Auf dem Bild (von links): Florian Grob, Christian Grob (Aufsichtsratvorsitzender Grob), Dr. Jochen Weyrauch (CEO, Dürr), German Wankmiller (CEO, Grob), Martin Drasch (CEO, Manz), Christian Müller (CSO, Grob)

Manz, Grob und Dürr haben eine einzigartige europäische Kooperation im Bereich der Produktionstechnologie für Li-Ion-Batterien abgeschlossen. Auf dem Bild (von links): Florian Grob, Christian Grob (Aufsichtsratvorsitzender Grob), Dr. Jochen Weyrauch (CEO, Dürr), German Wankmiller (CEO, Grob), Martin Drasch (CEO, Manz), Christian Müller (CSO, Grob). (Bild: Grob)

Manz, die Grob-Werke und Dürr haben eine strategische Kooperation zur gemeinsamen Akquise und Bearbeitung von Projekten zur Ausrüstung kompletter Batteriefabriken geschlossen. Ziel ist es, das immense Wachstumspotenzial im Geschäft mit Produktionstechnik für Lithium-ionen-Batterien zu nutzen und die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken.

Wichtigster Auslöser für die stark wachsende Nachfrage nach Batterieproduktionstechnik ist die Elektromobilität. Je mehr Elektroautos auf die Straße kommen, desto mehr hochwertige und leistungsstarke Batterien werden benötigt. Daher investieren derzeit mehrere Batterie- und Autoproduzenten in Batteriefabriken oder haben entsprechende Pläne angekündigt. Aktuell gibt es in Europa noch zu wenig Fertigungskapazitäten für den wachsenden Bedarf.

Im Rahmen der Partnerschaft planen die Unternehmen, sich gemeinsam als europäischer Systemanbieter von Batterieproduktionsanlagen zu etablieren und den Kunden eine leistungsstarke Alternative zu den bisher meist aus Asien stammenden Ausrüstern zu bieten. Die drei Unternehmen wollen innovative Maschinenstandards „made in Europe“ setzen. So werden Markt- und Kundenzugang kombiniert und die technischen Expertisen gebündelt.

Zukunftstechnologien verstehen!

Die Technik entwickelt sich so schnell weiter wie noch nie. Neue Technologien halten ständig Einzug in unserem Leben. Natürlich heißt das nicht, dass alte Technologien verschwinden werden, aber die Relevanz wird sich verschieben. Welche Technologien und Konzepte wichtiger werden, was der aktuelle Stand ist und worin Chancen für die Industrie liegen, lesen Sie in unserer Rubrik "Zukunftstechnologien" - hier entlang!

 

Einen Überblick über die relevantesten Zukunftstechnologien und deren industrielle Einsatzmöglichkeiten hat unsere Redakteurin Julia Dusold in diesem Kompendium für Sie zusammengefasst: "Das sind die wichtigsten Zukunftstechnologien".

 

Diese Aufgaben übernehmen die Firmen in der Kooperation

Zielmarkt der Kooperation ist insbesondere der Automotive-Sektor. Die Kombination ihrer komplementären Fähigkeiten ermöglicht es den Kooperationspartnern, im Bereich der LiIon-Batterieproduktion ihren Kunden aus der Automobilindustrie die gesamte Wertschöpfungskette aus europäischer Hand anzubieten und sie dabei zu unterstützen, den signifikant wachsenden Bedarf nach hochwertigen und leistungsstarken Batterien in Europa zu decken. Darüber hinaus fassen die Unternehmen auch Projekte im Bereich der stationären Speicher sowie Consumer Electronics ins Auge.

Als weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer bringt die Manz AG ihre Entwicklungskompetenzen sowie ihre jahrzehntelange Erfahrung in wesentlichen Produktionsschritten zur Herstellung unterschiedlicher Lithium-Ionen Zelltypen und deren Montage in ein Batteriemodul, von der gewickelten Knopfzelle über prismatische Zellen bis hin zur gestapelten Pouch-Zelle, in die Kooperation ein.

Grob ist laut einer Pressemitteilung seit über 95 Jahren taktgebender Vorreiter im Bau von Produktions- und Automatisierungssystemen und überzeugt mit seiner Umsetzungsstärke in der Konzeption, Planung und Inbetriebnahme hochkomplexer und kundenspezifischer Anlagen für die Großserienfertigung, insbesondere für die Automobilindustrie mit starkem Fokus auf die E-Mobilität, mit den Schwerpunkten E-Antriebe und Batterietechnologien.

Als einer der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauer ergänzt die Dürr AG die Allianz. Dürr verfügt über Expertise im Bereich der Elektrodenfertigung und weiteren Produktionsschritten in der Zell- und Modulmontage. Unter anderem liefert Dürr Beschichtungsanlagen für Elektroden an das Porsche-Joint-Venture Cellforce. Dürr bringt auch seine Kompetenzen in der Abwicklung von Großprojekten, in der Automatisierung und in der Digitalisierung in die Kooperation ein.

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Das sagen die Geschäftsführer zur Kooperation

Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: „Wir sehen ausgezeichnete Möglichkeiten, von der dynamischen Entwicklung der Elektromobilität zu profitieren - daher haben wir unser Geschäftsmodell entsprechend fokussiert." Das Unternehmen sei davon überzeugt, dass es auf Basis der "richtungsweisenden und europaweit einzigartigen Allianz" mit Grob und Dürr einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht habe, um die enormen Marktpotentiale vollumfänglich zu erschließen. Mit der Kooperationsvereinbarung sei Manz zusammen mit seinen Partnern in der Lage, die gesamte Wertschöpfungskette in der Batterieproduktion zu besetzen und die Entwicklung der Anlagentechnologie zur Herstellung der nächsten Batteriegeneration wesentlich zu beschleunigen.

German Wankmiller, CEO von Grob, ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit mit Manz und Dürr sehen wir uns noch breiter aufgestellt und können in kurzer Zeit Großanlagen für die internationale Autohersteller- und Zulieferindustrie realisieren. So können wir Lösungen aus einer Hand entlang der gesamten Wertschöpfungskette anbieten, von der
Beschichtung bis hin zur Packmontage."

Der CEO von Dürr, Dr. Jochen Weyrauch, erklärt: „Die Batteriefertigung zählt zu den wachstumsstärksten Sektoren in der europäischen Industrielandschaft. Der zügige Aufbau von Fertigungskapazitäten ist die Voraussetzung dafür, dass die europäischen Automobilhersteller ihre führenden Marktpositionen im Zeitalter der Elektromobilität erhalten können." Das kombinierte Technologieangebot von Dürr, Grob und Manz stehe für hocheffiziente Fertigungsprozesse mit maximaler Digitalisierung, hoher Verfügbarkeit und hervorragender Produktqualität.

Quellen: Grob, Dürr und Manz

Deutscher Maschinenbau-Gipfel 2022
(Bild: mi-connect)

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