item: Psychische und physische Belastung am Arbeitsplatz

Nicht zu unterschätzen: Homogene Beleuchtung erhöht die Produktivität am industriellen Arbeitsplatz. - Bild: item

| von item Redaktion

Die damit zusammenhängenden Fehlzeiten nehmen zugleich stetig zu. Arbeitgeber sollten Arbeitsumgebung und -bedingungen also detailliert analysieren. Es gilt zu überprüfen, was Mitarbeiter möglicherweise bekümmert und wie sich ihr Wohlbefinden und somit auch ihre Effektivität steigern lassen. Hierbei nimmt auch die Ergonomie eine entscheidende Rolle ein, was zunächst überraschen mag. Psychische und physische Belastungen sind jedoch häufig miteinander verknüpft: So können psychische Probleme zu Verspannungen und somit zu chronischen Schmerzen führen. Ergonomie ist zudem nicht auf Bürotätigkeiten beschränkt – gerade in der manuellen Montage in der Industrie müssen einseitige Haltungen vermieden werden. Individuell konfigurierbare Arbeitstische, Stühle und Betriebsmittel sind daher das Mittel der Wahl.

Bislang fehlte eine Studie aus Deutschland, die aufzeigt, wie verbreitet Ergonomie in der manuellen Fertigung wirklich ist. Unternehmen fehlte daher eine Vergleichsmöglichkeit. Mit der Ergonomie-Studie (jetzt kostenfrei sichern!) von item Industrietechnik schließt sich diese Lücke.

Belastungen nehmen zu, doch Ergonomie weist den Weg zur Linderung

Seelische Beeinträchtigungen entstehen durch vielfältige Faktoren. In der Macht des Arbeitsgebers liegt es jedoch, für positive Rahmenbedingungen zu sorgen. Ohnehin fordert die Rasanz, mit der sich die Welt verändert, ihren Tribut. Mit steigendem Stresslevel erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht bei nachlassender Konzentration oder Ermüdungserscheinungen bleibt. Laut dem "Gesundheitsreport 2020" der Techniker Krankenkasse sind die durchschnittlichen Fehltage der Bundesbürger zwar von 15,49 auf 15,37 Tage gesunken. Gleichzeitig stellen psychische Erkrankungen die Hauptursache für Krankmeldungen dar. Zudem steigen die durch seelische Krankheiten bedingten Fehltage sukzessive an – von 2,71 (2017) auf 2,77 (2018) und schließlich auf 2,89 (2019). Dabei handelt es sich um den bisherigen Höchststand.

Oft wird übersehen, dass psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz eng zusammenhängen. Beispielsweise können körperliche Beschwerden schnell seelische Schwierigkeiten nach sich ziehen: Wenn der Spannungszustand der Muskeln erhöht ist, sind Verspannungen und in schwereren Fällen auch chronische Schmerzen nicht weit. Dies drückt auf die Seele, was die Sache noch mehr verkompliziert. Ob durch einen krankheitsbedingten Ausfall oder eine verminderte Leistungsfähigkeit: In jedem Falle wird die Produktivität des Unternehmens verringert. Obwohl natürlich nicht alle Faktoren beeinflusst werden können, gibt es zahlreiche Maßnahmen, um ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen und möglicherweise andere Belastungen abzufedern. Dazu gehören unter anderem die Umstellung von Arbeitsorganisation und -prozessen sowie insbesondere die Beachtung ergonomischer Prinzipien.

Maßnahmen gegen psychische und physische Belastung am Arbeitsplatz

Ein Faktor wie Arbeitszufriedenheit hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das seelische Wohlbefinden und letztlich auf die Produktivität. Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeitssituation erhöht entsprechend den Krankenstand und die Personalfluktuation. Da sie die Individualität aller Mitarbeiter gebührend in den Blick nimmt und berücksichtigt, ist Ergonomie am Montagearbeitsplatz eine effektive Gegenmaßnahme. Die Beleuchtung als Faktor für die psychische und physische Belastung am Arbeitsplatz wird dabei jedoch oft außer Acht gelassen. Wer beispielsweise flackerndem Licht, starker oder blendender Beleuchtung, harten Kontrasten oder vermehrter Schattenbildung ausgesetzt ist, spürt schnell die Folgen: Es kommt zu Ermüdungserscheinungen, einem Ansteigen der Fehlerquote und zu Frustration. Wird hingegen die Arbeitsbeleuchtung bedarfsgerecht und durchdacht ausgewählt, so kann die Arbeitsleistung sogar gesteigert werden.

Die Beleuchtung sollte sich stets an der jeweiligen Aufgabe ausrichten. Allgemein ist homogenes Licht mit weichen Schatten empfehlenswert. Um Ergonomie ganzheitlich zu berücksichtigen, empfiehlt sich ein modulares Arbeitsplatzsystem. Gerade bei stetig wiederkehrenden Arbeitsabläufen wie in der manuellen Montage ist die Vermeidung von belastenden und überflüssigen Bewegungen wichtig. Ergonomische und vor allem höhenverstellbare Arbeitsplätze wie die von item Industrietechnik sind dafür das ideale Mittel. Die Material- und Werkzeugbereitstellung gilt es hier ebenfalls zu beachten. Optisch auffällige Hilfsmittel wie farblich markierte Behälter oder konsequente Systeme zur Beschriftung verhindern, dass zum falschen Material gegriffen wird: Unnötige Bewegungen sind nicht nur ärgerlich, sondern können durch Zeitdruck neben der physischen auch zur psychischen Belastung avancieren. Auch die Informationsbereitstellung auf in den Arbeitsplatz integrierten Monitoren dient der Prozessoptimierung und Ergonomie in der manuellen Produktion gleichermaßen.

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