Der Maschinenbau in Korea bleibt für deutsche Anbieter strategisch wichtig. Trotz rückläufiger Exporte eröffnen Halbleiter, Batterien, Robotik und intelligente Fertigung neue Chancen.
Ernst LeisteErnstLeiste
Warum bietet der Maschinenbau in Südkorea Chancen? KI-Boom, Halbleiter, Automatisierung und lokale Anforderungen prägen den Markt.Symbolbild - KI-generiert
Anzeige
Summary: AHK Korea, VDMA und GTAI sehen Korea weiterhin als wichtigen Markt für deutsche Maschinenbauer. 2025 gingen die deutschen Maschinenbauexporte nach Korea um 13,5% zurück, während KI-Boom und Halbleiterinvestitionen neue Impulse setzen. Entscheidend sind lokaler Support, schnelle Umsetzung, Partnerschaften und Anpassung an koreanische Marktstandards.
„Korea ist weiterhin ein sehr attraktiver und strategisch
wichtiger Markt für deutsche Maschinenbauunternehmen. Deutschland gehört –
neben China, den USA und Japan – zu den wichtigsten Handelspartnern Koreas. Die
Nachfrage wird vor allem durch Koreas starke Investitionen in Halbleiter,
Batterien, Automatisierung, Robotik, Wasserstoff und intelligente Fertigung
angetrieben“, betont Marie Antonia von Schönburg, Geschäftsführerin der Korean-German
Chamber of Commerce and Industry (AHK Korea).
Marie Antonia von Schönburg, Geschäftsführerin der Korean-German Chamber of Commerce and Industry (AHK Korea).AHK Korea
„Gerade in diesen Bereichen verfügen deutsche Unternehmen
über klare Wettbewerbsvorteile. Zudem genießt „Made in Germany“ in Korea ein
sehr hohes Ansehen, insbesondere in Bezug auf Präzision, Effizienz und
Langlebigkeit. Diese Stärken passen hervorragend zu Koreas Strategien im
Bereich Industrie 4.0 und Klimaneutralität“, fährt die Geschäftsführerin der
AHK Korea fort.
Anzeige
„Allerdings ist der Wettbewerb sehr intensiv“ – so von
Schönburg weiter. „Zudem sind koreanische Kunden technologisch anspruchsvoll,
preisbewusst und erwarten schnelle Umsetzung sowie lokalen technischen Support.
Unternehmen, die diese Erwartungen erfüllen, haben jedoch sehr gute
langfristige Geschäftschancen“.
„Derzeit läuft es das Geschäft für deutsche Maschinenbauer
in Korea – wie auch in anderen Teilen der Welt – jedoch nicht richtig rund“,
berichtet Oliver Wack, Area Manager East and South Asia beim VDMA. „Nach fünf
Jahren mit Wachstumsraten von 2 bis 5% gingen die deutschen Maschinenbauexporte
nach Korea 2025 um 13,5% im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 2,8 Mrd. Euro
zurück.“
Anzeige
Erfahren Sie mehr über den Maschinenbau-Gipfel Salon: Klicken Sie hier!
„Hierbei waren Produkte bzw. Systeme aus der
Antriebstechnik, der Förder-, Fluid- und Verfahrenstechnik sowie der
Allgemeinen Lufttechnik am stärksten nachgefragt“, fährt der VDMA-Experte fort.
„Trotz dieser Absatzdelle blieb Korea beim deutschen Maschinenexport auch 2025
unter den wichtigsten 20 Absatzländern, knapp vor Brasilien. In den letzten
zehn Jahren hat Korea seine Importe im Maschinenbau um rund 30% gesteigert,
allerdings sank der Anteil der deutschen Lieferungen“ – so Wack weiter – „im
gleichen Zeitraum auf unter 10%. Damit liegt die deutsche
Investitionsgüterindustrie in der Rangfolge der wichtigsten Lieferländer von
Korea weiterhin nur auf Rang 5.“
Trotz Iran-Krise robustes Wachstum
Katharina Viklenko, GTAI-Korrespondentin für Korea.GTAI
Gesamtwirtschaftlich sieht es in Korea derzeit deutlich
besser als in Deutschland aus. Denn trotz des Iran-Krieges, belastender Zölle
und anderer Handelsbarrieren bleibt der Internationale Währungsfonds (IWF) in
seinem „World Economic Outlook“ von Mitte April 2026 bei seiner Prognose für
Koreas Realwachstum mit 1,9% für das laufende Jahr unverändert optimistisch.
