Maschinenbau Ungarn im Wandel

Maschinenbau Ungarn zwischen Flaute und Reform

Der Maschinenbau in Ungarn steht zwischen schwacher Konjunktur, neuen politischen Signalen und der Hoffnung auf Investitionen. EU-Mittel und Reformen könnten die Branche beleben.

In Ungarn herrscht nach dem Wahlsieg der Tisza-Partei Aufbruchsstimmung. Das gilt auch für Teile der Industrie und damit mittelbar für den Maschinenbau Ungarn.

Summary: In Ungarn sorgt der Wahlsieg der Tisza-Partei seit dem 12. April für vorsichtigen Optimismus in Wirtschaft und Industrie. Die neue Regierung unter Péter Magyar will Reformen umsetzen, damit blockierte EU-Mittel fließen können. Für Maschinen- und Anlagenbauer könnten daraus mittelfristig neue Impulse entstehen, auch wenn die Branche aktuell unter rückläufiger Produktion und schwacher Exportnachfrage leidet.

„In Ungarn herrscht nach dem Sieg der Tisza-Partei bei der Wahl am 12. April an vielen Stellung Aufbruchstimmung und Optimismus“, berichtet Barbara Zollmann, Geschäftsführerin der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK). „Auch eine Konjunkturumfrage der AHK Ungarn, die kurz vor der Wahl und dann wiederholt unmittelbar nach der Wahl unter Kammermitgliedsunternehmen durchgeführt wurde, zeigt einen deutlichen Stimmungsumschwung“, betont die Kammerchefin weiter.

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„So haben sich die Investitionsbereitschaft und die allgemeinen Geschäftserwartungen zum Teil stark verbessert. Viele Ziele der neuen Regierung werden von der Wirtschaft begrüßt, z.B. faire und transparente Wettbewerbsbedingungen, die Sicherstellung von Rechtsstaatlichkeit und Überlegungen zur Euro-Einführung“, fährt Zollmann fort. Anderen geplanten Vorhaben stehen die Wirtschaftsakteure vorsichtiger gegenüber, z.B. der Beschränkung der Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen oder der Stärkung der Arbeitnehmerrechte und der Gewerkschaften.

EU gibt Mittel frei, verlangt aber Reformen

Um die bisher gesperrten EU-Mittel in Höhe von insgesamt 16,4 Mrd Euro zu erhalten, muss der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar rasch verschiedene Reformen durchsetzen. Denn Brüssel hatte Budapest in sog. 27 „Super-Meilensteinen“ Bedingungen auferlegt, die vor allem die vier Bereiche Korruptionsbekämpfung, Öffentliches Beschaffungswesen, Justizreformen sowie den Schutz der finanziellen Interessen der EU betreffen.

Zudem muss sich die neue Regierung der Tisza-Partei vor allem beim Abruf der Gelder aus dem EU-Wiederaufbaufonds („Next Generation EU“) sputen. Von den ursprünglich vorgesehenen 10,4 Mrd Euro wurden 6,5 Mrd Euro als Zuschüsse und 3,5 Mrd Euro als Kredite freigegeben. Die Auszahlung knüpft Brüssel an Reformen zur Korruptionsbekämpfung und zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit. Außerdem müssen die geförderten Projekte umgesetzt sein. Für beides läuft die Frist Ende August ab.

Allerdings hat die neue Regierung, die im ungarischen Parlament über eine Zweidrittel-Mehrheit verfügt, bei den geforderten Reformen – wie Kommissionspräsidentin von der Leyen Ende Mai betonte – in ihrer kurzen Amtszeit bereits „große Fortschritte“ erzielt. Und Magyar selbst sprach nach dem Treffen mit von der Leyen in Brüssel von einem „historischem Durchbruch“. Die EU-Mittel sind für die Belebung der ungarischen Wirtschaft auch dringend nötig, denn die Vorgängerregierung unter Viktor Orbán hat Péter Magyar – wie Experten betonen – eine stagnierende Wirtschaft und ein hohes Haushaltsdefizit hinterlassen.

