Die SPS 2026 bringt vom 24. bis 26. November rund 1.175 Aussteller nach Nürnberg. Im Mittelpunkt stehen Industrial AI, softwarebasierte Automatisierung und neue Lösungen für die vernetzte Produktion.
Anja RingelAnjaRingelManaging editor and podcast host for 'Produktion'
Die SPS 2026 findet vom 24. bis 26. November in Nürnberg statt. Rund 1.175 Aussteller aus 40 Ländern präsentieren ihre Lösungen in 15 Messehallen.
Industrial AI und Software Defined Industry zählen zu den technologischen Schwerpunkten der Automatisierungsmesse.
Die SmartFactory-KL demonstriert in Halle 6 praxisnahe Anwendungen softwarebasierter Produktionssysteme. Ergänzend werden industrielle 5G-Lösungen vorgestellt.
Vier Vortragsbühnen, Gemeinschaftsstände und Nachwuchsformate fördern Wissenstransfer, Networking und technologische Innovationen.
Rund 1.175 Aussteller aus 40 Ländern präsentieren auf der SPS 2026 in Nürnberg aktuelle Entwicklungen und Lösungen für die industrielle Automation. In insgesamt 15 Messehallen deckt die Veranstaltung vom 24. bis 26. November die gesamte Bandbreite moderner Automatisierungstechnik ab. Neben technologischen Neuheiten steht insbesondere deren praktische Anwendung im Mittelpunkt. Erwartet werden internationale Fachbesucher, darunter zahlreiche Entscheider und Anwender aus der Industrie.
„Die SPS ist seit vielen Jahren der Ort, an dem technologische Entwicklungen sichtbar werden, bevor sie sich flächendeckend in der Industrie etablieren. Die Messe zeigt nicht nur Trends auf, sondern macht sie direkt erlebbar und ermöglicht den Austausch zwischen Anbietern, Anwendern und Innovationspartnern“, erklärt Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS Mesago Messe Frankfurt.
SPS 2026: Diese Highlights präsentieren die Unternehmen
Welche Technologien stehen auf der SPS 2026 im Fokus?
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Zu den zentralen Themen der SPS 2026 gehören künstliche Intelligenz, softwarebasierte Automatisierungssysteme und offene industrielle Architekturen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie sich technologische Innovationen in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen und welchen konkreten Nutzen sie bieten.
„Die Automatisierung entwickelt sich derzeit rasant weiter: KI, softwarebasierte Lösungen und offene Systeme verändern die Industrie nachhaltig. Für Unternehmen stellt sich die Frage, welche Technologien industrietauglich sind und welchen messbaren Nutzen sie bringen. Als Leitmesse der Automatisierungsbranche bietet die SPS die ideale Plattform, um aktuelle Innovationen kennenzulernen und sich mit den wichtigsten Akteuren der Branche zu vernetzen“, so Steffen Winkler, CSO Business Unit Automation von Bosch Rexroth und Vorsitzender des Ausstellerbeirats der SPS.
Damit verbindet die Messe technologische Entwicklungen mit konkreten industriellen Anforderungen und schafft Raum für den Austausch zwischen Herstellern, Anwendern und Technologiepartnern.
Ein Schwerpunkt der SPS 2026 ist Industrial AI. Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend von isolierten Pilotprojekten zu einem produktiven Bestandteil industrieller Automatisierungslösungen.
Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Engineering über die Analyse von Produktionsdaten bis zur Qualitätssicherung und Optimierung von Maschinen und Anlagen. Ziel ist es, Produktionsprozesse effizienter, flexibler und widerstandsfähiger zu gestalten.
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Auf der Messe demonstrieren Aussteller anhand konkreter Anwendungen, wie sich KI-Technologien bereits heute in industrielle Prozesse integrieren lassen. Im Vordergrund stehen dabei praxisnahe Lösungen und deren Nutzen für die Fertigung.
Wie verändert Software Defined Industry die Produktion?