„Auch die Bank of Korea (BOK) geht in ihrer letzten Prognose
von Ende Februar für 2026 von real 2% BIP-Wachstum aus“, berichtet Katharina
Viklenko, GTAI-Korrespondentin für Korea. „Der globale KI-Boom und die kräftige
Nachfrage nach Halbleitern tragen den Export und somit das Wachstum. Im 1.
Quartal 2026 stiegen die koreanischen Gesamtexporte um fast 38% gegenüber dem
Vorjahresquartal, zusätzlich angetrieben durch den schwachen Won. Das BIP ist
laut vorläufigen Schätzungen im 1. Quartal 2026 real um 3,6% auf Jahresbasis
gewachsen“, so die GTAI-Expertin weiter.
Anzeige
„Zwar wirkt sich der Iran-Konflikt vor allem über höhere
Energiepreise, steigende Inflation, instabile Lieferketten sowie unsichere
Finanzmärkte auf Südkoreas Wirtschaft, die stark auf Energieimporte angewiesen
ist, aus. Der derzeitige „Halbleiter-Superzyklus“ sowie massive Fiskalmaßnahmen
der Regierung zeigen jedoch Wirkung. Ein Anhalten des Konfliktes könnte die
Wachstumsaussichten aber nachhaltig trüben“, betont Katharina Viklenko.
Die Wertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes in Korea wuchs
2025 real nach Daten der GTAI um 2%, im Maschinenbau sank sie jedoch um 2,8%.
Die Anlageinvestitionen im Maschinenbau legten 2025 lediglich um 0,8% zu. In
den kommenden Jahren dürften höhere Anlageinvestitionen die Branche beflügeln.
Nach Prognosen der Korea Development Bank von Ende Januar 2026 sollen sie 2026
um fast 11% steigen. Die bereits hohe Automatisierung in der Industrie wird
aufgrund des demografischen Wandels und der daraus resultierenden Knappheiten
am Arbeitsmarkt weiter zunehmen.
Für die wichtige Maschinenbausparte der Halbleitermaschinen
sind die Aussichten positiv, denn der Sektor entwickelt sich dynamisch. Der
KI-Boom und weltweite Investitionen in Rechenzentren führen zu hohen Ausgaben
für Speicher- und KI-Chips. In den anderen Branchen bleibt der Ausblick – so
Prognosen der GTAI – gemischt:
Angesichts des weiterhin hohen Auftragsbestands investiert der Schiffbau. Die
Automobilindustrie erwartet 2026 ein moderates Wachstum. Koreanische Baumaschinenhersteller
profitieren davon, dass sich die Lage im Bausektor leicht bessern dürfte. Die
Petrochemie befindet sich hingegen in einer tiefgreifenden staatlich
gesteuerten Umstrukturierung.
Der Maschinenbau zählt – so die GTAI weiter – neben der
Elektronik, der chemischen Industrie sowie der Automobil- und der
Metallindustrie zu den wichtigsten Industriesektoren des Landes. Im
Maschinenbau gab es nach aktuellen Daten des koreanischen Statistikamts 2024
fast 10.300 Unternehmen mit zehn oder mehr Mitarbeitenden, die zusammen rund
342.300 Personen beschäftigten. Die Branche produzierte 2024 Maschinen und
Anlagen im Wert von 110 Mrd. US$ bzw. 7,2% des gesamten Outputs des
verarbeitenden Gewerbes.
Bedeutende Sparten bei der Produktion sind Maschinen zur
Herstellung von Halbleitern und Flachbildschirmen, Kälte- und Lufttechnik (u.a.
Klimaanlagen), Baumaschinen, Fördertechnik, Formenbau sowie Werkzeugmaschinen.
Zu den wichtigsten globalen Akteuren zählen Hyundai Heavy
Industries, Doosan, Samsung Engineering, Hyundai Robotics und Hanwha. Diese
Unternehmen profitieren – wie die AHK Korea betont – von einer engen
Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschungseinrichtungen und Staat, was eine
schnelle Umsetzung und Markteinführung neuer Technologien ermöglicht.
„Zur Stärkung des Maschinenbaus spielen staatliche
Förderprogramme eine zentrale Rolle. Die koreanische Regierung verfolgt einen
sehr aktiven industriepolitischen Ansatz zur Unterstützung von Innovation und
insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen“, betont Marie Antonia von
Schönburg.
„Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören groß angelegte
Investitionsprogramme in strategischen Bereichen wie Robotik, künstliche
Intelligenz, Batterien, Wasserstoff und moderne Fertigung. Dazu zählen unter
anderem ein geplanter High-Tech-Strategiefonds in Höhe von rund 50 Billionen
KRW (umgerechnet 34,4 Mrd. US$), den das koreanische Wirtschafts- und
Finanzministerium Anfang 2025 aufgelegt hat, sowie Smart-Factory-Initiativen“,
so die Geschäftsführerin der AHK Korea weiter.
