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Seavex und Subvex: Quantum Systems startet maritime Systeme

Mit Seavex und Subvex erweitert Quantum Systems seine maritimen Systeme. Die unbemannten Plattformen sollen Aufklärung über und unter Wasser ermöglichen und über MOSAIC UXS mit Luft- und Landsystemen zusammenarbeiten.

Quantum Systems erweitert sein Angebot maritimer Systeme: Seavex und Subvex vernetzen autonome Aufklärung über und unter Wasser.
Quantum Systems erweitert sein Angebot maritimer Systeme: Seavex und Subvex vernetzen autonome Aufklärung über und unter Wasser.

  • Quantum Systems erweitert sein Portfolio um die maritimen Systeme Seavex und Subvex.

  • Vorgestellt wurden die Systeme in Sesimbra, Portugal, am Rande einer NATO-Übung.

  • Seavex operiert als unbemanntes Oberflächenfahrzeug, Subvex als KI-gestütztes Unterwasserfahrzeug. Beide sind in MOSAIC UXS integriert.

  • Vorgesehen sind unter anderem dauerhafte Aufklärung, Schutz kritischer maritimer Infrastruktur, Grenzsicherung und U-Boot-Überwachung.

Quantum Systems erweitert sein Portfolio unbemannter Systeme auf den maritimen Bereich. Wie das Unternehmen mitteilt, ergänzen die beiden Systeme Seavex und Subvex die bestehenden Fähigkeiten in der Luft und an Land um Operationen über und unter der Wasserlinie.

Die Vorstellung erfolgte am 14. September 2026 in Sesimbra in Portugal am Rande einer NATO-Übung, die von der portugiesischen Marine, FEUP, NATO CMRE, NATO JCGMUS und EDA mitorganisiert wird. Im Rahmen von Seeerprobungen sollen die Fähigkeiten beider Systeme getestet und validiert werden.

Wie Quantum Systems Luft, Land und See verbindet

Seavex und Subvex sind vollständig in MOSAIC UXS integriert. Dadurch sollen sie gemeinsam mit unbemannten Luft- und Bodensystemen über eine einheitliche Softwarearchitektur eingesetzt werden können. Nach Angaben des Unternehmens entsteht damit ein interoperables System für Luft, Land und See, das um weitere Plattformen, Sensoren und Technologien von Drittanbietern erweitert werden kann.

„Wir haben in der Luft begonnen, uns auf das Land ausgeweitet und gehen jetzt aufs Meer. Aber der eigentliche Fortschritt besteht nicht darin, eine weitere Domäne hinzuzufügen. Es geht darum, sie miteinander zu verbinden“, sagte Florian Seibel, Co-CEO und Gründer von Quantum Systems. „Mit Seavex und Subvex, die in MOSAIC UXS integriert sind, bauen wir ein autonomes System für Luft, Land und See auf. In diese Richtung entwickeln sich unbemannte Operationen, und genau das liefern wir.“

Seavex übernimmt maritime Langzeitaufklärung

Seavex ist als unbemanntes Oberflächenfahrzeug, kurz USV, für lang andauernde maritime ISR-Missionen ausgelegt. Die Einsatzdauer beträgt laut Quantum Systems bis zu zwei Monate. Zur Ausstattung gehören Überwachungsradar, Drohnenabwehrradar und elektrooptische Sensoren mit KI-Verarbeitung an Bord.

Darüber hinaus kann Seavex UAVs starten und wieder aufnehmen. Bei UUVs übernimmt das System das Andocken und Aufladen sowie die Übernahme von Missionsdaten.

Was Subvex unter Wasser leisten soll

Subvex ist ein KI-gestütztes unbemanntes Unterwasserfahrzeug, kurz UUV. Es ist für autonome ISR-Missionen in Tiefen von bis zu 6.000 m konzipiert. Sonar- und Akustiksensoren sowie Edge-Verarbeitung an Bord gehören zur Ausstattung.

In aktiver Bewegung kann Subvex laut Mitteilung bis zu vier Tage operieren. Zudem unterstützt die Plattform verteilte Einsätze mit mehreren Subvex-Fahrzeugen. Für eine passive Überwachung kann das System mehrere Wochen auf dem Meeresboden verbleiben.

Gemeinsam erweitern Seavex und Subvex die Aufklärung von der Wasseroberfläche bis in die Tiefsee. Zu den vorgesehenen Aufgaben zählen der Schutz kritischer maritimer Infrastruktur, maritime Grenzsicherung, U-Boot-Überwachung und die Überwachung auf hoher See.

Warum die Vernetzung der maritimen Systeme zählt

Durch MOSAIC UXS lassen sich Sensorinformationen unterschiedlicher Systeme und Einsatzbereiche in einer gemeinsamen operativen Umgebung zusammenführen. Quantum Systems begründet die Erweiterung unter anderem mit dem Bedarf an dauerhafter Überwachung von Küsten, Häfen und kritischer maritimer Infrastruktur.

„Maritime Operationen haben eine grundlegende Herausforderung: Die Gebiete sind riesig, während Besatzungen und Ressourcen begrenzt sind“, sagte Dirk Zademack, VP Quantum Maritime bei Quantum Systems. „In der Luft und an Land haben wir ein Ökosystem aufgebaut, in dem unbemannte Systeme zusammenarbeiten, anstatt einzeln zu operieren. Dieses Prinzip wenden wir nun mit Seavex und Subvex auch auf See an: Wir erweitern die gemeinsame Präsenz auf dem Wasser und unter der Oberfläche und führen die Informationen für den Bediener zusammen.“

Maritime Systeme erweitern das Portfolio

Mit dem Einstieg in den maritimen Bereich setzt Quantum Systems die Erweiterung seines Portfolios über fliegende Systeme hinaus fort. Neben den unbemannten Plattformen baut das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Kompetenzen bei Software, KI und Systemintegration aus.

MOSAIC UXS dient dabei als gemeinsame Softwarebasis. Über diese Architektur sollen die unterschiedlichen Fähigkeiten zu einem integrierten und skalierbaren System für Einsätze in Luft, Land und See verbunden werden.

Mit Material von Quantum Systems

Was Sie zum Thema maritime Systeme wissen müssen

• Welche maritimen Systeme stellt Quantum Systems vor? – Mit Seavex und Subvex führt das Unternehmen ein unbemanntes Oberflächenfahrzeug und ein KI-gestütztes Unterwasserfahrzeug ein.

• Welche Aufgaben übernehmen die maritimen Systeme? – Vorgesehen sind unter anderem maritime ISR-Missionen, der Schutz kritischer Infrastruktur, Grenzsicherung und U-Boot-Überwachung.

• Wie lange können die maritimen Systeme eingesetzt werden? – Seavex erreicht laut Quantum Systems eine Einsatzdauer von bis zu zwei Monaten. Subvex kann sich bis zu vier Tage aktiv bewegen und mehrere Wochen passiv auf dem Meeresboden überwachen.

• Wie tief kann Subvex als Teil der maritimen Systeme tauchen? – Das UUV ist für autonome ISR-Missionen in Tiefen von bis zu 6.000 m ausgelegt.

• Wie werden die maritimen Systeme vernetzt? – Seavex und Subvex sind in MOSAIC UXS integriert und können dadurch mit unbemannten Systemen in Luft und an Land zusammenarbeiten.