Der Industrie-Recycler Befesa hebt seine Prognose für 2026 an. Höhere Zinkpreise, die Erholung im Sekundäraluminiumgeschäft und eine US-Steuergutschrift sorgen für Rückenwind. Im dritten Quartal übertraf der Konzern die Erwartungen.
Die Befesa Prognose für 2026 steigt: Höhere Zinkpreise, bessere Quartalszahlen und eine US-Steuergutschrift treiben das Ergebnisziel.Timon - stock.adobe.com
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Befesa steigerte den Umsatz im dritten Quartal um gut 7 % auf knapp 312 Mio. EUR und übertraf damit die Analystenerwartungen.
Das bereinigte Ebitda legte um fast 10 % auf 67,8 Mio. EUR zu. Der Nettogewinn stieg um gut 11 % auf 23 Mio. EUR.
Eine erwartete US-Steuergutschrift von rund 26 Mio. EUR für die Zinkraffinerie in Mooresboro stärkt das Jahresergebnis.
Für 2026 erwartet Befesa nun ein bereinigtes operatives Ergebnis von 286 bis 296 Mio. EUR.
Der im SDax notierte Industrie-Recycler Befesa hat im dritten Quartal von höheren Zinkpreisen und einer Erholung des Sekundäraluminiumgeschäfts profitiert. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte, entwickelten sich Umsatz und Ergebnis besser als von Analysten erwartet. Zugleich hob der Konzern seine Ergebnisprognose für 2026 an.
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Wie hat sich Befesa im dritten Quartal entwickelt?
Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um gut 7 % auf knapp 312 Mio. EUR. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um fast 10 % auf 67,8 Mio. EUR.
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Auch unter dem Strich verbesserte sich die Ertragslage. Der Nettogewinn legte um gut 11 % auf 23 Mio. EUR zu. Sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten Ebitda übertraf Befesa die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten.
Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und einer erwarteten Steuergutschrift aus den USA erhöht Befesa sein Ergebnisziel für 2026. Konzernchef Asier Zarraonandia rechnet nun mit einem bereinigten operativen Ergebnis zwischen 286 und 296 Mio. EUR.
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Die erwartete Steuergutschrift beläuft sich auf umgerechnet rund 26 Mio. EUR und soll im vierten Quartal wirksam werden. Grundlage ist der Inflation Reduction Act, ein vom früheren US-Präsidenten Joe Biden initiiertes Klima- und Industrieförderprogramm.
Befesa erwartet die Förderung im Zusammenhang mit der Produktion kritischer Materialien in seiner Zinkraffinerie in Mooresboro im US-Bundesstaat North Carolina.
Operatives Ergebnis soll auch ohne Steuereffekt steigen
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Ohne Berücksichtigung der US-Steuergutschrift erwartet Befesa für 2026 ein bereinigtes operatives Ergebnis zwischen 260 und 270 Mio. EUR. Damit liegt das untere Ende der Prognosespanne um 10 Mio. EUR über dem bisherigen Zielwert.
"Dies spiegelt unsere Erwartung eines stärkeren vierten Quartals wider, getragen von steigenden Volumina, der anhaltenden Erholung des Sekundäraluminiumgeschäfts, dem aktuellen Zinkpreisumfeld sowie fortlaufenden Effizienzsteigerungen bei den operativen Kosten", erklärte Konzernchef Zarraonandia laut Unternehmensmitteilung.
Den positiven Entwicklungen stehen allerdings weiterhin Belastungen gegenüber. Insbesondere höhere Inflations- und Kostenbelastungen dürften einen Teil der erwarteten Ergebnisverbesserungen aufzehren.
Warum wurde die Befesa Prognose für 2026 angehoben? – Ausschlaggebend sind das starke dritte Quartal, höhere Zinkpreise, die Erholung im Sekundäraluminiumgeschäft und eine erwartete US-Steuergutschrift.
Wie hoch ist die neue Befesa Prognose für 2026? – Befesa erwartet ein bereinigtes operatives Ergebnis zwischen 286 und 296 Mio. EUR einschließlich der US-Steuergutschrift.
Welche Rolle spielt die US-Steuergutschrift für die Befesa Prognose? – Das Unternehmen rechnet im vierten Quartal mit einer Steuergutschrift von rund 26 Mio. EUR im Zusammenhang mit seiner Zinkraffinerie in Mooresboro.
Wie entwickelt sich die Befesa Prognose ohne Sondereffekt? – Ohne die erwartete Steuergutschrift liegt die Prognosespanne bei 260 bis 270 Mio. EUR. Die Untergrenze wurde damit um 10 Mio. EUR angehoben.
Welche Risiken bestehen für die Befesa Prognose? – Höhere Inflations- und Kostenbelastungen könnten die positiven Effekte aus steigenden Volumina, dem Zinkpreisumfeld und operativen Effizienzsteigerungen teilweise ausgleichen.