Stark stellt mit Cascade und Gambit zwei neue Systeme für Loitering Munition vor. Sie sollen präzise Wirkung, Aufklärung und skalierbare Einsätze ermöglichen.
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Je nach Konfiguration erreicht das System Cascade Reichweiten von 40, 60 oder 100 Kilometer und kann in verschiedene Trägersysteme integriert werden.Stark
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Summary: Stark hat mit Cascade und Gambit neue unbemannte Systeme für Aufklärung und Wirkung vorgestellt. Die Systeme sind für verschiedene Reichweiten, Plattformen und taktische Einsatzszenarien ausgelegt. Ziel ist es, moderne Wirksysteme schnell skalierbar und flexibel einsetzbar zu machen.
Das deutsche Verteidigungsunternehmen Stark mit Hauptsitz in Berlin, stellt zwei neue unbemannte Systeme vor. Cascade ist eine rohr- und kanistergestützte Loitering Munition für präzise Wirkung über unterschiedliche Reichweiten.
Gambit ergänzt das Portfolio als tragbare Loitering Munition für Aufklärung, ISR und Wirkung im Nahbereich. Beide Systeme sollen zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit beitragen. Im Fokus stehen schnelle Skalierbarkeit, flexible Anpassung und der Einsatz moderner Wirksysteme in größeren Stückzahlen.
Cascade ist plattformagnostisch ausgelegt. Möglich sind einzelne Startrohre, Startkanister auf Fahrzeugen und Booten sowie stationäre oder mobile modulare Containerlösungen. Die Nutzlast beträgt bis zu 4,5 Kilogramm, die Einsatzdauer bis zu 60 Minuten. Cascade kann innerhalb von weniger als einer Minute verschossen werden. Die Angriffsgeschwindigkeit liegt bei bis zu 220 km/h. Mehrere Effektoren können koordiniert eingesetzt werden, um Hochwertziele zu bekämpfen oder gegnerische Abwehrsysteme durch gleichzeitige Anflüge zu überfordern. Stark hat Cascade bereits erfolgreich vom unbemannten Überwasserfahrzeug Vanta gestartet und damit die dimensionsübergreifende Integration demonstriert.
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Was Gambit auf taktischer Ebene leisten soll
Gambit ist als Aufklärungsdrohne und Wirkmittel verfügbar.Stark
Mit Gambit stellt Stark ein leichtes, tragbares Quadrocopter-System für die vorderste taktische Ebene vor. Das faltbare System ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit und kann von einer einzelnen Person transportiert und eingesetzt werden. Die ISR-Variante erreicht eine Einsatzdauer von bis zu 50 Minuten und eine operative Reichweite von bis zu 40 Kilometer. Sie verfügt über EO/IR-Sensorik und ein maximales Startgewicht von 4,5 Kilogramm. Die Strike-Variante ist für Reichweiten von bis zu 25 Kilometer ausgelegt. Sie kann Nutzlasten von bis zu zwei Kilogramm aufnehmen, erreicht eine Einsatzdauer von bis zu 25 Minuten und kommt auf ein maximales Startgewicht von sechs Kilogramm.
Warum Navigation und Datenlink entscheidend sind
Cascade und Gambit verfügen über elektrooptische und Infrarotsensorik. Beide Systeme ermöglichen GNSS-freie visuelle Navigation und sollen damit unter schwierigen Einsatzbedingungen funktionsfähig bleiben. Ein störresistenter europäischer Datenlink ergänzt die Systemarchitektur. Bei Gambit ist zudem eine optionale Glasfaserlenkung vorgesehen. Dadurch soll die Einsatzfähigkeit in stark eingeschränkten elektromagnetischen Umgebungen gewährleistet werden.
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Stark setzt auf skalierbare unbemannte Systeme
„Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, dass militärische Überlegenheit heute nicht allein von Technologie abhängt“, erläutert Johannes Schaback, Chief Technology Officer von Stark. „Entscheidend sind Systeme, die schnell produziert, flexibel angepasst und in großer Stückzahl eingesetzt werden können. Cascade und Gambit wurden genau für diese Anforderungen entwickelt.“ Stark beschreibt sich als deutsches Verteidigungsunternehmen, das auf unbemannte Systeme in mehreren militärischen Dimensionen spezialisiert ist. Das Unternehmen ist in Deutschland, der Ukraine, dem Vereinigten Königreich, Schweden und Griechenland vertreten.
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Wie Minerva den Schwarmeinsatz unterstützt
Cascade und Gambit können in die Missionsführungssoftware Minerva von Stark integriert werden. Dadurch sollen die Systeme nahtlos in dimensionsübergreifende Operationen eingebunden werden. Minerva ermöglicht den koordinierten Einsatz mehrerer unbemannter Systeme im Schwarm sowie im Aufklärungs- und Wirkverbund. KI-gestützte Funktionen zur Zielerfassung, Zielverfolgung und Missionsführung schaffen die Grundlage für einen vernetzten, skalierbaren und hochautomatisierten Einsatz.
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Quelle: Stark
FAQ zur Loitering Munition von Stark
1. Welche Reichweite erreicht die Loitering Munition Cascade?
Cascade ist je nach Konfiguration für Reichweiten von 40, 60 oder 100 Kilometer ausgelegt.
2. Wie schnell ist die Loitering Munition Cascade einsatzbereit?
Cascade kann laut Stark innerhalb von weniger als einer Minute verschossen werden.
3. Welche Varianten gibt es bei der Loitering Munition Gambit?
Gambit ist als ISR-Aufklärungsdrohne und als Strike-Variante für präzise Wirkung verfügbar.
4. Wie unterstützt Loitering Munition von Stark den Verbundeinsatz?
Über die Missionsführungssoftware Minerva können Cascade und Gambit in Schwarm- sowie Aufklärungs- und Wirkverbünde eingebunden werden.
5. Welche Navigation nutzt die Loitering Munition von Stark?
Cascade und Gambit ermöglichen GNSS-freie visuelle Navigation und nutzen elektrooptische sowie Infrarotsensorik.