Jungheinrich-Aufsichtsrat

Jungheinrich-Aufsichtsrat: Umbach übernimmt

Der Jungheinrich-Aufsichtsrat hat einen neuen Vorsitzenden: Andreas Umbach folgt auf Kathrin Dahnke und bringt breite Industrie- und Führungserfahrung ein.

Wie stellt sich der Jungheinrich-Aufsichtsrat neu auf? Andreas Umbach übernimmt den Vorsitz nach der Hauptversammlung.

Summary: Andreas Umbach wurde am 19. Mai 2026 nach der Hauptversammlung der Jungheinrich AG zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Er folgt auf Kathrin Dahnke, die das Gremium interimistisch geführt hatte. Zusätzlich beschloss die Hauptversammlung die Dividende für das Geschäftsjahr 2025.

Wie stellt sich der Jungheinrich-Aufsichtsrat neu auf?

Der Aufsichtsrat der Jungheinrich AG hat Andreas Umbach im Anschluss an die Hauptversammlung am 19. Mai 2026 in seiner konstituierenden Sitzung zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zuvor hatten die Aktionärinnen und Aktionäre Umbach in der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat des Unternehmens gewählt.

Mit der Wahl übernimmt Umbach die Nachfolge von Kathrin Dahnke. Ihre Amtszeit als Vorsitzende endete mit Ablauf der Hauptversammlung, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Dahnke hatte den Vorsitz nach dem vorzeitigen Ausscheiden ihres Vorgängers zum 31. Dezember 2025 interimistisch übernommen.

Warum Kathrin Dahnkes Rolle für den Übergang wichtig war

Der Aufsichtsrat würdigt ausdrücklich die Arbeit von Kathrin Dahnke in der Übergangsphase. Sie habe den Vorsitz engagiert und verlässlich geführt. Damit lag die Leitung des Gremiums bis zur Neuwahl in ihren Händen.

Für Jungheinrich markiert die Entscheidung eine geordnete Übergabe an der Spitze des Kontrollgremiums. Die Wahl folgt unmittelbar auf die Hauptversammlung und schafft damit klare Zuständigkeiten im Aufsichtsrat.

Welche Erfahrung Andreas Umbach einbringt

Andreas Umbach verfügt über langjährige internationale Management- und Aufsichtsratserfahrung in Industrie- und Technologieunternehmen. Von 2002 bis 2017 war er Präsident und Chief Executive Officer der Landis+Gyr Group AG. In dieser Zeit begleitete er das Unternehmen durch mehrere Eigentümerwechsel sowie den Börsengang.

Von 2017 bis 2025 war Umbach Präsident des Verwaltungsrats der Landis+Gyr Group AG. Zusätzlich war er von 2018 bis 2025 Präsident des Verwaltungsrats der SIG Group AG. Zuvor war der 62-Jährige mehr als ein Jahrzehnt in verschiedenen Führungsfunktionen bei Siemens tätig, unter anderem als Geschäftsgebietsleiter im Bereich Energieübertragung und -Verteilung sowie in Managementfunktionen in Deutschland und der Schweiz.

Jungheinrich-Aufsichtsrat erhält weiteres Industrie-Know-how

Neben seiner operativen Managementerfahrung bringt Andreas Umbach umfassende Expertise aus der Aufsichtsratsarbeit mit. Aktuell ist er Vorsitzender des Advisory Boards der Wittur Group GmbH in Deutschland und Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schurter Group AG in der Schweiz.

Umbach studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Berlin und erwarb einen MBA an der University of Texas at Austin in den USA. Er besitzt die deutsche und schweizerische Staatsangehörigkeit.

Welche Dividende Jungheinrich für 2025 ausschüttet

Die Hauptversammlung der Jungheinrich AG hat zudem beschlossen, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 0,27 EUR je Stammaktie und 0,29 EUR je Vorzugsaktie auszuschütten. Damit folgt sie dem entsprechenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat.

FAQ Jungheinrich-Aufsichtsrat

  • Was ist im Jungheinrich-Aufsichtsrat beschlossen worden? – Andreas Umbach wurde nach der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 zum neuen Vorsitzenden gewählt.
  • Wer führte den Jungheinrich-Aufsichtsrat zuvor? – Kathrin Dahnke hatte den Vorsitz interimistisch übernommen, nachdem ihr Vorgänger zum 31. Dezember 2025 vorzeitig ausgeschieden war.
  • Welche Erfahrung bringt Andreas Umbach in den Jungheinrich-Aufsichtsrat ein? – Er verfügt über internationale Management- und Aufsichtsratserfahrung in Industrie- und Technologieunternehmen.
  • Welche Dividende wurde bei Jungheinrich beschlossen? – Für 2025 werden 0,27 EUR je Stammaktie und 0,29 EUR je Vorzugsaktie ausgeschüttet.