| von Julia Dusold

Auf der Hausmesse Intech am Hauptstandort Ditzingen zeigt Trumpf 2019 3D-Druck und künstliche Intelligenz im Einsatz.

Die Lösungen mit künstlicher Intelligenz für den Maschinenbau werden zum einen für die eigene Fertigung entwickelt, aber auch für die Kunden. Mathias Kammüller, Chief Digital Officer bei Trumpf, sieht darin einen entscheidenden Schritt in Richtung einer höheren Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld. „Mit künstlicher Intelligenz lässt sich aus Daten unserer Maschinen neuer Nutzen für die Fertigung erzielen“, so Mathias Kammüller. „Das steigert die Leistung der vernetzten Produktion.“

Hier kommt KI bereits zum Einsatz

Beispiele für künstliche Intelligenz sind der Einsatz von neuronalen Netzen für die Qualitätssicherung beim Hairpin-Schweißen für Elektromotoren und das maschinelle Lernen der Laservollautomaten beim Entnehmen von Teilen.

Chief Technology Officer Peter Leibinger sieht die Zukunft unter anderem im 3D-Druck: „Additive Fertigungsverfahren sorgen für Innovation in der Produktion. Sie eignen sich wie kaum eine andere Technologie zum Herstellen komplexer Formen und kleiner Stückzahlen.“

Im Bereich additive Fertigung setzt Trumpf auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder, neben dem Prototypenbau, der Luft- und Raumfahrt oder der Automobilindustrie. Beispiel sind zum Beispiel Gesichts- und Kieferimplantate, die mit dem Verfahren einfach individualisiert werden können. Im Bereich Dentaltechnik liefert Trumpf vor allem Geschwindigkeit: mit dem Multilaser-Prinzip kann Zahnersatz zehnmal so schnell wie mit konventionelle Verfahren produziert werden.

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Diese 5 Technologien bestimmen die Zukunft

Auch spannend: Peter Leibinger identifizierte in einem Pressegespräch fünf Technologietrends:

  1. Quantentechnologie. Damit wird es zum Beispiel möglich sein, hochsensible Magnetsensoren herzustellen, die Sensorik auf ein neues Level heben.
  2. Elektromobilität. Der erste Schritt sind batteriebetriebene Fahrzeuge. In einer zweiten Welle könnten Fuel Cells Einzug halten. Auch dafür arbeitet Trumpf schon an passenden Lasern.
  3. Photonik beziehungsweise optische Sensoren. Ohne Photonik und die passenden Sensorik wird es kein autonomes Fahren geben.
  4. Secondary Sources. Mittels Laser kann andere Strahlung erzeugt werden, zum Beispiel EUV (Extrem ultraviolette Strahlung) die besonders für die Halbleiterindustrie und die Medizintechnik interessant ist.
  5. 3D-Druck. Additive Fertigung ermöglicht es Dinge zu produzieren, die zuvor nicht realisierbar waren.

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