Großraumjet A350. - Bild: aapsky - stock.adobe.com

Airbus-Chef Guillaume Faury kündigte den Bau einer Frachtversion des Großraumjets A350 an. - Bild: aapsky - stock.adobe.com

Nach einer überraschend starken Geschäftserholung ist Airbus nun deutlich zuversichtlicher für 2021. Das Management peilt für das Gesamtjahr jetzt die Auslieferung von rund 600 Verkehrsflugzeugen und einen bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von etwa vier Milliarden Euro an, wie der Konzern am Donnerstag in Toulouse mitteilte.

Bisher hatte Airbus geplant, mindestens so viele Verkehrsflugzeuge auszuliefern wie im Krisenjahr 2020. Da hatte er 566 Maschinen an seine Kunden übergeben. Der operative Gewinn sollte vor Sondereffekten mindestens zwei Milliarden Euro erreichen. Außerdem kündigte Airbus-Chef Guillaume Faury nun den Bau einer Frachtversion des Großraumjets A350 an.

Im zweiten Quartal steigerte Airbus den Umsatz im Vergleich zum coronageprägten Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn erreichte gut zwei Milliarden Euro, nachdem hier ein Jahr zuvor ein Verlust von 1,2 Milliarden gestanden hatte. Unter dem Strich verdiente Airbus nun knapp 1,9 Milliarden Euro - auch weil der Konzern eine Abschreibung auf das ehemalige A380-Werk in Toulouse rückgängig machen konnte. Dort entsteht nun eine neue Produktionslinie für den Mittelstreckenjet A321neo.

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