Hochregallager mit fahrendem Stapler

Die größten Herausforderungen der Logistikbranche sind die Digitalisierung, die Energiekosten und die Mautgebühren. - Bild: Pixabay

| von Julia Dusold

Nur in hohen Energiekosten und Mautgebühren sehen die Firmen demnach größere Probleme als die Digitalisierung. Zugleich nutze eine große Mehrheit bereits digitale Technologien beim Warentransport, teilte der Digitalverband Bitkom mit.

Vorteile sehen die Unternehmen dabei vor allem in der Beschleunigung des Transports (92 Prozent), langfristig sinkende Logistikkosten (85 Prozent) und weniger anfälliger Transportketten (79 Prozent). Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) sind überzeugt, dass digitale Technologien einen umweltschonenderen Transport ermöglichen.

Vor allem Technologien, die schon einige Jahre auf dem Markt sind, seien in der Logistik im Einsatz, wie etwa Warenhaus-Management-Systeme (80 Prozent), Sensortechniken wie RFID-Chips (72 Prozent) oder elektronische Frachtbegleitdokumente (54 Prozent).

Hier bremse allerdings die Politik, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder: "Der Gesetzgeber zwingt die Logistiker, immer kiloschwere Aktenordner mit Papierformularen mitzuführen." Frachtpapiere gehörten nach Einschätzung Rohleders abgeschafft.

Die große Mehrheit der Logistiker ist sich laut Umfrage sicher, dass die Digitalisierung in den kommenden Jahren den Warentransport weiter grundlegend verändern wird, etwa durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, autonom fahrenden Lieferwagen und Drohnen. Derzeit ist Künstliche Intelligenz erst bei sechs Prozent der Befragten im Einsatz.

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