Logimat 2026 setzt neue Rekorde

Logimat 2026 bestätigt Rolle als Leitmesse

Die Logimat 2026 setzt neue Maßstäbe: Mit Rekordwerten bei Ausstellern, Fläche und Fachbesuchern bestätigt die Messe ihre Rolle als globales Branchenevent der Intralogistik.

Rekorde bei Ausstellern, Besuchern und Innovationen unterstreichen die Bedeutung der Logimat für die Intralogistik.

Summary: Die Logimat 2026 fand vom 24. bis 26. März in Stuttgart statt und erreichte neue Bestmarken bei Ausstellern, Fläche und Besuchern. Mehr als 1.600 Unternehmen präsentierten Innovationen, zahlreiche Abschlüsse wurden direkt vor Ort erzielt. Die Messe unterstreicht die Investitionsbereitschaft und Resilienz der Branche.

Was zeichnet die Logimat 2026 aus?

Die Logimat 2026 hat ihre Position als internationales Leitformat der Intralogistik eindrucksvoll bestätigt. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, wurden in sämtlichen relevanten Kennzahlen neue Bestwerte erzielt. Insgesamt 1.671 Aussteller aus 46 Ländern belegten die vollständig ausgebuchten Hallen des Stuttgarter Messegeländes.

Messeleiter Michael Ruchty erklärt: „Es war angesichts der herausfordernden Weltwirtschaftslage nicht zu erwarten, dass wir die Logimat 2026 in allen Bereichen mit neuen Bestmarken beenden würden“. Gleichzeitig verweist er auf einen klaren Trend: „Im Markt hat sich offenbar das Bewusstsein durchgesetzt, dass man in Krisenzeiten antizyklisch investieren sollte.“

Rekordzahlen bei Fläche und Besuchern

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Die Nettoausstellungsfläche erreichte 68.969 m². Bereits im Vorfeld meldeten Aussteller mehr als 120 Welt- und Europapremieren. Der Internationalisierungsgrad stieg weiter an: 37 % der Unternehmen kamen aus dem Ausland.

Mit 69.856 Fachbesuchern wurde ein neuer Spitzenwert erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 4.137 Teilnehmern. Besonders relevant: 56 % der Besucher waren Entscheider, während 35,9 % mit konkreten Investitionsvorhaben anreisten.

Wie stark ist die Messe als Geschäftsplattform?

Die Logimat unterstreicht ihren Charakter als Arbeitsmesse. 25,3 % der Besucher vergaben direkt vor Ort Aufträge oder planten dies unmittelbar im Anschluss. Zahlreiche Unternehmen meldeten konkrete Abschlüsse und Kooperationen.

So verkündete Sonair AS einen Deal zum Einsatz seines ADAR-Sensors in autonomen Robotern. Wiferion schloss eine Vereinbarung mit SEER Robotics, während Syncore und Sereact den Rollout von 100 KI-gesteuerten Robotersystemen vereinbarten.

Ruchty fasst zusammen: „Die Logimat ist nicht allein Schaufenster für Innovationen und State-of-the-Art-Lösungen, sondern auch Arbeitsmesse mit erfolgreichen Geschäftsabschlüssen und Anbahnung strategischer Allianzen.“

Welche Technologien prägen die Intralogistik?

Die präsentierten Lösungen deckten zentrale Segmente der Branche ab. Führend waren Förder- und Lagertechnik (38,2 %), Softwarelösungen (37,1 %) sowie Flurförderzeuge (34,8 %).

Zunehmend in den Fokus rücken zudem autonome Systeme: 28,2 % der Aussteller präsentierten fahrerlose Transportfahrzeuge oder AMR. Auch Informations- und Kommunikationstechnologien spielten mit 30,2 % eine wichtige Rolle.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf humanoider Robotik. Mehrere Anbieter zeigten erste Anwendungen im intralogistischen Umfeld. Begleitend stellte das Fraunhofer IML eine Studie zu diesem Themenfeld vor.

Welche Rolle spielt die Logimat für die Branche?

Die Messe fungiert als zentraler Treffpunkt der Branche und als Trendbarometer. „Die Logimat ist für Branche und Fachpublikum gleichermaßen Kontaktbörse, Informations- und Präsentationsplattform“, so Ruchty.

Auch Aussteller bestätigen die Bedeutung. Peter Edelmann, CEO SSI SCHÄFER Group, sagt: „Die Logimat ist für unsere Branche weit mehr als eine Messe: Sie ist der zentrale Treffpunkt der großen Intralogistik-Familie.“

Rémy El Abd von Element Logic ergänzt: „Die Logimat ist als starkes Markt- und Trendbarometer sowie als Treffpunkt von Entscheidern, Kunden, Lieferanten und Logistik-Consultants […] die wichtigste Intralogistik-Messe im europäischen Raum.“

Impulse gegen Fachkräftemangel

Neben technologischen Themen adressierte die Messe auch strukturelle Herausforderungen. Mit Formaten wie dem Logimat-CareerDay und dem Start-up-Wettbewerb wurden gezielt Fachkräfte und Nachwuchs angesprochen.

Ergänzend wurde die Studie „Arbeitswelt (Intra)Logistik“ vorgestellt, die Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Branche aufzeigt.

Fazit: Signal für Resilienz und Investitionen

Die Logimat 2026 setzt ein klares Zeichen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Hohe Besucherzahlen, konkrete Abschlüsse und starke Internationalität belegen die Investitionsbereitschaft der Branche.

„Interessiertes, investitionsbereites Fachpublikum und zufriedene Aussteller haben zu einem außerordentlich positiven Gesamtergebnis […] geführt“, resümiert Ruchty.

Quelle: Euroexpo

FAQ: Logimat 2026

  • Was ist die Logimat 2026? – Die Logimat 2026 ist eine internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement in Stuttgart.
  • Welche Rekorde erreichte die Logimat 2026? – Rekorde bei Ausstellerzahl, Ausstellungsfläche, Internationalität und Fachbesuchern wurden erzielt.
  • Warum ist die Logimat 2026 wichtig für die Branche? – Sie gilt als Leitmesse, Trendbarometer und zentrale Plattform für Innovationen und Geschäftsabschlüsse.
  • Welche Trends zeigt die Logimat 2026? – Automatisierung, AMR, Softwarelösungen und humanoide Robotik stehen im Fokus.
  • Welche Rolle spielt die Logimat 2026 für Investitionen? – Ein hoher Anteil der Besucher kam mit konkreten Investitionsvorhaben, zahlreiche Abschlüsse wurden direkt vor Ort erzielt.