Die Fregatte F-217 Bayern, Teil der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2), im Einsatz zur Seeraumüberwachung in internationalen Gewässern in der Ägäis, am 17.03.2016.

Die Fregatte Bayern ist aus dem Einsatz im Indo-Pazifik zurück. Das Bild zeigt das Marineschiff im Jahr 2016 bei einem Einsatz in internationalen Gewässern in der Ägäis. (Bild: Bundeswehr / Tom Twardy; Fotograf: Tobias Wolf)

Nach einer siebenmonatigen Fahrt über 43.000 Seemeilen ist die Fregatte "Bayern" aus dem Indischen und Pazifischen Ozean nach Deutschland zurückgekehrt. Bei stürmischer See lief das Kriegsschiff am Freitag im Marinehafen Wilhelmshaven ein - wegen des erwarteten Orkantiefs "Zeynep" anderthalb Stunden früher als angekündigt. Vom größten deutschen Marinestützpunkt war die Bayern im vergangenen August auch ausgelaufen. Die rund 180 Mitglieder der Besatzung wurden von Familien, Freunden und Kameraden begrüßt. Auch ein Musikkorps spielte.

Es war das erste Mal seit rund 20 Jahren, dass wieder eine Fregatte der Bundeswehr den Indopazifik durchkreuzte. Mit der Fahrt, so hieß es, wollte sich Deutschland für Frieden und Stabilität in der indisch-pazifischen Region einsetzen und deren wachsender strategischer Bedeutung Rechnung zu tragen. Der Einsatz führte über das Horn von Afrika nach Australien, Japan, Südkorea, Vietnam und Singapur. Zu einem geplanten Besuch in China kam es wegen Widerspruchs aus Peking nicht.

Mehr Informationen zur Mission und zum Schiff gibt es in diesem Artikel: "Schwierige Mission: Alles Wichtige zur Fregatte Bayern"

"Die Fregatte 'Bayern' ist in eine der strategisch wichtigsten Regionen der Welt entsandt worden, denn die Freiheit und der Wohlstand dort haben auch Auswirkungen auf uns hier in Deutschland", sagte der Kommandeur der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven, Axel Schulz. Es sei keineswegs selbstverständlich, mit einem Schiff über Monate im Dauerbetrieb ohne technische Probleme zur See zu fahren. Während der Fahrt beteiligte sich die Bayern auch an Missionen und Manövern. Sie half bei der Überwachung von UN-Sanktionen gegen Nordkorea.

Auf welchem Einsatz das Marineschiff Berlin derzeit ist, erfahren Sie hier.

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dpa