Neben Industrial AI gewinnt die Software Defined Industry an Bedeutung. „Die Zukunft der Produktivität wird daten- und softwaregetrieben sein“, sagt Gunther Koschnick, ZVEI-Bereichsleiter Industrie. „Industrielle KI kann künftig ganze Wertschöpfungsketten analysieren und mitsteuern. Die langfristige Vision: Maschinen finden selbst den effizientesten Weg zu einem konkreten Produktionsziel.“
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Wie solche Konzepte in der Praxis umgesetzt werden können, demonstriert die SmartFactory-KL in der Software Defined Industry Area in Halle 6. Im Mittelpunkt steht eine Modellfabrik, in der gemeinsam mit Industriepartnern erprobte Lösungen anhand eines Produktionsprozesses präsentiert werden. Tägliche Führungen und weitere Informationsformate vermitteln Einblicke in die technische Umsetzung.
„Für uns in der SmartFactory bedeutet Software Defined Industry nicht, bestehende Maschinen einfach mit mehr Software auszustatten, sondern IT und OT zu einem durchgängigen System zu verbinden. So entstehen Produktionssysteme, die flexibler und schneller an neue Anforderungen angepasst werden können“, so Marco Wanner, Head of IT/OT Solutions, XITASO und Vorstandsmitglied der SmartFactory-KL.
Industrielle Kommunikation und 5G-Anwendungen
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Auch moderne Kommunikationslösungen gehören zum Programm der SPS 2026. Die 5G Alliance for Connected Industries and Automation (5G-ACIA) organisiert täglich geführte Touren zu Mitgliedsunternehmen wie Siemens, Phoenix Contact, Fraunhofer und Ericsson.
Dort stehen konkrete industrielle Anwendungsfälle und technische Kommunikationslösungen im Mittelpunkt. Ergänzend präsentiert die 5G-ACIA DemoWall verschiedene Lösungsansätze und Einsatzszenarien aus der industriellen Praxis. Damit wird industrielle Kommunikation nicht nur als technologische Grundlage, sondern anhand konkreter Anwendungen vermittelt.
Die SPS setzt 2026 erneut auf Gemeinschaftsstände, die unterschiedliche Bereiche der Automatisierungsindustrie miteinander verbinden. In Halle 6 führt die „Automation meets IT“ Area klassische Automatisierungstechnik und moderne IT-Lösungen zusammen.
Weitere Anlaufpunkte sind die internationale Start-up Area und der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Gemeinschaftsstand „young Innovators“. Diese Bereiche bieten jungen Technologieunternehmen eine Plattform, um neue Lösungen und Geschäftsideen vorzustellen und mit etablierten Industrieunternehmen in Kontakt zu treten.
Auch die Nachwuchsförderung ist Bestandteil des Messeprogramms. Mit dem SPS Makeathon richtet sich die Veranstaltung gezielt an junge Talente, die praktische Erfahrungen mit modernen Automatisierungstechnologien sammeln möchten.
Mit Material der SPS.
Was Sie zur SPS 2026 wissen müssen
Wann und wo findet die SPS 2026 statt? Die SPS 2026 wird vom 24. bis 26. November 2026 auf dem Messegelände in Nürnberg veranstaltet.
Wie viele Aussteller werden auf der SPS 2026 erwartet? Rund 1.175 Aussteller aus 40 Ländern präsentieren ihre Produkte und Technologien in insgesamt 15 Messehallen.
Welche technologischen Schwerpunkte setzt die SPS 2026? Zu den zentralen Themen gehören Industrial AI, Software Defined Industry, industrielle Kommunikation, Cybersecurity und digitale Transformation.
Was zeigt die SmartFactory-KL auf der SPS 2026? In Halle 6 demonstriert sie anhand einer Modellfabrik, wie softwarebasierte Produktionssysteme und die Integration von IT und OT in der Praxis funktionieren.
Welche Angebote bietet die SPS 2026 für Nachwuchskräfte? Der SPS Makeathon und weitere Young-Talents-Formate ermöglichen praktische Einblicke in die Automatisierungstechnik und Kontakte zur Industrie.