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Mit "High Speed Adaptation" zeigt ROI verschiedene, schnellwirkende Ansätze zur Kostenreduzierung, mit denen Unternehmen die Prozesse entlang ihrer Wertschöpfungskette kosteneffizient gestalten können. - Bild: ROI

| von Frédéric Titze

Am Beispiel der Wertschöpfung in der Automobilindustrie zeigt sich, wie volatil heutige Industriemärkte reagieren: Technologiesprünge, regulatorische Vorgaben und neue Wettbewerber erfordern es, die eigenen Kostenstrukturen kontinuierlich zu überprüfen und Kostenoptimierung durchzuführen.
Um einerseits die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen und andererseits die Handlungsfähigkeit zu bewahren und notwendige Investitionen – etwa im Digitalbereich – nicht zu blockieren, wird die Fähigkeit, schnell auf Veränderungen reagieren zu können, zum entscheidenden Faktor. Das betrifft auch die Produktionssysteme.
Nur wer in der Lage ist, seine Prozesse entlang der Wertschöpfungskette kurzfristig an veränderte Rahmenbedingungen neu auszurichten, wird künftig angemessen auf den wachsenden Kostendruck in vielen Industrien reagieren können.

Wie lässt sich entlang der Wertschöpfungskette optimieren?

Zwei Faktoren erschweren diese Anpassung: Zum einen die rasante Geschwindigkeit, mit der sich industrielle Märkte angesichts von Technologiesprüngen und darauf aufbauender neuer Geschäftsmodelle heute verändern.
Zum anderen die Tatsache, dass viele der klassischen Kostensenkungshebel, wie Einkauf oder Automatisierung durch ständige Kostenoptimierung bereits vollends ausgereizt sind oder zu langsam wirken.
Es bedarf daher neuer Methoden, mit denen es möglich ist, Effizienzpotenziale wesentlich schneller zu heben als bisher. Kann dies nicht von innen heraus geleistet werden kann ein Berater eine Option sein.

Kostensenkung entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Unter dem Stichwort "High Speed Adaptation" hat die Unternehmensberatung ROI verschiedene, schnellwirkende Ansätze um Kosten zu senken zusammengefasst, mit denen Unternehmen und ihre Mitarbeiter die Prozesse entlang ihrer Wertschöpfungskette (kosten-)effizient und erfolgreich gestalten können. Diese Beratung umfasst die Prozesse in Entwicklung, Logistik, Produktion und Instandhaltung sowie die indirekten Bereiche des jeweiligen Kunden.

Produktentwicklung: Beratung im Value & Cost Engineering

Kaum etwas gefährdet die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen so unmittelbar, wie Produkte, deren Kostenstrukturen nicht zu den Anforderungen der Kunden passen. Deshalb setzt die Beratung bezüglich Value and Cost Engineering bereits im Entwicklungsprozess an.
Durch eine Kombination aus IT-Tools, FMEA-Analysen, externen Benchmarks und Tests werden entlang der Wertschöpfungskette Effizienzen identifiziert, um Herstellkosten effektiv zu reduzieren, die Time-to-Market zu verkürzen und Änderungskosten im Entwicklungsprozess zu vermeiden. Zur unmittelbaren Optimierung der Produktkosten im Markt kommen verschiedene Methoden mit Potenzial für schnelle Kostensenkungs-Erfolge zum Einsatz.
So etwa Lieferantenworkshops, Should Costing, was Analyse und Kostenoptimierung bei der Beschaffung von Zukaufteilen bedeutet, oder cross-funktionale Cost-Out-Workshops, bei dem der Berater den Kunden unterstützt bei der gezielten Analyse eines Produkts, auch unter Einbeziehung von Produktmanagement und Einkauf.
Neben der Time-to-Market können so insbesondere Material- und Fertigungskosten innerhalb von wenigen Monaten spürbar gesenkt werden.