Ungarns Wirtschaft braucht dringend Impulse

„Wer sich erstmals in Ungarn engagieren möchte, kann vor Ort mit einem guten allgemeinen Ausbildungsniveau, einer gut ausgebauten Infrastruktur und im EU-Vergleich günstigen Arbeitskosten rechnen“, berichtet Barbara Zollmann, Geschäftsführerin der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK).

„Die ungarische Wirtschaft stagnierte in den vergangenen drei Jahren weitgehend,“ konstatiert Kirsten Grieß, Korrespondentin für Ungarn, Kroatien und Slowenien von Germany Trade & Invest. „Das hat sowohl externe als auch interne Ursachen. Ungarns extensives Industriemodell mit seinem starken Fokus auf die Automobilindustrie geriet angesichts der schwachen Nachfrage auf wichtigen Exportmärkten – allen voran Deutschland – unter Druck. Die Industrieproduktion sinkt seit 2023, die Bruttoanlageinvestitionen sind bereits seit 2022 rückläufig. Nach der EU-Frühjahrsprognose vom Mai 2026 fiel der Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen im vergangenen Jahr in Ungarn mit real minus 2,8 Prozent allerdings weniger stark aus als noch im Herbst erwartet. Hinzu kommt: Der Staat investiert seit 2023 kaum noch,“ fährt die GTAI-Expertin fort. „Aufgrund blockierter EU-Mittel in Milliardenhöhe wurden nahezu alle öffentlichen Investitionsprojekte gestoppt oder verschoben. Darunter leidet insbesondere die Bauwirtschaft. Auch die Landwirtschaft steht unter Druck: Sie kämpft mit geringer Produktivität und erheblichen Ernteausfällen infolge mehrerer Dürrejahre. Positiv entwickelten sich zuletzt vor allem der private und staatliche Konsum. Trotz guter Zahlen im 1. Quartal 2026 dürfte die offizielle Prognose von real über 3 Prozent BIP-Wachstum kaum zu halten sein. Die ungarische Nationalbank senkte ihre Wachstumserwartung im März auf 1,7 Prozent. Die EU-Kommission rechnet für 2026 mit einem Plus von 1,8 Prozent und für 2027 mit 2,1 Prozent. Der Konsum dürfte vorerst ein wichtiger Wachstumstreiber bleiben. Gleichzeitig könnte sich die Industrieproduktion stabilisieren, weil insbesondere in der Automobilindustrie – etwa bei BMW, Mercedes-Benz und BYD – sowie in der Batterieproduktion, unter anderem bei CATL, neue Kapazitäten anlaufen,“ berichtet Kirsten Grieß weiter.

Von der Freigabe blockierter EU-Fördermittel und dadurch angestoßener staatlicher Investitionen würde – so erwartet die GTAI - vor allem das Bauwesen profitieren, mittelbar auch Maschinen- und Anlagenbauer. Sichtbare Effekte dürften allerdings erst mit Verzögerung eintreten. Für dieses Jahr rechnen Analysten noch nicht mit einer spürbaren Investitionserholung. Das deckt sich mit den Prognosen der EU-Kommission. Demnach könnten die Bruttoanlageinvestitionen 2026 wieder leicht um 1,3 Prozent und 2027 um 3,9 Prozent zulegen. Ein wesentliches Risiko für diesen Ausblick bleibt die Lage im Nahen Osten. Störungen globaler Lieferketten und anhaltend hoher Kostendruck könnten Investitionen erneut bremsen.

