Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 von Kärcher zeigt Fortschritte bei Emissionen, Recycling, HR-Standards und Governance. Im Fokus steht die Nachhaltigkeitsstrategie 2030.
Redaktion ProduktionRedaktionProduktion
Kärcher gibt mit seinem neuen Nachhaltigkeitsbericht Auskunft über aktuelle Entwicklungen und Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit.Kärcher
Anzeige
Summary:
Kärcher hat 2025 seinen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und berichtet über Fortschritte an weltweiten Produktions- und Logistikstandorten. Das Unternehmen senkte direkte Emissionen gegenüber 2020 um 44,5 Prozent und setzt auf erneuerbare Energien, Photovoltaik, Effizienzmaßnahmen und mehr CO₂-Transparenz. Auswirkungen sieht Kärcher in Umweltkennzahlen, Arbeitsstandards, Lieferkettendaten und gesellschaftlichem Engagement.
In seinem Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 informiert das Familienunternehmen Kärcher über erreichte Fortschritte und über die Ziele der neuen Nachhaltigkeitsstrategie. Im Mittelpunkt stehen Umweltkennzahlen, soziale Standards, Governance-themen und die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette.
„2025 haben wir an unseren weltweiten Produktions- und Logistikstandorten 44,5 Prozent weniger Emissionen ausgestoßen als noch 2020. Auf Erfolgen wie diesen werden wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie 2030 in den kommenden Jahren aufbauen“, erklärt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands von Kärcher. Das Ziel, den direkten Treibhausgas-Fußabdruck der Produktions- und Logistikstandorte bis 2030 gegenüber 2020 um 42 Prozent zu senken, hat Kärcher bereits übertroffen. Gemeint sind die Emissionen aus Scope 1 und 2. Die Reduktion gelang bei gleichzeitigem Unternehmenswachstum.
Ein wesentlicher Hebel ist der Strombedarf der Produktions- und Logistikstandorte. Dieser stammt nach Unternehmensangaben zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Zusätzlich wirkten sich der kontinuierliche Ausbau von Photovoltaik sowie Energieeffizienzmaßnahmen signifikant auf die Emissionsbilanz aus. Der erreichte Wert bleibt für Kärcher jedoch kein einmaliger Erfolg. Das Unternehmen will ihn jedes Jahr stabil halten, weil er bis 2030 Teil der langfristigen Ziele bleibt. Zusätzlich sollen bis 2030 die indirekten Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen sowie aus der Anwendung verkaufter Produkte sinken. Für Scope 3 nennt Kärcher ein Ziel von 51,6 Prozent weniger Emissionen je Tausend Euro Wertschöpfung gegenüber 2022.
Anzeige
Wie Kärcher die CO₂-Transparenz erhöhen will
Um Fortschritte nachvollziehbarer zu machen, hat Kärcher 2025 erstmals einen umfassenden „Greenhouse Gas Emissions Verification Report“ erstellt. Zudem berechnete das Unternehmen für 47 Prozent aller Produktgruppen mindestens einen Produkt-CO₂-Fußabdruck nach ISO 14067. Diese Transparenz soll dabei helfen, die Umwelteinflüsse der Produkte über den gesamten Lebenszyklus präziser zu quantifizieren. Dazu zählen Entwicklung, Produktion und Nutzung. Damit rückt nicht nur der Standortbetrieb, sondern auch die produktbezogene Klimabilanz stärker in den Fokus. 2025 wurden beim Materialeinsatz über 3.700 Tonnen Kunststoffrezyklat für die Herstellung eingesetzt. Das entspricht einem Anteil von 6,7 Prozent am Gesamtvolumen des eingekauften Kunststoffs und einer Steigerung von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugleich verringerte Kärcher den eigenen Frischwasserverbrauch. Die Recyclingquote des weltweiten Produktionsabfalls stieg um 6,0 Prozent auf 86 Prozent.
Welche Rolle weltweite Arbeitskräfte spielen
Neben Umweltkennzahlen behandelt der Nachhaltigkeitsbericht 2025 auch soziale Aspekte. Kärcher hat 2025 einheitliche HR-Standards eingeführt, um Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit für alle 17.000 Mitarbeitenden weltweit sicherzustellen. Mit der globalen „Safety Vision 2030“ etabliert das Unternehmen zudem einheitliche Vorgaben zur Prävention von Unfällen und Erkrankungen. Ziel ist es, die körperliche und mentale Gesundheit der Beschäftigten langfristig zu fördern.
