Item-Komponenten: Siemens Energy rüstet Werk in Berlin aus
Item-Komponenten prägen im Berliner Schaltwerk von Siemens Energy mehr als 2.500 Vorrichtungen – von Arbeitsplätzen bis zu Spezialkonstruktionen.
Redaktion ProduktionRedaktionProduktion
Im Schaltwerk von Siemens Energy in Berlin-Spandau stecken Item-Komponenten in über 2.500 Vorrichtungen für die flexible Fertigung.Item
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Summary: Siemens Energy nutzt in Berlin-Spandau seit über zehn Jahren Item-Komponenten. Die Lösungen kommen in Arbeitsplätzen, Regalen, Transportwagen und Spezialkonstruktionen zum Einsatz. Standardisierung, Wiederverwendung und Leanoptimierung sollen Effizienz und Nachhaltigkeit erhöhen.
Siemens Energy fertigt in Berlin-Spandau Schaltgeräte der neuesten Generation. Dort sind über 2.500 Vorrichtungen registriert, in denen Item-Komponenten verbaut sind. Das Spektrum reicht vom Arbeitsplatzsystem über Regale, Gestelle und Transportwagen bis zu Spezialkonstruktionen für Montagetätigkeiten.
„Zunächst waren unsere Fertigungshallen mit Produkten des Wettbewerbers ausgestattet“, erklärt Ingo Hopsch vom Industrial Engineering bei Siemens Energy. „Allerdings passten die Systeme vom Design her nicht in unsere Fertigung, ließen sich nicht flexibel an Änderungen in der Produktion anpassen und hatten funktionstechnische Schwachstellen. Sukzessive haben wir dann unsere Arbeitsplätze, Regale und mobilen Transportwagen mit Item-Komponenten konstruiert, die nicht nur stabiler, sondern auch schlichter sind.“
Auch vollständige Fertigungsstraßen wurden mit dem Item-System realisiert. In Einzelfällen kommen Komponenten sogar in Produkten von Siemens Energy zum Einsatz. „Wir nutzen beispielsweise ein Aluminiumprofil in einem unserer Schaltschränke“, betont Ingo Hopsch. „Darauf werden Hilfsschütze montiert.“ Neben Stabilität und Funktion zählt am Standort auch die optische Zurückhaltung. „Wenn wir Gäste oder Kunden durch unsere Werke führen, soll der Fokus auf der Fertigung und den Produkten liegen, nicht auf den Regalen, Arbeitsplätzen oder Transportwagen“, verdeutlicht Thomas Wendt, Operative Maintenance bei Siemens Energy. „Außerdem benötigen wir Komponenten, die sich flexibel einsetzen lassen, bearbeitet werden können und leicht zu demontieren beziehungsweise zu montieren sind.“
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Wie Standardisierung die Fertigung unterstützt
Für neue und veränderte Linien setzt Siemens Energy auf standardisierte Arbeitsplatzsysteme. „Mittlerweile haben wir einen Standardarbeitsplatz definiert, der 1.340 Millimeter breit und tief sowie 2.000 Millimeter hoch ist und nahtlos in neue oder veränderte Linien integriert werden kann“, beschreibt Thomas Wendt. „Dieses Standardsystem lässt sich bei Bedarf aber schnell und einfach an die vorhandenen Platzverhältnisse anpassen und gegebenenfalls verkleinern.“
Bei der Konstruktion von Arbeitsplätzen, Regalen und mobilen Transportwagen legt Siemens Energy besonderen Wert auf die Stabilität und schlichte Ästhetik der Komponenten.Item
Wie Siemens Energy Arbeitsplätze wiederverwendet
Nicht mehr benötigte Arbeitsplätze werden geprüft, um sie an anderer Stelle erneut einzusetzen. Ist das nicht möglich, werden die Komponenten demontiert und eingelagert. „Wir können unsere Arbeitsplätze zu circa 75 Prozent wiederverwenden“, erläutert Ingo Hopsch. „Das unterscheidet Item vom Wettbewerber, dessen Rundstangen nach der Demontage nicht weiterbenutzt werden konnten.“
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Potenzialausgleich und Schutz vor elektrostatischer Entladung
Die Item-Komponenten ermöglichen Potenzialausgleich und Schutz vor elektrostatischer Entladung. Für Hochspannungsbereiche nutzt Siemens Energy neben Aluminiumprofilen auch metallfreie KH-Profile mit hohem Holzanteil. „Unsere Hochspannungsmessgeräte sind alle mit KH-Profilen umgeben, sodass keine Berührung erfolgen kann“, umreißt Ingo Hopsch. „So stellen wir sicher, dass der Mitarbeiter bei den Arbeiten unter Spannung optimal geschützt wird. Auch lässt sich damit Gewicht einsparen, da die KH-Profile deutlich leichter sind als die Aluminiumprofile.“
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Lean Production mit dem Item-Systembaukasten
Vorrichtungen, Gestelle und andere Lösungen werden mit dem Item-Engineeringtool konstruiert.
Konstruiert wird unter anderem mit dem Item-Engineeringtool, dessen 3D-Darstellung, technische Zeichnungen und Montageanleitungen die Umsetzung unterstützen. „Die Item-Komponenten lassen sich optimal in unsere Fertigung integrieren“, legt Thomas Wendt dar. „Sie sind sehr flexibel einsetzbar. Uns begeistern nicht nur die Produkte, sondern auch das Konstruktionstool und das Bestellsystem, die extrem kurze Lieferzeit sowie der Support aus allen Abteilungen.“
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Wie Siemens Energy 40 Prozent Arbeitszeit einspart
In der Hauptverdrahtung der Steuerleitung und Sensorik konnte Siemens Energy 40 Prozent Arbeitszeit einsparen. Statt Kabel direkt am Hochspannungsschalter zu montieren, erfolgt die Vormontage an einer Konstruktion aus Item-Profilen. „Unsere Schalter können bis zu zehn Meter lang sein“, schildert Ingo Hopsch. „Musste der Kollege früher diese Strecke mehrmals zurücklegen, um die Kabel am Schalter zu montieren, übernimmt er nun nur noch den Transport des fertig konfektionierten Kabelbaums.“
Item-Komponenten für neue Reinraumproduktion
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Auch für neue Produktionshallen will Siemens Energy die Komponenten einsetzen. Dort werden Vakuumröhren im Reinraum gefertigt und SF6 als Isolier-, Schalt- und Löschgas ersetzt.
Quelle: Mit Material von Item
FAQ zu Item-Komponenten bei Siemens Energy
1. Wo nutzt Siemens Energy Item-Komponenten?
Am Standort Berlin-Spandau in über 2.500 Vorrichtungen.
2. Wofür werden Item-Komponenten eingesetzt?
Für Arbeitsplätze, Regale, Transportwagen, Gestelle, Spezialkonstruktionen und Fertigungsstraßen.
3. Warum sind Item-Komponenten für Siemens Energy relevant?
Sie lassen sich flexibel einsetzen, demontieren, montieren und wiederverwenden.
4. Welche Effekte bringen Item-Komponenten in der Fertigung?
Bei der Hauptverdrahtung wurden 40 Prozent Arbeitszeit eingespart.
5. Wie unterstützen Item-Komponenten den Arbeitsschutz?
Über Potenzialausgleich, ESD-Schutz und KH-Profile für Hochspannungsbereiche.