Kfz-Industrie dominiert Ungarns Unternehmenslandschaft

Maschinenbau-Unternehmen sind in Ungarn traditionell stark in den Bereichen Landwirtschaftsmaschinen, Maschinen für das verarbeitende Gewerbe sowie für die Fahrzeugindustrie, betont die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK). Nach Analysen der GTAI ist die Automobilindustrie mit Abstand der wichtigste Zweig des ungarischen verarbeitenden Gewerbes. Dahinter folgt – neben der Chemieindustrie und mit deutlichem Abstand – der Maschinenbau. Zum Vergleich: 2024 entfielen 6,7 Prozent der Bruttowertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes auf den Maschinenbau, auf die Automobilindustrie dagegen 17,0 Prozent. Insgesamt kam das verarbeitende Gewerbe 2024 auf einen Anteil von 18,5 Prozent an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung.

„Die Lage im ungarischen Maschinenbau bleibt angespannt. Die Produktionsleistung der Branche geht seit einigen Jahren deutlich zurück. Im Jahr 2025 sank die Produktion wertmäßig um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein zentraler Belastungsfaktor ist die starke Exportorientierung: Ein großer Teil der in Ungarn hergestellten Maschinen und Maschinenteile geht ins Ausland. Entsprechend trifft die Industrieschwäche in Deutschland, dem wichtigsten Exportmarkt der ungarischen Maschinenbauer, die Branche besonders stark“, analysiert Kirsten Grieß von der GTAI. 

Nach Daten des Nationalen Statistikamtes KSH erzielte der ungarische Maschinenbau 2025 Exporterlöse von 6.025 Mio Euro. Im Ausland gefragt waren vor allem ungarische Motoren und Turbinen, Pumpen und Kompressoren, handgeführte Werkzeuge mit Motorantrieb sowie kälte- und lufttechnische Erzeugnisse, berichtet die GTAI. „Im Ranking des Welt- Maschinenbaus liegt Ungarn auf Platz 32“, ergänzt Yvonne Heidler, Referentin Westeuropa/EU, Süd- und Zentralamerika im VDMA. „In der Exportstatistik des deutschen Maschinenbaus stand Ungarn 2025 mit deutschen Ausfuhren von knapp 3,6 Mrd. Euro auf Platz 16; in der Importstatistik mit deutschen Maschinenimporten aus Ungarn von fast 10,0 Mrd. Euro sogar auf Platz 11,“ berichtet die VDMA-Expertin weiter.

„Bei den deutschen Maschinenlieferungen war - aufgrund des starken Automobilsektors in Ungarn nicht erstaunlich – die Branche Antriebstechnik mit 13,7 Prozent Anteil besonders gefragt. Es folgten deutsche Exporte von Allgemeiner Lufttechnik (7,7 Prozent), Landtechnik (6,9 Prozent), Armaturen (6,9 Prozent) und Power Systems (6,1 Prozent)“. Deutschland ist nach VDMA-Daten nach wie vor der wichtigste Maschinenlieferant Ungarns (29,8 Prozent), mit weitem Abstand gefolgt von China (15,3 Prozent). „Aber die chinesischen Wettbewerber sind sehr aktiv im Markt und haben im letzten Jahr deutlich aufgeholt“, so Yvonne Heidler.

Viele deutsche Maschinenbauer vor Ort

Auf die enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen Deutschland und Ungarn wies DUIHK-Präsident Dr. Róbert Keszte auch bei der Präsentation der beiden o.e. Kammerumfragen hin. „Rund ein Viertel der ungarischen Exporte geht nach Deutschland, zugleich beschäftigen deutsche Unternehmen in Ungarn mehr als 230.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaften über 12 Prozent der gesamten Wertschöpfung des Landes,“ so Kammer-Präsident Keszte weiter. „Mit über 900 Mitgliedsunternehmen ist die bereits 1993 gegründete DUIHK der größte bilaterale Wirtschaftsverband des Landes.“