Anzeige
Mitarbeitende als Nachhaltigkeitsfaktor
Kärcher betrachtet die Mitarbeitenden als zentrale Säule des Unternehmenserfolgs und zugleich als wichtigen Faktor für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie 2030. Über Weiterbildungsangebote sollen sie stärker für ökologische und soziale Aspekte ihrer Arbeit sensibilisiert und zur aktiven Teilnahme an den Nachhaltigkeitsbemühungen ermutigt werden.
Erfahren Sie mehr zur Fachtagung Technische Sauberkeit: Klicken Sie hier!
Governance und gesellschaftliches Engagement bei Kärcher
Auch Governance und Unternehmensverantwortung sind Bestandteil des Nachhaltigkeitsberichts. Kärcher beschreibt sich als „Unternehmensbürger“ und engagiert sich aktiv in der Gesellschaft. Im Rahmen des Kultursponsorings und anlässlich des 90-jährigen Jubiläums reinigte das Unternehmen 2025 weltweit 124 Denkmäler und Gebäude. Bei den Kärcher Cleanup Days sammelten Mitarbeitende rund um den Globus 17 Tonnen Abfall. Damit verbindet das Unternehmen gesellschaftliches Engagement mit eigenen Aktivitäten der Belegschaft.
Anzeige
Transparenz durch Emissionsdaten und ESG-Rating
Zur weiteren Steigerung der Transparenz treibt Kärcher intern die Digitalisierung der Emissionsdaten entlang der Wertschöpfungskette voran. Dabei sollen auch Primärdaten von Lieferanten berücksichtigt werden. Eine Einschätzung von außen liefern unabhängige ESG-Rating-Agenturen. Für sein Engagement im nachhaltigen Wirtschaften erhielt Kärcher 2025 das EcoVadis Silber-Rating. Damit zählt das Familienunternehmen zu den Top-15-Prozent der teilnehmenden Unternehmen.
Quelle: Kärcher
Anzeige
FAQ zum Kärcher Nachhaltigkeitsbericht 2025
1. Was steht im Nachhaltigkeitsbericht 2025 von Kärcher?
Der Bericht informiert über Fortschritte bei Emissionen, CO₂-Transparenz, Recycling, HR-Standards, Arbeitssicherheit, Governance und gesellschaftlichem Engagement.
2. Welche Klimaziele nennt Kärcher im Nachhaltigkeitsbericht 2025?
Kärcher will den direkten Treibhausgas-Fußabdruck der Produktions- und Logistikstandorte bis 2030 gegenüber 2020 um 42 Prozent senken; dieser Wert wurde 2025 bereits übertroffen.
3. Wie verbessert Kärcher laut Nachhaltigkeitsbericht 2025 die CO₂-Transparenz?
Kärcher hat erstmals einen „Greenhouse Gas Emissions Verification Report“ erstellt und für 47 Prozent aller Produktgruppen mindestens einen Produkt-CO₂-Fußabdruck nach ISO 14067 berechnet.
4. Welche Rolle spielt Recycling im Nachhaltigkeitsbericht 2025?
Kärcher setzte 2025 über 3.700 Tonnen Kunststoffrezyklat ein und steigerte die Recyclingquote des weltweiten Produktionsabfalls auf 86 Prozent.
5. Was sagt der Nachhaltigkeitsbericht 2025 zu Mitarbeitenden?
Kärcher führte weltweit einheitliche HR-Standards ein und setzt mit der „Safety Vision 2030“ auf Vorgaben zur Prävention von Unfällen und Erkrankungen.
6. Wie nutzt Kärcher den Nachhaltigkeitsbericht 2025 für mehr Transparenz?
Kärcher digitalisiert Emissionsdaten entlang der Wertschöpfungskette und berücksichtigt dabei auch Primärdaten von Lieferanten.
7. Welche ESG-Bewertung nennt Kärcher im Nachhaltigkeitsbericht 2025?
Kärcher erhielt 2025 das EcoVadis Silber-Rating und zählt damit zu den Top-15-Prozent der teilnehmenden Unternehmen.