Die Deutsch-Koreanische Industrie- und Handelskammer verfügt
über ein Netzwerk von rund 450 deutschen Akteuren, die aktiv im koreanischen
Markt tätig sind. Im Maschinenbausektor sind unter anderem Siemens, Bosch
Rexroth, Trumpf, KUKA, Dürr, DMG MORI, Herrenknecht oder Festo – teils seit
Jahrzehnten – insbesondere in den Bereichen Fabrikautomation, Werkzeugmaschinen
und Elektronikfertigungsanlagen erfolgreich vertreten.
„Deutsche Maschinenbauer mit nennenswerter Produktion in
Korea sind etwa Wilo Pumps (Umsatz 2024 etwa 171 Mio. US$) und Bosch-Rexroth
(135 Mio. US$), ergänzt Katharina Viklenko. „Die Mehrheit der deutschen
Maschinenbauer bearbeitet den koreanischen Markt entweder über lokale
Vertriebsbüros oder namhafte Handelsvertreter wie Illies oder Melchers“, so die
GTAI-Expertin weiter.
Viele kleine und mittlere Unternehmen sind – häufig durch
enge Kooperationen mit großen koreanischen Konzernen wie Samsung, Hyundai und
SK Group sowie deren Zulieferern – oft schon seit vielen Jahren vor Ort
präsent.
Bereits seit 2003 fertigt etwa der Luftfederspezialist
ContiTech DaeWon Air Springs Ltd. in seinem Werk im koreanischen Cheonan. Eine
neue Produktionsanlage mit einer Fläche von 5.000 Quadratmetern und einer
Kapazität von bis zu 180.000 Luftfedern jährlich, die in Nutz- und
Schienenfahrzeugen sowie in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen, wurde
2014 eingeweiht. Zu den wichtigsten Kunden gehören Automobilhersteller wie
Hyundai, Kia und Daewoo Bus.
Im koreanischen Incheon wurde im Jahr 2011 die Mando-Brose
Corp. als Joint Venture zwischen den weltweit renommierten
Kfz-Teile-Herstellern, der koreanischen Mando Corp. und der Brose Group aus
Coburg, gegründet. Im lokalen Werk werden heute u.a. Elektromotoren für
intelligente Fahrgestellsysteme für den koreanischen Markt entwickelt und
produziert
Im Werkzeugmaschinenbereich ist unter anderem die Haimer GmbH aus dem
bayrischen Igenhausen, ein mittelständischer Hersteller von Frästechnik und
Präzisionswerkzeugen, seit 2012 mit einer Vertriebs- und Serviceniederlassung
in Korea vertreten.
Auch die Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH aus Biberach,
ein renommierter Schleif- und Schärfmaschinenhersteller, unterhält seit 2016
eine eigene Korea-Niederlassung.
Die mittelständische Maschinenbau-Gruppe Rampf aus
Grafenberg bei Reutlingen hat 2019 mit dem langjährigen koreanischen Vertriebs-
und Servicepartner Orient Dosiertechnik ein 50:50-Joint Venture gegründet. Im
Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens Rampf Korea Co., Ltd. werden speziell für
asiatische Märkte entwickelte Misch- und Dosieranlagen produziert.
Mehrere Fusionen und Übernahmen in Teilbereichen deuten –
wie die GTAI berichtet – auf strukturelle Anpassungen und eine Konsolidierung
in der Branche hin. So machte etwa das koreanische Unternehmen DN Solutions,
einer der weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller, mit der Übernahme des
deutschen Traditionsunternehmens Gebrüder Heller Maschinenfabrik aus Nürtingen
im August 2025 Schlagzeilen.
Auch die Prettl Group aus Pfullingen, ein Spezialist für
Metall- und Elektrotechnik, baut – wie die AHK Korea meldet – ihre Aktivitäten
in Korea aus und hat 2024 durch die Übernahme von Anteilen an einem
koreanischen Unternehmen ein Produktions- und F&E-Zentrum im Wert von rund
50 Mio. US$ erworben. Durch die Investition sollen die lokalen
Fertigungskapazitäten erweitert und das Engagement im Automobilsektor ausgebaut
werden.
Zur Stärkung der bilateralen deutsch-koreanischen
Zusammenarbeit gibt es – so die AHK Korea weiter – etablierte Förderprogramme,
die gemeinsame Industrie- und Forschungsprojekte unterstützen. Diese
Initiativen verringern das Risiko für Unternehmen, fördern den
Technologietransfer und schaffen günstige Rahmenbedingungen für deutsche
Firmen, die bereit sind, in lokale Partnerschaften und Innovationsaktivitäten
in Korea zu investieren.