„Auch im deutschen Maschinen- und Anlagenbau bestehen zu Ungarn traditionell enge Beziehungen. Das Land hat sich erfolgreich als Exportmarkt, Investitionsstandort und Sourcing-Standort (verlängerte Werkbank) etabliert, ergänzt Yvonne Heidler vom VDMA. „Vor allem für Teile und Komponenten ist Ungarn ein bedeutender Beschaffungsmarkt. Besonders seit dem EU-Beitritt Ungarns 2004 wurde dank EU-Mitteln viel investiert. Davon profitierten auch die Lieferungen von Maschinen und Anlagen. Von unseren Mitgliedsunternehmen sind viele aus unterschiedlichsten Branchen schon seit Jahrzehnten mit eigener Niederlassung auf dem ungarischen Markt vertreten,“ berichtet die VDMA-Expertin. „Claas fertigt und entwickelt am Standort Törökszentmiklós Land- und Spezialmaschinen sowie Komponenten für das deutsche Claas-Hauptwerk,“ ergänzt Barbara Zollmann, die Chefin der DUIHK. „Trumpf, der führende Anbieter von Werkzeugmaschinen und Laser-Bearbeitungstechnik, betreibt in Ungarn am Standort Gödöllő sein Vertriebs- und Servicezentrum für ganz Südosteuropa. Der Körber-Konzern, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Einzelmaschinenfertigung, früher hauptsächlich als Produzent von Tabakmaschinen, inzwischen auch als Hersteller von medizinischen Geräten tätig, erweitert mit Investitionen 14,5 Mrd Forint (40,8 Mio Euro) das Werk der Körber Hungária Kft. in Pécs,

„Die ungarische Wirtschaft stagnierte in den vergangenen drei Jahren weitgehend,“ konstatiert Kirsten Grieß, Korrespondentin für Ungarn, Kroatien und Slowenien von Germany Trade & Invest

Um die großen, hauptsächlich ausländischen Unternehmen aus dem Maschinenbau hat sich ein gut funktionierendes Netzwerk aus spezialisierten mittelständischen Zulieferbetrieben etabliert. Zu nennen ist hier etwa die ACPS Automotive Kft. die als führender TIER1-Zulieferer aus ihrem Werk im ungarischen Kecskemét Anhängerkupplungen und andere Komponenten für die Automobilindustrie fertigt und entwickelt,“ fährt Barbara Zollmann fort.

„Beispiele für besonders erfolgreiche deutsche Maschinenbauer gibt es zuletzt vor allem im ostungarischen Debrecen“, so Kirsten Grieß von der GTAI. „Dort haben sich mit Krones und Harro Höfliger zwei deutsche Maschinenbauer erfolgreich positioniert, die weniger stark auf die Automobilindustrie ausgerichtet sind. Der Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen Krones betreibt seit 2019 ein Werk in Debrecen und beschäftigt dort mehr als 760 Mitarbeiter. Harro Höfliger unterhält in Debrecen sein größtes Auslandswerk; der Verpackungsspezialist für Medizin- und Pharmaprodukte erzielte dort 2024 einen Rekordumsatz und baut eine neue Werkhalle für etwa 15 Mio Euro.“

Staatliche Förderprogramme künftig meist für KMU

In Ungarn gibt es nach Auskunft der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer seit vielen Jahren eine Reihe von staatlichen Förderprogrammen für Unternehmen. Diese werden von der staatlichen Agentur Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA) ausgeschrieben und koordiniert. In den letzten Jahren hat sich der Fokus der Förderungen von der reinen Produktion hin zu Projekten mit höherem Wertschöpfungsgrad wie z.B. F+E, Entwicklungszentren etc. verschoben.

„Im Ranking des Welt- Maschinenbaus liegt Ungarn auf Platz 32“, berichtet Yvonne Heidler, Referentin Westeuropa/EU, Süd- und Zentralamerika im VDMA

Die neue ungarische Regierung hat es als ihr Ziel erklärt, die Förderpolitik verstärkt mit Blick auf den KMU-Sektor sowie auf forschungs- und innovationsorientierte Projektvorhaben mit einem potenziell höheren Wertschöpfungsgrad auszurichten, so die DUIHK weiter. „Die unter der Vorgängerregierung aufgesetzten Förderprogramme für KMU konnten auch für den Kauf von Maschinen und Ausrüstungen genutzt werden. Der unmittelbare Effekt auf den Maschinenbau dürfte jedoch begrenzt gewesen sein, da die einzelnen Fördervolumina meist überschaubar waren. Das könnte sich nun möglicherweise ändern“ ergänzt Kirsten Grieß.

