Wie Hendrick Motorsports mit Grob seine Zylinderblock-Bearbeitung revolutioniert
Redaktion ProduktionRedaktionProduktion
Hendrick Motorsports fertigt auf den Grob-Universalmaschinen unter anderem Zylinderblöcke.Grob)
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Bei Hendrick Motorsports erkannte man früh, dass
zur Fertigung der wichtigsten Motorenkomponenten eine erhebliche Steigerung in
puncto Präzision notwendig war. „Uns wurde schnell klar, dass wir die
Genauigkeit bei einigen unserer kritischsten Bauteile verbessern mussten.
Deshalb haben wir uns zunehmend mit verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt und
sind dabei auf Grob gestoßen.“, erinnert sich Scott Maxim, Vice President bei
Hendrick Motorsports. „Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage wird heute
in Tausendstelsekunden gemessen“, fährt Maxim fort. „Das bedeutet, dass
Präzision und Wiederholgenauigkeit entscheidend sind, um unseren Wettbewerbern
einen Schritt voraus zu sein. Neben der Partnerschaft im Bereich der modernen
Messtechnik verschafft uns Grob auch in diesem Bereich einen klaren Vorteil.“ Die
Entscheidung fiel auf die Universalmaschinen von Grob, zwei G350a und
eine G550a – mit durchschlagendem Erfolg.
Flexible Bearbeitung mit
höchster Genauigkeit
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Ausgangsbasis für die Fertigung sind Gussrohlinge, die
von General Motors stammen. Diese durchlaufen komplexe Bearbeitungsschritte wie
Planfräsen, Bohren, Gewindeschneiden und Einstechbearbeitung. Besonders
anspruchsvoll sind die Übergangsbereiche im Zylinderkopf – wo rund um die
Ventile der Gasaustausch zwischen Brennraum und Ein- und Auslasskanälen
stattfindet. „Genau an diesen Stellen zeigt die Grob-Technologie ihre
Stärken. Die Maschinen sind zuverlässig und präzise. In Kombination mit
der Siemens-Steuerung ist die Bearbeitung jetzt transparenter und einfacher zu
bewältigen.“, erklärt Jay Grubbs, CNC-Programmierer bei Hendrick Motorsports.
Werkstückbearbeitung mit
maximaler Werkzeuglänge
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Die G550a hat die Bearbeitungszeit bei Hendrick Motorsports massiv verkürzt.Grob)
Ein wesentlicher Vorteil zeigt sich bei der
Werkzeughandhabung: Kollisionen mit Spannvorrichtungen gehören jetzt der
Vergangenheit an. „Dank des „Tunnel“-Konzepts fährt das Werkzeug komplett aus
dem Arbeitsraum heraus. So kann das Werkstück frei bewegt werden – ohne
Risiko.“, betont Michael
Tummond, Engine Engineering Manager bei Hendrick Motorsports. Dank des speziellen
Achskonzepts der Grob-Universalmaschinen ist auch bei maximaler Werkstückgröße
die volle Werkzeuglänge in jeder Achsstellung einsetzbar, ein Pluspunkt für
Hendrick Motorsports. Der Arbeitsraum wird aufgrund des „Tunnel“-Konzepts
vollständig ausgenutzt, da Motorspindel samt Werkzeug komplett aus dem
Arbeitsraum nach hinten herausfahren können. „Die echte 5-Achs-Bearbeitung mit Grob
ist überraschend einfach.“, so Grubbs.
Massive Zeitersparnisse und
höhere Qualität
Ein Highlight ist die drastische Verkürzung der
Bearbeitungszeiten bei der Bearbeitung von Zylinderblöcken. Früher nahm der
komplette Fertigungsprozess vom Rohguss bis zum fertigen Bauteil etwa 15 bis 17
Stunden in Anspruch und erforderte mehrere Umspannungen. Dank der Grob-Technologie
wird all das heute in einem einzigen Setup und in weniger als einer Stunde
erledigt. „Wir erzielen damit Zeitersparnisse – und das bei noch höherer
Präzision.“, fasst Michael Tummond zusammen.
Die ersten beiden Serien von Rennzylinderköpfen wurden
bereits gefertigt – mit herausragender Genauigkeit und Wiederholbarkeit.
„Es ist beeindruckend, die G550a bei der Bearbeitung eines Motorblocks zu
beobachten. Sie bewegt das Werkstück mit unglaublicher Leichtigkeit, bei hoher
Geschwindigkeit und gleichzeitig höchster Präzision.“, zeigt sich Maxim
beeindruckt.
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Stabile Prozesse durch enge
Zusammenarbeit
Neben der Maschinentechnik war auch die Kooperation mit
den Grob-Ingenieuren entscheidend. „Die gemeinsame Entwicklung der
Spannvorrichtungen hat uns stabilere und konsistentere Setups ermöglicht. Die verbesserte
Aufspannung war der Schlüssel, um die Qualität und Präzision unserer
Bauteile auf ein neues Level zu heben.“, erinnert sich Maxim.
Mit der Investition in die Universalmaschinen von Grob
hat Hendrick Motorsports einen großen Schritt nach vorn gemacht: Mehr
Präzision, kürzere Bearbeitungszeiten und herausragende Zuverlässigkeit.
„Die Sorgfalt, die wir in unsere Arbeit stecken, spiegelt sich eins zu eins in
der Performance der Maschinen wider. Genau deshalb war es für uns die richtige
Entscheidung, in Grob zu investieren, wenn es um die kritischen Komponenten
geht, die sich direkt auf die Leistung auf der Strecke auswirken.“, schließt Scott
Maxim ab.
Erstellt aus Material der Grob-Werke Mindelheim.
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Auf einen Blick
Um
den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, setzt Hendrick Motorsports auf
modernste Fertigungstechnologien von Grob. Mit den Universal-Bearbeitungszentren
G350a und G550a gelang es dem Rennstall, seine Bearbeitungszeiten drastisch zu
verkürzen – von zuvor bis zu 17 Stunden auf weniger als eine Stunde – und dabei
die Präzision und Wiederholgenauigkeit noch weiter zu steigern. Ein
Technologiesprung, der nicht nur die Fertigungsprozesse revolutioniert, sondern
auch entscheidende Vorteile im Wettkampf liefert.