Elektronikfertigung

Schunk Electronic Solutions übernimmt Achat

Schunk Electronic Solutions baut seinen Maschinenbaukasten gezielt aus und formt mit der Übernahme von Achat Engineering ein durchgängiges Technologieangebot für die vollautomatisierte Elektronikfertigung.

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Schunk übernimmt Achat Engineering.(v.l.n.r.) Nick Heronim (Geschäftsführer und Gesellschafter, Achat Engineering GmbH), Jürgen Schaffhausen (Gründer und Gesellschafter, Achat Engineering GmbH), Ralf Vetter (Geschäftsführer, Schunk Electronic Solutions GmbH), Kristina I. Schunk (CEO, SchunkK SE & Co. KG), Benjamin Bollinger (Financial Reporting and M&A Management, Schunk SE & Co. KG).
Schunk übernimmt Achat Engineering.(v.l.n.r.) Nick Heronim (Geschäftsführer und Gesellschafter, Achat Engineering GmbH), Jürgen Schaffhausen (Gründer und Gesellschafter, Achat Engineering GmbH), Ralf Vetter (Geschäftsführer, Schunk Electronic Solutions GmbH), Kristina I. Schunk (CEO, SchunkK SE & Co. KG), Benjamin Bollinger (Financial Reporting and M&A Management, Schunk SE & Co. KG).

Schunk Electronic Solutions stärkt seine Position in der Elektronikfertigung durch die Übernahme der Achat Engineering GmbH. Mit dem Schritt erweitert das Unternehmen sein Portfolio gezielt um Boardhandling- und AOI-Klassifizierungs-Systeme und entwickelt den bestehenden Maschinenbaukasten konsequent zu einem All-in-one-Lösungsangebot weiter. Der Fokus liegt dabei auf effizienten, voll automatisierten Produktionskonzepten, die sowohl als Stand-Alone-Lösungen als auch in durchgängigen Inline-Systemen realisiert werden können.

Im Zuge der Akquisition erschließt Schunk Electronic Solutions zusätzliche Marktchancen in der Elektronikautomation. Das Unternehmen mit Sitz in St. Georgen positioniert sich damit als Anbieter integrierter, skalierbarer und digital vernetzter Produktionssysteme für die Elektronikfertigung. Die Übernahme baut auf einer bereits seit Jahren bestehenden partnerschaftlichen Zusammenarbeit beider Unternehmen in der Elektronik- und SMT-Fertigung auf. Diese gewachsene Kooperation bildet die Grundlage für eine nun deutlich engere Verzahnung der Technologien.

Ergänzung des Portfolios

Achat Engineering ergänzt das bestehende Portfolio von Schunk Electronic Solutions um zentrale Komponenten entlang der Prozesskette. Dazu zählen Boardhandling-Module, digitale Inspektionslösungen in AOI-Prozessen unter dem Namen VinCam sowie Lösungen zur Anbindung und Steuerung fahrerloser Transportsysteme in der Intralogistik. In Kombination mit den vorhandenen Depaneling- und modularen Inline-Lösungen entsteht ein integriertes Angebot, das von einzelnen Stand-Alone-Systemen bis hin zu durchgängigen Inline- und Smart-Factory-Architekturen reicht. Der Anspruch ist klar definiert: kundenzentrierte, skalierbare Lösungen mit reduziertem Schnittstellenrisiko.

„Die Zusammenführung ist für uns der logische Schritt: Wir erweitern unser Portfolio gezielt, um ein modulareres und flexibleres Angebot für die elektronische Baugruppenfertigung als ganzheitliche Lösung aus einer Hand zu ermöglichen“, sagt Ralf Vetter, Geschäftsführer SCHUNK Electronic Solutions. Um Kontinuität und den Erhalt des Know-hows sicherzustellen, wird der Achat-Gründer Jürgen Schaffhausen das Unternehmen weiterhin beratend begleiten. Zudem übernimmt Nick Heronim die Bereichsleitung für die Boardhandling- und AOI-Klassifizierungs-Systeme.

Mit seinem modularen Maschinenbaukasten deckt Schunk Electronic Solutions komplette Prozessketten in der Elektronikfertigung ab. Dazu gehören Boardhandlingsysteme, der Nutzentrennprozess sowie die Integration nachgelagerter Schritte. Ein Beispiel dafür sind die Inline-Nutzentrenner der ILR-Serie. Diese trennen Leiterplatten durch Fräsen, Sägen oder High-Speed-Laserbearbeitung und ermöglichen einen stressarmen, wirtschaftlichen Prozess ohne Beschädigung der Bauelemente.

Schwerpunkt SMT-Bestückung

Achat Engineering wurde 2002 gegründet, hat seinen Sitz in Lengede und beschäftigt derzeit 23 Mitarbeitende. Beide Unternehmen bedienen gemeinsame Segmente der Elektronikfertigung, insbesondere die SMT-Bestückung. Darüber hinaus verbindet sie der Anspruch an Co-Innovation, partnerschaftliche Zusammenarbeit und eine konsequente Prozessdigitalisierung bis hin zur Vision der „Dark Factory“, also einer vollständig automatisierten Produktion. Durch die Integration von Achat Engineering schafft Schunk Electronic Solutions einen klaren Mehrwert für Kunden und Partner. Lösungen werden künftig aus einer Hand geplant und umgesetzt, Schnittstellen reduziert und Projekte schneller skaliert. Gleichzeitig eröffnet die Einbindung in die Schunk-Unternehmensgruppe den Zugang zu einer zuverlässigen Versorgung sowie zu weltweit verfügbarer Servicekompetenz für die gemeinsam entwickelten Technologien.

Schunk Electronic Solutions mit Sitz in St. Georgen bietet einen modularen Maschinenbaukasten für die automatisierte Elektronikfertigung. Neben dem Nutzentrennen gehören auch Verfahren wie die THT- und Press-Fit-Bestückung sowie das Dispensing zum Portfolio. Das Unternehmen ist Teil der Schunk-Unternehmensgruppe. Die Meldung wurde von Schunk veröffentlicht.

Mit Material von Schunk

FAQ zur Achat-Übernahme durch Schunk

    Wer übernimmt die Achat Engineering GmbH? – Schunk Electronic Solutions übernimmt die Achat Engineering GmbH.

      Welche Vorteile entstehen für Kunden? – Lösungen werden aus einer Hand geplant und umgesetzt, Schnittstellen werden reduziert und Projekte lassen sich schneller skalieren.

      Welche Kompetenzen bringt Achat Engineering ein? – Achat ergänzt das Portfolio um Boardhandling-Module, AOI-Klassifizierungs-Systeme (VinCam) sowie Lösungen zur Anbindung und Steuerung von AGV in der Intralogistik.

      Wie bleibt das Know-how von Achat Engineering erhalten? – Der Gründer Jürgen Schaffhausen begleitet das Unternehmen weiterhin beratend, zudem übernimmt Nick Heronim die Bereichsleitung für Boardhandling- und AOI-Klassifizierungs-Systeme.

      In welchen Märkten sind beide Unternehmen aktiv? – Beide bedienen gemeinsame Segmente der Elektronikfertigung, darunter die SMT-Bestückung.