Auch ein so großer Konzern wie Volkswagen zählt noch zu den Familienunternehmen. Hier zu sehen: Die Fertigung in Sazlgitter.

Auch ein so großer Konzern wie Volkswagen zählt noch zu den Familienunternehmen. Hier zu sehen: Die Fertigung in Sazlgitter. - Bild: Volkswagen

Nur in den USA gibt es mit 171 Einheiten noch mehr erfolgreiche Gesellschaften dieser Art. Die Studie wurde von der Prüf- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der britischen Online-Plattform Family Capital erstellt.

Auch beim Umsatz kamen die deutschen Familienunternehmen 2017 mit rund 1,3 Billionen Dollar auf Rang zwei hinter den Nordamerikanern. Im Schnitt beschäftigen sie rund 35.000 Menschen, zusammen rund 4,1 Millionen.

VW und BMW vorne mit dabei

In den globalen Top 10 konnten sich Volkswagen (Familien Porsche und Piech), die Lidl-Mutter Schwarz Gruppe (Familie Schwarz) und BMW (Familien Quandt und Klatten) platzieren. Das umsatzstärkste Familienunternehmen der Welt ist der US-Einzelhändler Walmart der Familie Walton vor Volkswagen. Die Aldi-Gruppe der Familie Albrecht wird auf Rang 15 geführt.

"Ihr Erfolgsrezept liegt darin, dass sie global erfolgreich und lokal verwurzelt sind; dass sie langfristig und vorausschauend handeln und nicht auf kurzfristiges Wachstum setzen", erklärte dazu der PwC-Mittelstandsberater Uwe Rittmann. Die Unternehmen benötigten aber politische Unterstützung, beispielsweise beim Ausbau der digitalen Infrastruktur, der Bildungslandschaft oder im Steuersystem.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam der kürzlich veröffentlichte "Global Family Business Index" der Beratungsgesellschaft EY und der Universität St. Gallen.

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