Person mit einer Einhornmaske steht vor einem blauen Hintergrund.

Deutschland hat rund 21-Mal weniger Einhörner als die USA. - Bild: nito - stock.adobe.com

In Deutschland gibt es 16 Einhörner. Damit liegt Deutschland weit hinter den USA, die 337 Einhörner haben, sowie deutlich hinter China (138 Einhörner), Indien (31 Einhörner) und Großbritannien (29 Einhörner).  Als “Einhorn” werden Start-ups bezeichnet, die einen Unternehmenswert von mindestens einer Million Dollar haben.

Forschende einer neuen Studie des Handelsblatt-Research Institute haben jüngst den Gründergeist der Deutschen untersucht und stellten fest, dass 2004 noch 2,5 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 64 Jahren ein Unternehmen gründete, während 2020 nur noch etwa ein Prozent den Gründergeist verspürte. Die Qualität der Start-ups ist im Gegensatz dazu jedoch nicht gesunken.

Mittelstand unterstützt junge Unternehmen

Deutsche Start-ups erhalten bisher viel Unterstützung von großen Dax-Konzernen. Knapp 1.000 Partnerschaften pflegen die Dax-30 Unternehmen seit 2010. Und auch der Mittelstand ist interessiert daran, junge Unternehmen auf ihrem Weg zu unterstützen – knapp 50 Prozent der mittelständischen Unternehmen arbeiten derzeit mit Start-ups zusammen. Dabei fällt auf, dass die neuen Einhörner geografisch aus ähnlichen Ecken kommen. So sind vor allem Berlin, das Rhein-Ruhrgebiet, Hamburg, der Raum Stuttgart/Karlsruhe und die Stadt München Brutstätten für erfolgsorientierte Start-ups.  

Die Top 10 der deutschen Einhörner 2021 haben wir Ihnen in einer Bilderstrecke zusammengestellt: 

Hochschulen etablieren 20 Einhörner

Um Partnerschaften zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups erfolgreich zu unterstützen, bauen auch viele Hochschulen ihre Entrepreneurship-Lehre aus. Die zwölf wichtigsten deutschen Gründerunis unterstützen bereits 1.250 Start-ups in ihrem Gründungsprozess und etablierten davon 20 Start-ups als Einhörner. 

Die Coronakrise dämpfte das Innovationsbudget vieler Mittelständler, worunter auch einige Kooperationen mit Start-ups litten. Auch sinkt das Gründerpotenzial in Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung. Prognosen zufolge geht die Zahl der Gründungsbereiten Personen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren bis 2040 um zwölf Prozent zurück. Daher sei es umso wichtiger ein leistungsstarkes Gründungsökosystem in Deutschland aufzubauen, so die Forschenden der Studie. 

Kostenlose Registrierung

Newsletter
Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Ich habe die AGB, die Hinweise zum Widerrufsrecht und zum Datenschutz gelesen und akzeptiere diese.

*) Pflichtfeld

Sie sind bereits registriert?