Neue Autofabrik von Tesla am Standort Berlin.

Tesla baut bereits ein neues Werk in Berlin. - Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

Der Chef des Elektroautokonzerns Tesla, Elon Musk, ist am Mittwochabend in Berlin gelandet und hat sich mit Vertretern der brandenburgischen Landesregierung getroffen. "Sehr entspanntes abendliches Treffen", twitterte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach zu einem Foto von Musk im schwarzen T-Shirt und mit Halstuch. Demnach war auch Ministerpräsident Dietmar Woidke bei dem Treffen dabei und Musks Familie. "Wir haben uns vertrauensvoll über die noch anstehenden Aufgaben ausgetauscht", schrieb Steinbach.

Tesla baut in Grünheide bei Berlin nahe dem Flughafen der Hauptstadt eine Autofabrik. Dort will der E-Auto-Konzern jährlich rund 500.000 Exemplare der kompakten Reihen Model 3 und Model Y bauen. Ursprünglich wollte das Unternehmen bereits im Juli die Produktion beginnen. Inzwischen steht das Jahresende als Termin im Raum.

Mehr als 40 Einwendungen gegen die Tesla-Fabrik

Am Freitag ist ein Besuch von Unionskanzlerkandidat und CDU-Chef Armin Laschet an der Tesla-Gigafactory geplant.

Gegen den Bau der Fabrik sind nach der erneuten öffentlichen Auslegung der Pläne bislang nur 44 Einwendungen beim Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) eingegangen. Das berichtete Umweltminister Axel Vogel (Grüne) am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtags. Die Frist für Einwendungen ende allerdings erst am 19. August. Bei der ersten Auslegung der Unterlagen im vergangenen Jahr seien 373 Einwendungen eingegangen und bei einer zweiten Auslegung 110.

Nach dem Ende der Frist werde das LfU entscheiden, ob es einen weiteren öffentlichen Erörterungstermin geben werde, erklärte der Minister. Sollte dies erforderlich sein, solle die öffentliche Anhörung am 13. September in der Stadthalle Erkner laufen.

Vogel sagte, wann die endgültige Entscheidung über die umweltrechtliche Genehmigung der Fabrik falle, sei wegen des laufenden Verfahrens noch nicht absehbar. Im September 2020 hatte die Anhörung von Kritikern des Projekts mehrere Tage gedauert.

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