B2B-Marketing auf der OMR 2026

B2B-Marketing: bvik prägt OMR-Masterclass

B2B-Marketing stand auf der OMR 2026 im Fokus: Der bvik brachte Industriemarken, KI-Anwendungen und konkrete Kampagnenerfolge in einer Masterclass zusammen.

Wie zeigte B2B-Marketing auf der OMR 2026 neue Stärke? Der bvik präsentierte Industriemarken, KI-Trends und Praxisfälle.

Summary: Der bvik gestaltete am 6. Mai 2026 in Hamburg die Masterclass „B2Besser“ auf der OMR 2026. Industrieunternehmen wie Schunk, Wienerberger, Still und Phoenix Contact zeigten Praxisbeispiele aus dem B2B-Marketing. Erste Zahlen der bvik-Budgetstudie 2026 beziffern hohe Investitionen in KI und Prozessautomatisierung.

Beim größten Digitalmarketing-Festival Europas rückte am 6. Mai 2026 für eine Stunde die Königsdisziplin der Industriekommunikation in den Mittelpunkt: B2B-Marketing. Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) gestaltet auf der OMR 2026 die Masterclass „B2Besser: Erfindergeist trifft digitale Strahlkraft – Industriemarken im Rampenlicht“.

Die Veranstaltung zählte mit rund 250 angemeldeten Teilnehmenden zu den meistfrequentierten B2B-Sessions der diesjährigen OMR. Auf dem Podium standen Benedikt Janßen von Schunk, Ann-Katrin Rieser von Wienerberger, Jan-Christoph Sachse von Still und Dominik Müller von Phoenix Contact. Moderiert wurde die Masterclass von Alexander Biesalski, Vorstand bvik und CEO von Biesalski & Company, sowie Sabine Hauß, Gründerin von Inspire&Enable und Teamleiterin im Marketing bei Jumo.

B2B-Marketing macht komplexe Industrieentscheidungen möglich 

Die beteiligten Unternehmen stehen gemeinsam für mehr als 30 Milliarden Euro Jahresumsatz. Sie sind in 89 Ländern an mehr als 400 Standorten aktiv und beschäftigen zusammen mehr als 50.000 Mitarbeitende. Benedikt Janßen beschrieb den Anspruch des B2B-Marketings so: „B2B-Marketing ist für mich so cool, weil es nicht um maximale Aufmerksamkeit geht, sondern darum, komplexe Entscheidungen möglich zu machen.“ Ann-Katrin Rieser betonte die Dynamik der Branche: „Ich bin im B2B, weil Komfortzone hier keine Option ist. Große Dinge entstehen nie dort und erst recht keine starken Marken.“ Jan-Christoph Sachse verwies auf die Verbindung von Kreativität, Strategie und Kundenverständnis: „Marketing ist spannend! B2B-Marketing ist spannender! Es zählen Kreativität und Strategie, Relevanz und Kundenverständnis, um Unternehmen zu überzeugen.“ Dominik Müller rückte die menschliche Seite industrieller Entscheidungsprozesse in den Vordergrund: „B2B-Marketing wird besser, wenn wir verstehen, dass auch Entscheider nicht als Firma klicken, sondern als Mensch.“

Welche Ergebnisse die B2B-Marketing-Fälle zeigten

Die vorgestellten Fallbeispiele sollten sowohl Erfolg als auch Erfindergeist industrieller Markenkommunikation zeigen. Phoenix Contact hat mit dem Projekt „PLCnext Beehive“ eine globale Ingenieurcommunity um mehr als 70 Prozent wachsen lassen. Wienerberger realisierte über einen automatisierten Lead-to-Sale-Prozess eine Abschlussquote von rund 20 Prozent. Still setzt mit der Omnichannel-Kampagne „Think Smart. Act Orange.“ auf konsequente Markenkommunikation über alle Berührungspunkte hinweg. Schunk zeigte, wie datenbasiertes, KI-gestütztes Marketing und menschliche Entscheidungsprozesse zusammenwirken.

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B2B-Marketing-Budgets 2026: KI gewinnt an Bedeutung

Erste Zahlen aus der bvik-Studie „B2B-Marketing-Budgets 2026“ zeigen eine hohe Dynamik bei Investitionen in KI-getriebene digitale Transformation. Die Studie wird derzeit noch erhoben, die Veröffentlichung ist für September 2026 vorgesehen. Unter den bislang befragten Marketingverantwortlichen aus Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden investieren bereits 78,8 Prozent in Künstliche Intelligenz und generative KI für Marketingprozesse. 63,9 Prozent investieren in KI-Agenten und Prozessautomatisierung.

B2B ist komplex und „B2Besser“

Ramona Kaden, Geschäftsführerin des bvik, fasst die Botschaft der Masterclass so zusammen: „Wer glaubt, B2B sei weniger kreativ, weniger emotional oder weniger innovativ als B2C, hat noch nie erlebt, wie ein Bienenstock eine globale Ingenieur-community elektrisiert oder wie eine automatisierte Kaufreise hunderte Dächer verkauft. Genau das zeigten wir auf der OMR: B2B ist komplex und es ist ‚B2Besser‘.“

Wer an der bvik-Masterclass teilnahm

Mit rund 250 angemeldeten Teilnehmenden erreichte die bvik-Masterclass ein breites Fachpublikum; unter anderem Siemens, Dräger, Liebherr, SAP und B. Braun. Hinzu kamen spezialisierte Agenturen und wachstumsstarke Mittelständler. Damit brachte der bvik auf der OMR 2026 industrielle Markenführung, digitale Marketingprozesse und KI-Anwendungen in einem Umfeld zusammen, das stark von Digitalmarketing geprägt ist. Für die Industriekommunikation wurde die Session zu einer Bühne, auf der B2B-Marketing nicht als Nischendisziplin, sondern als strategischer Faktor sichtbar wurde.

Quelle: bvik

FAQ zum B2B-Marketing auf der OMR 2026

1. Was zeigte der bvik zum B2B-Marketing auf der OMR 2026? 

Der bvik präsentierte mit der Masterclass „B2Besser“ Praxisbeispiele führender Industriemarken und aktuelle Entwicklungen im B2B-Marketing.

2. Welche Unternehmen standen beim B2B-Marketing auf dem Podium?

Schunk, Wienerberger, Still und Phoenix Contact.

3. Warum stand B2B-Marketing auf der OMR 2026 im Fokus?

Die Masterclass zeigte, wie Industrieunternehmen digitale Sichtbarkeit, Markenführung, KI und kundenzentrierte Kommunikation verbinden.

4. Welche Rolle spielt KI im B2B-Marketing? 

Laut ersten Zahlen der bvik-Budgetstudie 2026 investieren 78,8 Prozent der bislang befragten Marketingverantwortlichen in KI und generative KI für Marketingprozesse.

5. Welche Praxisbeispiele für B2B-Marketing wurden vorgestellt? 

„PLCnext Beehive“ von Phoenix Contact, ein automatisierter Lead-to-Sale-Prozess von Wienerberger, die Still-Kampagne „Think Smart. Act Orange.“ und KI-gestütztes Marketing von Schunk.

6. Was macht B2B-Marketing laut den Panelteilnehmenden besonders?

Im Mittelpunkt stehen komplexe Entscheidungen, Kreativität, Strategie, Relevanz, Kundenverständnis und die menschliche Seite industrieller Entscheidungsprozesse.

7. Wie groß war das Interesse am B2B-Marketing auf der OMR 2026?

Mit rund 250 angemeldeten Teilnehmenden zählte die bvik-Masterclass zu den meistfrequentierten B2B-Sessions der diesjährigen OMR.