Porträt eines Ingenieurs und einer Ingenieurin mit Laptop in einer Fabrik bei der Arbeit.

Viele Unternehmen suchen Ingenieure. (Bild: Halfpoint - stock.adobe.com)

Auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure hat es Ende vergangenen Jahres nach Angaben des Branchenvereins VDI einen Rekordwert an offenen Stellen gegeben. Im vierten Quartal 2021 wurden monatsdurchschnittlich 140.000 offene Jobangebote verzeichnet, teilte der Verein Deutscher Ingenieure mit. Die Angabe geht aus dem gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) veröffentlichten "Ingenieurmonitor" hervor. Laut VDI handelt es sich bei der Zahl offener Stellen seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 2011 um einen "Rekordwert".

Mehr als 91.000 Stellen verteilen sich demnach auf klassische Ingenieurberufe, knapp 49.000 Stellen auf den Bereich Informatik. Besonders groß sei der Fachkräftemangel im Bereich Bau und Vermessung, Informatik sowie Energie- und Elektrotechnik. Engpässe bestünden jedoch auch in allen anderen Bereichen. Die meisten Ingenieure fehlen laut dem VDI in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Es folgten Sachsen und Bayern.

Der VDI rechnet mit noch mehr Stellenangeboten im ersten Quartal 2022. Durch Themen wie Digitalisierung und Klimaschutz werde der Bedarf an Ingenieuren weiter zunehmen, so der Verband.

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dpa