Management in Rekordzeit

In acht Wochen vom Palettenschein zur digitalen Lösung

Logistikdienstleister van Eupen (Sesé) ersetzt Palettenschein und Excel durch eine digitale Lösung der Logistikbude. In nur acht Wochen wurde das komplette Ladungsträgermanagement umgestellt – einfach, transparent und in Echtzeit.

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Pascal Benkel, Projektmanager bei van Eupen (Sesé), erfasst Palettenbewegungen direkt digital über das Tablet. Statt mit Palettenschein und Excel läuft die Ladungsträgerverwaltung vollständig über die Softwarelösung der Logistikbude.

Für den Kontraktlogistik- und Warehousingdienstleister van Eupen (Sesé Deutschland) sind Paletten unverzichtbar. Ob im Headquarter in Essen oder im Lager in Unna – ohne die hölzernen Ladungsträger steht der Betrieb still. „Die Palette ist unser Transportmittel Nummer eins“, sagt Dr. Michael Ott, Geschäftsleitung Logistik/Warehouse bei van Eupen (Sesé).

Bewährte Prozesse, aber nicht mehr zeitgemäß

So zentral Europaletten für den täglichen Betrieb sind, so umständlich war lange Zeit ihre Verwaltung. Palettenbewegungen wurden mithilfe rosa Palettenscheine dokumentiert, anschließend händisch weiterverarbeitet und später in Excel übertragen. „Das war fehleranfällig und extrem zeitaufwendig“, erinnert sich Pascal Benkel, Projektmanager bei van Eupen (Sesé).

Grünes Licht für digitale Lösung

Wie so oft erschwerten eingespielte Routinen eine Veränderung. Doch im vergangenen Jahr trugen Projektverantwortliche die Problematik an die Geschäftsleitung heran – und erhielten grünes Licht für eine digitale Lösung. Ziel war es, den administrativen Aufwand zu reduzieren, Fehler zu vermeiden und mehr Transparenz zu schaffen.

Fokus auf sauberer Datenmigration

Die Wahl fiel auf die Logistikbude, ein Dortmunder Start-up, das sich seit 2021 auf die digitale Verwaltung von Ladungsträgern spezialisiert hat. Nach dem ersten Kennenlernen dauerte es nur acht Wochen, bis Palettenscheine und Excel-Tabellen bei van Eupen (Sesé) Geschichte waren. „Viel smoother konnte die Implementierung kaum laufen“, sagt Dr. Philipp Hüning, CEO und Co-Founder der Logistikbude. Die Standardversion der Software deckte alle Anforderungen ab. Der Fokus lag auf der sauberen Datenmigration: Bestände wurden eingepflegt, Altlasten bereinigt und Kundenprofile angelegt. Nach nur zwei Wochen war die Software produktiv im Einsatz.

Weniger Aufwand, mehr Transparenz

Die Mitarbeitenden erfassen mit Einsatz der Software die Palettenbewegungen direkt digital über Tablets, sobald Lkw am Lager andocken. Jede Buchung wird in Echtzeit dem richtigen Konto zugeordnet. Ein nachträgliches Übertragen entfällt. „So sparen wir Zeit und vermeiden Fehler, die früher unvermeidlich waren“, erklärt Benkel.

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Transparente Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern

Auch die Kommunikation mit Spediteuren und Transportdienstleistern wurde deutlich vereinfacht. Über einen Weblink erhalten Geschäftspartner Zugriff auf relevante Buchungen und können diese bestätigen oder kommentieren. „Das spart uns unzählige Telefonate und E-Mails“, so Benkel. Insgesamt gewinnt das Team beinahe 20 Arbeitsstunden pro Woche.

Lösung ist skalierbar für weitere Standorte

Perspektivisch soll die Lösung der Logistikbude auch an weiteren Standorten der Grupo Sesé eingesetzt werden. „Das Verfahren ist standardisiert, der Implementierungsaufwand gering und die Lösung amortisiert sich innerhalb weniger Monate“, sagt Hüning. Für van Eupen (Sesé) steht heute vor allem eine Erkenntnis im Raum: Die Digitalisierung des Palettenmanagements hätte man besser früher als später angehen sollen.

Quelle: Logistikbude

FAQs zum digitalen Palettenmanagement

1. Warum hat sich van Eupen (Sesé) für die Digitalisierung des Palettenmanagements entschieden? 

Die manuelle Verwaltung mit Palettenscheinen und Excel war zeitaufwendig, fehleranfällig und nicht mehr zeitgemäß. Ziel war es, Prozesse zu vereinfachen, Fehler zu reduzieren und volle Transparenz in Echtzeit zu schaffen.

2. Welche Lösung kommt bei van Eupen (Sesé) zum Einsatz? 

Der Logistikdienstleister van Eupen (Sesé) nutzt die cloudbasierte Softwarelösung der Logistikbude zur digitalen Verwaltung von Paletten und anderen Ladungsträgern.

3. Wie lange dauerte die Implementierung der Software? 

Die komplette Einführung dauerte insgesamt acht Wochen. Nachdem alle relevanten Daten aufbereitet waren, war die Software bereits nach zwei Wochen produktiv im Einsatz.

4. Mussten individuelle Anpassungen an der Software vorgenommen werden? 

Nein. Die Standardversion der Software erfüllte alle Anforderungen von van Eupen (Sesé), sodass keine individuellen Anpassungen notwendig waren.

5. Wie hat sich der Arbeitsalltag im Lager verändert? 

Palettenbewegungen werden heute direkt digital über Tablets erfasst. Alle Buchungen sind sofort verfügbar, ein nachträgliches Übertragen entfällt und Fehlerquellen werden deutlich reduziert.

6. Welche Vorteile ergeben sich in der Zusammenarbeit mit Spediteuren und Partnern? 

Geschäftspartner erhalten per Weblink Zugriff auf relevante Buchungen und können diese direkt bestätigen oder kommentieren. Das reduziert Abstimmungsaufwand, Telefonate und E-Mails erheblich.

7. Welche konkreten Effizienzgewinne erzielt van Eupen (Sesé)? 

Durch die Digitalisierung spart das Unternehmen nahezu 20 Arbeitsstunden pro Woche, die nun für wertschöpfendere Aufgaben genutzt werden können.