„Bislang hat Ungarn deutlich stärker industrielle Großansiedlungen gefördert. Viktor Orbán setzte seit seiner Rückkehr ins Amt 2010 auf eine extensive, ansiedlungsgetriebene Industriepolitik,“ fährt die GTAI-Expertin fort. „Hochvolumige Industrieinvestitionen wurden unter seiner Regierung per individuellem Regierungsbeschluss großzügig bezuschusst. In einzelnen Fällen erreichten die Zuschüsse Größenordnungen von rund 30 bis 50% der gesamten Investitionssumme. Davon konnten indirekt auch Maschinenbauer profitieren – sowohl aus Ungarn als auch aus Deutschland, etwa als Ausrüster bei Großinvestitionen von BMW beim Werksneubau oder von Mercedes-Benz bei Werkserweiterungen. Die neue Regierung unter Péter Magyar will die Ansiedlungspolitik der Orbán-Regierung hingegen kritisch überprüfen. Es ist daher zu erwarten, dass sich die staatliche Förderpraxis künftig verändert. Bereits angekündigt wurde ein stärkerer Fokus auf produktivitätssteigernde Investitionen.“

Tipps für Newcomer

„Wer sich erstmals in Ungarn engagieren möchte, kann vor Ort mit einem guten allgemeinen Ausbildungsniveau, einer gut ausgebauten Infrastruktur und im EU-Vergleich günstigen Arbeitskosten rechnen“, resümiert Barbara Zollmann. „Kriterien für den Geschäftserfolg sind vor allem die eigene Anpassung an die regionalen und landesüblichen Gegebenheiten, die Förderung der Ausbildung, die deutsche Unternehmen meist selbst in die Hand nehmen und praxisnah ausrichten, und die Steigerung der Produktivität und Effizienz durch Automatisierung und den Einsatz von KI.“

„Sorgen bereitet vielen unserer Mitgliedsfirmen – so Zollmann weiter – dass in Ungarn quasi Vollbeschäftigung herrscht, die neue Regierung gleichzeitig aktuell die Arbeitsaufnahme für Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern einschränkt und Anbieter aus Fernost oft unter ungleichen Wettbewerbsbedingungen auf dem ungarischen Markt auftreten.“ Aus Ihrer Erfahrung ergänzt Yvonne Heidler: „Besonders in den Ballungsgebieten werden deutsche Maschinenbauer auch durch die mit dem Fachkräftemangel verbundenen Lohnkostensteigerungen erheblich belastet“.

FAQ zum Maschinenbau Ungarn

  • Was prägt den Maschinenbau Ungarn derzeit? – Die Branche ist durch rückläufige Produktion, hohe Exportorientierung und eine schwache Nachfrage aus Deutschland belastet.
  • Warum sind EU-Mittel für den Maschinenbau Ungarn wichtig? – Freigegebene EU-Mittel könnten staatliche Investitionen anstoßen und mittelbar Maschinen- und Anlagenbauer unterstützen.
  • Welche Rolle spielt Deutschland für den Maschinenbau Ungarn? – Deutschland ist wichtigster Exportmarkt und zugleich der wichtigste Maschinenlieferant Ungarns.
  • Welche Unternehmen stehen beispielhaft für Maschinenbau Ungarn? – Genannt werden unter anderem Claas, Trumpf, Körber, Krones und Harro Höfliger mit Aktivitäten in Ungarn.
  • Welche Chancen bietet Maschinenbau Ungarn für neue Marktteilnehmer? – Chancen liegen in Infrastruktur, Ausbildungsniveau, vergleichsweise günstigen Arbeitskosten sowie Automatisierung und Effizienzsteigerung.