Deutz und ARX Robotics

Deutz startet Serienproduktion von Militärrobotern

Mit der Gereon-Serienproduktion steigt Deutz tiefer in den Defense-Markt ein. Im Werk Ulm sollen die ersten unbemannten Bodensysteme für die Ukraine gefertigt werden.

Die Produktion des Gereon soll in wenigen Wochen anlaufen, die Lieferung erster Systeme aus der Produktion in Ulm soll bereits im Spätsommer an die Ukraine erfolgen.
Die Produktion des Gereon soll in wenigen Wochen anlaufen, die Lieferung erster Systeme aus der Produktion in Ulm soll bereits im Spätsommer an die Ukraine erfolgen.

Summary: Deutz und ARX Robotics starten in Ulm die industrielle Serienfertigung des unbemannten Bodensystems Gereon. Die Produktion soll in wenigen Wochen anlaufen, erste Systeme sollen ab Spätsommer an die Ukraine geliefert werden. Ziel ist die schnelle industrielle Skalierung softwaredefinierter Verteidigungssysteme und die Einbindung von Deutz-Antriebstechnik.

Deutz startet gemeinsam mit ARX Robotics die industrielle Serienfertigung des unbemannten Bodensystems Gereon. Der Hochlauf erfolgt im Werk Ulm, wie aus der Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Erste Systeme sollen bereits ab Spätsommer aus der Produktion in Ulm an die Ukraine geliefert werden.

Gereon ist ein unbemanntes Bodensystem für den Einsatz im Gefechtsfeld. ARX Robotics mit Sitz in München entwickelt als europäisches Defense-Tech-Unternehmen unbemannte, softwaredefinierte Verteidigungssysteme im Landbereich. Deutz und ARX Robotics hatten ihre strategische Partnerschaft bereits im Oktober 2025 unterzeichnet.

„Neben technologischem Know-how im Antriebssegment ist das industrielle Skalierungspotential eine zentrale Stärke von Deutz“, sagt Marco Herre, CEO der Business Unit Defense bei Deutz. „Für die Auslieferung des Gereon an die Ukraine fahren wir die Produktion in unserem Ulmer Werk hoch. Aus der strategischen Partnerschaft mit ARX Robotics entsteht so ein konkreter Beitrag zur Stärkung der europäischen Verteidigungspolitik durch die Unterstützung der Ukraine.“

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Warum industrielle Skalierung im Mittelpunkt steht

Die Kooperation zielt darauf ab, militärische Innovation schneller in industrielle Fertigung zu überführen. Im Zentrum steht nicht nur die Entwicklung unbemannter Systeme, sondern deren seriennahe Produktion und Einsatzfähigkeit.

Marc Wietfeld, Co-Founder und CEO von ARX Robotics, ordnet die Bedeutung der Partnerschaft entsprechend ein: „Der Krieg in der Ukraine zeigt: Europas Verteidigungsfähigkeit entscheidet sich nicht nur durch Innovation, sondern auch durch industrielle Skalierung. ARX Robotics und Deutz bauen die Brücke zwischen militärischer Innovation und industrieller Massenskalierung. Gemeinsam beschleunigen wir den Aufbau dieser Fähigkeiten.“

Auf Seite 3 der Mitteilung zeigen die beigefügten Bilder unter anderem Fertigungsszenen aus der Produktion. Die Bildunterschriften verweisen darauf, dass Deutz durch die Kooperation seine Position im wachsenden Ökosystem unbemannter Verteidigungssysteme stärkt und dass die Gereon-Produktion in wenigen Wochen anlaufen soll.

Durch die Kooperation mit ARX Robotics stärkt Deutz nach eigener Aussage seine Position als Partner im wachsenden Ökosystem unbemannter Verteidigungssysteme.
Durch die Kooperation mit ARX Robotics stärkt Deutz nach eigener Aussage seine Position als Partner im wachsenden Ökosystem unbemannter Verteidigungssysteme.

Welche Rolle die Deutz-Antriebe bei Gereon spielen

Ein weiterer Schwerpunkt der strategischen Partnerschaft ist die Integration von Deutz-Antriebssystemen in unbemannte Landsysteme von ARX Robotics. Dabei geht es zunächst um batterieelektrische Antriebe. Perspektivisch sind laut Mitteilung auch kleinere Verbrenner- oder Hybridantriebe vorgesehen.

Dazu wollen beide Unternehmen eine Schnittstelle entwickeln, die die KI-getriebene Softwareplattform Mithra OS von ARX Robotics mit Deutz-Antrieben verbindet. Damit rückt neben der mechanischen und elektrischen Integration auch die softwareseitige Vernetzung der Systeme in den Fokus.

Energieinfrastruktur für den Feldeinsatz

Deutz will über seine Geschäftsbereiche Energy und NewTech zudem Energieinfrastruktur im Feld bereitstellen. Genannt werden Stromgeneratoren, Speicherlösungen und Wechselbatterien. Damit erweitert sich die Partnerschaft über das einzelne Bodensystem hinaus auf die Versorgung und Einsatzfähigkeit im Feld.

ARX Robotics soll außerdem auf das globale Produktions- und Servicenetzwerk von Deutz zugreifen können. Das soll laut Mitteilung die Skalierbarkeit und Servicefähigkeit der Lösungen deutlich erhöhen. Auch größere Aufträge sollen dadurch schneller realisierbar werden.

Wie Deutz den Rüstungsmarkt strategisch erschließt

Mit der Business Unit Defense erschließt Deutz strategisch den Rüstungsmarkt. Neben der Lieferung von Verbrennermotoren für militärische Anwendungen nennt das Unternehmen Akquisitionen und Partnerschaften als zentrale Handlungsfelder.

Im Fokus stehen dabei militärische Drohnen, autonome Militärfahrzeuge und dezentrale Stromerzeugung. Die Gereon-Serienproduktion im Werk Ulm markiert damit einen konkreten Schritt, um die industrielle Rolle von Deutz im Defense-Ökosystem auszubauen.

Mit Material von Deutz.

FAQ zur Gereon-Serienproduktion

Was ist die Gereon-Serienproduktion? – Die Gereon-Serienproduktion bezeichnet die industrielle Fertigung des unbemannten Bodensystems Gereon im Deutz Werk Ulm.

Wer ist an der Gereon-Serienproduktion beteiligt? – Beteiligt sind Deutz und ARX Robotics im Rahmen einer strategischen Partnerschaft.

Wann startet die Gereon-Serienproduktion? – Die Produktion soll laut Mitteilung in wenigen Wochen anlaufen.

Wohin gehen die ersten Systeme aus der Gereon-Serienproduktion? – Erste Systeme sollen ab Spätsommer an die Ukraine geliefert werden.

Welche Technik steht bei der Gereon-Serienproduktion im Fokus? – Im Fokus stehen unbemannte Landsysteme, Deutz-Antriebe, Mithra OS sowie Energieinfrastruktur für den Feldeinsatz.