Eingangs- und Intralogistik: Inventory Cost Program

Ein Bereich mit besonders hohem Potenzial zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung bietet die Intralogistik. So entstehen etwa im Lager doppelte Kosten durch zu hohe Bestände, indem sie höhere Transport- und Lagerkosten verursachen und deshalb Kapital binden.
Das Inventory Cost Program der Unternehmensberater hilft Unternehmen in dieser Situation dabei, ihre Bestandskosten schnell und nachhaltig zu reduzieren und signifikante liquide Mittel für strategische und operative Initiativen freizusetzen.
Der Schlüssel liegt dabei in der Kombination aus einer Neugestaltung von Supply-Chain-Prozessen, der Einführung digitaler Planungs- und Steuerungsmethoden, verbesserter Zusammenarbeit mit Lieferanten. Ein forecastbasiertes Bestandskostenmanagement mit durchgängigem Controlling bis zur Management-Ebene sorgt anschließend für eine nachhaltige und dauerhafte Kostentransparenz.

Weitere Informationen der Unternehmensberatung ROI zu Methoden und Ansätzen für eine schnellwirkenden Kostensenkung in industriellen Wertschöpfungsprozessen erhalten Sie auf der ROI Themenseite "High Speed Adaptation". Seien Sie dabei und optimieren Sie Ihre Wertschöpfungskette.

Produktion: I40 Instant Payback

Qualitätsschwankungen in der Produktion kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Oft führen bereits kleinste Fehler im Fertigungsprozess zum Ausschuss ganzer Chargen.
Um solche kostspieligen Qualitätsschwankungen effektiv und kurzfristig zu eliminieren, empfiehlt sich der Einsatz von Advanced Analytics: Die Unternehmensberatung ROI hat ein Verfahren entwickelt, mit dem innerhalb von sechs Wochen ein einsatzfähiges Predictive-Quality-Datenmodell entwickelt wird, das auf Basis von Anlagen-, Betriebs- und Qualitätsdaten die Prozessstabilität und -qualität nachhaltig verbessert.
Durch Nachbildung des Produktionsprozesses in einem prädiktiven Analysemodell können sowohl in der Fertigung als auch im Wertstrommanagement Potenziale identifiziert und Verbesserungen angestoßen werden. So gelingt ein Quality-Cost-Cut, der die Ausschussrate erfolgreich reduziert und die Qualitätskosten wirksam senkt.

Wartung & Instandhaltung: Maintenance Excellence Program

Wenn Instandhaltungskosten und OEE-Werte zwischen einzelnen Werken signifikant abweichen, sorgt eine umfassende Analyse und Bewertung sämtlicher relevanten Elemente der Instandhaltung für Klarheit.
Das Maintenance Excellence-Verfahren liefert in dieser Situation ein strukturiertes und standardisiertes Programm zur schnellen und ganzheitlichen Bewertung der Instandhaltungsorganisation eines Unternehmens und zur systematischen Aufdeckung aller vorhandenen Einsparpotenziale.
Bereits nach wenigen Wochen schafft es die Basis für eine optimale Planung der Umsetzung durch die Mitarbeiter und eine transparente Darstellung des Projektfortschritts. Ergebnisse sind die spürbare Erhöhung des OEE und signifikante Senkung der Instandhaltungskosten.

Indirekte Bereiche: Zero-Based-Organisation

Organisationen, deren Strukturen über Jahre gewachsen sind, sind meist komplex, uneinheitlich und deshsalb ineffizient. Musterlösungen zur Überwindung dieser Defizite gibt es leider nicht. Hier hilft oft nur ein radikaler Neustart, um die indirekten Bereiche schlank und kosteneffizient auszurichten.
Gerade in solchen Situationen kann die Unterstützung durch eine Unternehmensberatung dabei helfen, derart umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen zu straffen.
Mit dem Zero-Based-Organisation-Ansatz entsteht in etwa 9 Wochen eine Roadmap zur Neudimensionierung Ihrer Standorte, die Ihre Prozesse entlang der Wertschöpfungskette optimal unterstützen. Damit lassen sich bis zu 40% der beeinflussbaren, indirekten Kosten reduzieren. Globale Standorte werden konsolidiert, der Global Footprint wird effizienter.

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