Rohstoff-Mine zum Eisen-Abbau

Bei der Förderung von mineralischen Rohstoffen ist China weiterhin führend. - Bild: Pixabay

| von Julia Dusold

China bleibt das wichtigste Rohstoffland der Welt. Dies geht aus einer Analyse der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hervor. Die Volksrepublik steht in der Studie der Behörde in Hannover klar auf Platz eins der bedeutendsten Rohstoffstaaten.

Der Vergleich, der auf den Daten aus 180 Ländern basiert, gibt einen Überblick über die Bergwerks- und Raffinadeproduktion nach dem Wert der Rohstoffe sowie über die Reserven (technisch und wirtschaftlich gewinnbare Rohstoffe) und Ressourcen. Laut den zuletzt verfügbaren Daten aus dem Jahr 2017 ist China nach wie vor auch in der Förderung mineralischer Rohstoffe führend, das Land erreichte hier einen Weltmarktanteil von 18 Prozent.

Im Bergbau nahm das Volumen ab, blieb aber vor Australien und Brasilien. Noch deutlicher fiel die Dominanz Chinas in der Raffinade aus, hier kam das Reich der Mitte auf die Hälfte der gesamten Weltproduktion.

Wie steht es um Deutschland auf dem Rohstoff-Markt?

Deutschland kam in der Gesamtbedeutung von 180 betrachteten Ländern auf den 18. Rang. Im deutschen Bergbau seien zuletzt besonders Kali- und Steinsalz sowie Kalk wichtig gewesen, berichtete die BGR.

Bei der Verarbeitung belegt Deutschland den 8. Platz und gehört zu den führenden Nationen. Diese gute Stellung resultiert hauptsächlich aus der Stahlproduktion - neben den Metallen Kupfer, Aluminium, Blei und Zink sowie der Zementbranche.

Die BGR untersucht die internationalen Rohstoffmärkte in regelmäßigen Abständen. Als Behörde im Zuständigkeitsbereich des Bundeswirtschaftsministeriums ist sie auch an der Rohstoffstrategie der Bundesregierung beteiligt. Ein wesentliches Ziel ist es, die Versorgung mit den wichtigsten Grundmaterialien sicherzustellen.

 

Mit Material von dpa und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe