GO12-Radar für Bundeswehr

GO12-Radar: Thales liefert 60 Systeme an Bundeswehr

Das GO12-Radar von Thales kommt künftig verstärkt bei den deutschen Streitkräften zum Einsatz. Der Auftrag umfasst 60 Kurzstreckenradare samt Ausrüstung, Ersatzteilen und Schulungen.

Mit einem Sensorvolumen von 28 Litern ist das Kurzstrecken-Schlachtfeldradar hochmobil und kann inklusive Ausrüstung von zwei Soldaten getragen werden.

Summary: Thales in Deutschland liefert 60 GO12-Kurzstrecken-Schlachtfeldradare an die deutschen Streitkräfte. Beauftragt wurde das Unternehmen durch das BAAINBw, die Lieferung ist für 2026 vorgesehen. Die Systeme werden in Ditzingen gefertigt und sollen hochmobile Kräfte bei Aufklärung und Bodenüberwachung unterstützen.

Thales erhält einen Auftrag zur Lieferung von 60 GO12-Kurzstrecken-Schlachtfeldradaren für die deutschen Streitkräfte. Das Bundesamt für Bundeswehrausrüstung, Informationstechnologie und In-Service Support (BAAINBw) hat Thales in Deutschland mit der Lieferung der Systeme beauftragt.

Zum Auftrag gehören neben den Radaren auch zusätzliche Ausrüstung, Ersatzteile und Benutzerschulungen. Die Systeme sollen 2026 geliefert werden. Das GO12 ist ein Aufklärungs- und Artillerieradar. Es kann Drohnen und Fahrzeuge in 360 Grad erfassen und ist für den Einsatz als tragbares Bodenüberwachungsradar ausgelegt. Entwickelt wurde das System in Deutschland, hergestellt wird es in Ditzingen (Baden-Württemberg). Bereits heute ist das GO12 in 20 Ländern im Einsatz.

Wie das GO12-Radar hochmobile Kräfte unterstützt

Als taktisches Infanterieradar ist das GO12 speziell für hochmobile Streitkräfte konzipiert. Das Sensorvolumen beträgt nur 28 Liter. Damit kann das Radar von zwei Soldaten zusätzlich zu 15–20 Kilogramm persönlicher Ausrüstung in einem Rucksack getragen werden. Ein zentraler Vorteil liegt im Einsatz unter schwierigen Umweltbedingungen. 

Robuste Aufklärung bei jedem Wetter

Das GO12 arbeitet bei jedem Wetter, insbesondere bei Regen, Schnee und Nebel. Damit bleibt es auch dann nutzbar, wenn optische Sensoren wie Kameradrohnen keine brauchbaren Ergebnisse mehr liefern können. Für mobile Einheiten ergibt sich daraus ein robuster Aufklärungsbaustein. Bodenüberwachung, Drohnenerkennung und Fahrzeugerfassung werden in einem kompakten System zusammengeführt.

Wie Thales die Produktionskapazität erweitert

Um die Nachfrage der Streitkräfte bedienen zu können, stärkt Thales seine Produktionskapazität. Dazu zählt die Erweiterung des Werks in Ditzingen bei Stuttgart. Zudem soll die Belegschaft ausgebaut werden. Für 2026 plant Thales, 300 neue Mitarbeiter in Deutschland einzustellen. Die GO12-Systeme profitieren von einem Produktionsverbesserungsplan, der die Lieferkapazität erhöhen soll.

Bundeswehr-Vertrauen stärkt Thales
im Radargeschäft

Christoph Ruffner, CEO von Thales Deutschland, ordnet den Auftrag so ein: „Wir fühlen uns geehrt durch das Vertrauen der deutschen Streitkräfte in unsere Technologien, wie diese Reihenfolge unserer Radare zeigt. Sie unterstreicht Thales' Positionierung der Verteidigungsindustrie und unser Engagement, die Sicherheits- und Verteidigungsinitiativen unseres Landes mit kampferprobten Technologien zu unterstützen.“

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Welche Rolle Thales in Deutschland spielt

Thales zählt zu den weltweit führenden Unternehmen für fortschrittliche Technologien in den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Cyber & Digital. Das Portfolio des Konzerns adressiert zentrale Herausforderungen wie Souveränität, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Die Gruppe investiert jährlich
4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Schwerpunkte liegen unter anderem auf Künstlicher Intelligenz, Cybersicherheit, Quanten- und Cloudtechnologien für kritische Umgebungen.

Mit Material von Thales

FAQ zum Bundeswehr-Auftrag für Thales

1. Was umfasst der Bundeswehr-Auftrag an Thales? 

Der Auftrag umfasst 60 GO12-Kurzstrecken-Schlachtfeldradare, zusätzliche Ausrüstung, Ersatzteile und Benutzerschulungen.

2. Warum ist das GO12-Radar für die Bundeswehr relevant?

Das GO12-Radar unterstützt hochmobile Kräfte bei Aufklärung und Bodenüberwachung, auch bei Regen, Schnee und Nebel.

3. Welche Ziele kann das GO12-Radar erfassen?

Das GO12-Radar kann Drohnen und Fahrzeuge in 360 Grad erkennen.

4. Wo wird das GO12-Radar gefertigt? 

Das GO12-Radar wurde in Deutschland entwickelt und wird in Ditzingen in Baden-Württemberg hergestellt.

5.  Wann sollen die GO12-Radare geliefert werden? 

Die Lieferung der 60 Systeme ist für 2026 geplant.