Produktion Audi A3 Limousine: Montage – Endabnahme

Auch für taktgebundene Audi-Mitarbeitende in der Produktion soll das soll „better normal“ spürbare Fortschritte bringen. (Bild: Audi AG)

Audi treibt die hybride Arbeitswelt der Zukunft im Unternehmen konsequent voran. Am 1. Oktober tritt die Betriebsvereinbarung „Hybrides Arbeiten“ an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm in Kraft. Die Betriebsvereinbarung sieht ein noch höheres Maß an Flexibilität für die Mitarbeitenden vor. Sie können ihren Arbeitsort frei wählen, eine Vorgabe an Präsenztagen gibt es nicht. Der Ausbau von Desk-Sharing, die Neugestaltung von Büroflächen sowie eine finanzielle Unterstützung für Mitarbeitende zum ergonomischen mobilen Arbeiten machen mobile und Präsenzarbeit noch besser miteinander vereinbar. Die Details:

Audi Mitarbeitende können gemeinsam mit ihrer Führungskraft individuell festlegen, an welchen Tagen sie ins Büro kommen und wann sie mobil arbeiten, sofern dies mit ihrer Arbeitsaufgabe vereinbar ist. Starre Vorgaben sieht das Regelwerk ausdrücklich nicht vor. So sollen Mitarbeitende eine noch größere Freiheit haben, ein zur eigenen Lebenssituation passendes Arbeitsmodell zu finden und selbstbestimmt und flexibel zu arbeiten.

Die neue Betriebsvereinbarung „Hybrides Arbeiten“ ist eine Weiterentwicklung der seit 2016 bestehenden Betriebsvereinbarung „Mobiles Arbeiten“, mit der Audi nach eigener Aussage sehr positive Erfahrungen gemacht hat. „Wir hatten schon ein hohes Maß an Flexibilität, jetzt können Audianer:innen das Beste aus beiden Welten – mobiles Arbeiten und Büro – miteinander kombinieren“, sagt Xavier Ros, Vorstand für Personal und Organisation, in einer Pressemitteilung. „Die neue Betriebsvereinbarung ist für uns ein konsequenter Schritt auf unserem Weg hin zu einer hybriden Arbeitswelt".

Sie sei zugleich Ausdruck einer Unternehmenskultur, die von Eigenverantwortung und Vertrauen geprägt sei und die auch in Zukunft konsequent gefördert werden soll.

Drei Audi-Mitarbeitende sitzen an einem Tisch und unterhalten sich.
An Präsenztagen stehen in der hybriden Arbeitswelt Austausch und Interaktion im Vordergrund. Die Voraussetzungen dazu schafft Audi unter anderem durch neue Büroraumkonzepte. (Bild: Audi AG)

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch (Ingolstadt) und sein Stellvertreter Rainer Schirmer (Neckarsulm) erklären: „Natürlich denken wir dabei gleichzeitig an die Belegschaftsmitglieder, die aufgrund ihrer Tätigkeit nicht von zu Hause arbeiten können. Hier erarbeiten wir gerade gemeinsam mit dem Unternehmen neue Raumkonzepte und flexiblere Arbeitsmodelle, um die Arbeitsbedingungen in den Werken zu verbessern.“

Mehr Verantwortung soll Motivation und Zugehörigkeit bei Audi stärken

Wie positiv eine Flexibilisierung der Arbeitsmodelle wirkt, hat Audi gemeinsam mit der Universität St. Gallen wissenschaftlich untersucht. Für die Studie hatten Unternehmen und Forscher mehr als 1.500 Mitarbeitende aus über 100 Abteilungen befragt. Zentrales Ergebnis ist, dass Teams, die gemeinsame Vereinbarungen ausgearbeitet hatten, ein klareres Verständnis über die hybride Zusammenarbeit entwickelten.

Gegenseitiges Vertrauen und Verbindlichkeit sind in diesen Teams deutlich ausgeprägter. „Zugehörigkeitsgefühl und Authentizität steigen, zusätzlich konnten wir einen positiven Effekt auf Perspektivenvielfalt und Chancengleichheit messen“, sagt Projektleiterin Carina Behrends aus dem Diversity Management bei Audi.

Gleichzeitig bleibt die gemeinsame Arbeit im Büro ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Der persönliche Kontakt stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und lässt im gemeinsamen Austausch innovative Ideen entstehen. Für die Zusammenarbeit in hybriden Teams verbessert Audi an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm die technischen und räumlichen Voraussetzungen.

Diese neuen Arbeitsumgebungen entstehen bei Audi

Sukzessive entstehen in den kommenden Jahren neue Arbeitsumgebungen einschließlich moderner Kreativräume, Besprechungsräume, Projektecken, Lounges oder Meetingbereiche für Kommunikation, Vernetzung und Zusammenarbeit. Einen größeren Stellenwert räumt die Betriebsvereinbarung dem Desk-Sharing ein, an dem Audi Mitarbeitende freiwillig teilnehmen können.

Anstelle von persönlichen Arbeitsplätzen teilen sich die teilnehmenden Mitarbeiter:innen die Räumlichkeiten flexibel auf. Den Raum oder Tisch, den sie gerade benötigen, buchen sie bequem über ein digitales Tool.

Podcast: Mahle-Führungskräfte über Jobsharing und New Work

Ergonomische Büroausstattung für das mobile Arbeiten

Mit Ausstattungspaketen unterstützt Audi seine Beschäftigten auf dem Weg in die hybride Zusammenarbeit. Audi stellt Mitarbeitenden, die mobil arbeiten können und am Desk-Sharing teilnehmen möchten, ein IT-Paket zur technischen Ausstattung für das mobile Arbeiten zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten diese Mitarbeitenden einen Gutschein im Wert von 500 Euro beziehungsweise temporär bis zum 30. Juni 2023 sogar von bis zu 750 Euro, mit dem sie ergonomische Büroausstattung für das mobile Arbeiten kaufen können.

Die Betriebsvereinbarung „Hybrides Arbeiten“ ist ein elementarer Baustein des Konzepts „better normal“, das Audi-Mitarbeitenden maximale Flexibilität ermöglicht. Die bei Audi gelebte Kultur von Vertrauen und Eigenverantwortung ist die Grundlage auch für moderne Arbeitsmodelle wie Jobsharing, Teilzeit- und Auszeitlösungen, die verstärkt gefördert werden.

Mehr Flexibilität auch in der Produktion

Auch für Audianer:innen, die aufgrund ihrer Arbeitsaufgabe nicht hybrid arbeiten können, soll „better normal“ spürbare Fortschritte bringen, zum Beispiel für taktgebundene Mitarbeitende in der Produktion. Unternehmen und Betriebsrat arbeiten derzeit an flexibleren Arbeitsmodellen in der Schicht, neuen Raumkonzepten für einen angenehmeren Aufenthalt, vielfältigeren Angeboten in der Gastronomie und einem leichteren Zugang zur digitalen Welt von Audi in diesen Bereichen.

Quelle: Audi AG

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