Auch die engen institutionellen Kooperationen zwischen den
Fraunhofer-Instituten, koreanischen Einrichtungen wie KEIT und KIMM oder über
das ZIM-Programm (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stärken die bilaterale
Zusammenarbeit. Gemeinsame Projekte betreffen Bereiche wie fortschrittliche Fertigung, Wasserstofftechnologien,
Lasertechnik und Materialwissenschaften und bieten damit starke Plattformen für
die industrielle Zusammenarbeit.
Oliver Wack, Area Manager East and South Asia beim VDMA.Uwe Noelke, VDMA
„Korea ist kein einfacher Markt, verspricht aber gute
Geschäfte,“ resümiert Oliver Wack vom VDMA. „Die Netzwerke der „Chaebols“
(Großunternehmen) spielen für die Gesamtwirtschaft eine wichtige Rolle und
haben maßgeblichen Einfluss auf den lokalen Mittelstand. Eine Qualifizierung
als „approved vendor“ kann“, so berichtet Wack aus eigener Erfahrung, „nicht
nur im lokalen Markt helfen, sondern auch dazu führen, dass Kunden diesen für
internationale Projekte außerhalb des Landes berücksichtigen. Der bekannte „lange
Atem“ ist sicher notwendig, um die Verästelungen im Markt zu erfassen und
Geschäftschancen zu generieren.
Für manche Produktgruppen wie zum Beispiel
Werkzeugmaschinen, Schiffbau oder die Productronic sind lokale Fachmessen
längst etabliert. Grundsätzlich ist der Markt für den Maschinenbau – so der
VDMA-Experte weiter – offen und somit alle Arten von Organisationsformen
darstellbar. Das bereits 2011 abgeschlossene Freihandelsabkommen zwischen der
EU und Korea weist für nahezu alle Produktgruppen des Maschinen- und
Anlagenbaus 0 Prozent Zollabgabe bei der Einfuhr aus der EU auf, was dem Handel
seitdem deutliche Impulse vermittelt hat.“
Als typische Fehler im Korea-Geschäft nennt die AHK Korea in
Seoul aus langjähriger Erfahrung, dass deutsche Unternehmen häufig den starken
lokalen Wettbewerb unterschätzen, oder annehmen, dass deutsche Qualität „für
sich spricht“ oder dass kulturelle Besonderheiten wie Hierarchien und
konsensorientierte Entscheidungsprozesse vernachlässigt werden.
„Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Geschäfte vor Ort ist die
Anpassung an die koreanische Geschwindigkeit,“ betont Marie Antonia von
Schönburg. „Die sogenannte „ppalli-ppalli“-Kultur („schnell, schnell“) prägt
viele Bereiche des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens.
Entscheidungen fallen häufig viel rascher als in Deutschland und Kunden
erwarten eine umgehende Reaktion, insbesondere im technischen Support und im
After-Sales-Service“, weiß die Geschäftsführerin der AHK Korea zu berichten.
Ebenso entscheidend sei die Lokalisierung: Da Englisch nicht
die offizielle Geschäftssprache ist, sind professionelle Übersetzungen und eine
angepasste Kommunikations- und Marketingstrategie unerlässlich. Zudem müssen
die deutschen Erzeugnisse natürlich an koreanische Produkt- und
Engineering-Standards angepasst werden.
FAQ: Maschinenbau in Korea
• Warum ist der Maschinenbau in Korea für deutsche Unternehmen wichtig? – Korea investiert stark in Halbleiter, Batterien, Automatisierung, Robotik, Wasserstoff und intelligente Fertigung. Das eröffnet deutschen Maschinenbauern langfristige Geschäftschancen.
• Wie haben sich die deutschen Exporte im Maschinenbau in Korea entwickelt? – Die deutschen Maschinenbauexporte nach Korea sanken 2025 um 13,5% auf knapp 2,8 Mrd. Euro.
• Welche Branchen treiben den Maschinenbau in Korea? – Besonders relevant sind Halbleitermaschinen, Automatisierung, Robotik, Schiffbau, Baumaschinen, Kälte- und Lufttechnik sowie Werkzeugmaschinen.
• Welche Herausforderungen gibt es im Maschinenbau in Korea? – Der Wettbewerb ist intensiv. Koreanische Kunden erwarten hohe Technologiekompetenz, wettbewerbsfähige Preise, schnelle Umsetzung und lokalen technischen Support.
• Was ist für deutsche Newcomer im Maschinenbau in Korea entscheidend? – Entscheidend sind lokale Partnerschaften, Anpassung an koreanische Geschwindigkeit, professionelle Lokalisierung und ein langer Atem im Marktaufbau.