen bei der Luft- und Raketenabwehr im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen das C2-System von Airbus Defence and Space sowie die IRIS-T SLS/SLM-Familie von Diehl Defence.