Geschäftsmann schreibt mit einem Stift auf eine durchsichtige Wand, auf der "2021" steht und eine Grafik abgebildet ist.

Für 2021 haben sich die Führungskräfte wieder einiges vorgenommen. - Bild: DIgilife - stock.adobe.com

Dr. Holger Engelmann (Vorstandsvorsitzender von Webasto):2020 war ein herausforderndes Jahr für Webasto, und die Unsicherheit bleibt. Trotzdem ist unser Ziel, 2021 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Wir wollen in unserem Kerngeschäft mit Dächern und Heizsystemen viele neue spannende Kundenprojekte umsetzen und unsere Marktposition im Bereich Elektromobilität deutlich ausbauen.

Ich persönlich möchte mir 2021 viel Zeit für meine Familie und Freunde nehmen. Außerdem will ich mich mehr in gesellschaftspolitische Diskussionen einmischen – im privaten Kreis und öffentlich. Denn in Zeiten wie diesen ist es wichtig, klar Position zu beziehen, wenn es um unsere demokratische Grundordnung, die freie Marktwirtschaft oder die europäische Idee geht.“

Michael Otto (Vertriebschef der Robotiksparte von Kuka): „2020 hat gezeigt, dass die Notwendigkeit, aber auch die Motivation, sich mit digitalen Angeboten zu beschäftigen, unglaublich hoch ist – sowohl auf Kunden- als auch auf Mitarbeiterseite. Diese Motivation möchte ich auch für 2021 nutzen und den Fokus auf die digitale Transformation beibehalten. Digitale Vertriebswege sind definitiv die Zukunft, auch bei der Beratung und dem Verkauf von komplexen Investitionsgütern wie Industrierobotern. Mir liegt es am Herzen, unsere Kunden in diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich zu unterstützen und für sie zuverlässiger Partner zu sein.“

2020 war von Unsicherheiten geprägt

Verónica Pascual, Geschäftsführerin bei Asti Mobile Robotics
Verónica Pascual, Geschäftsführerin bei Asti Mobile Robotics, vielleicht schon im Sommer die Eröffnung des neuen Berliner Showrooms feiern. - Bild: Asti Mobile Robotics

Verónica Pascual (CEO bei Asti Mobile Robotics): „Die Covid-19 Pandemie hat keinen Trendwechsel erzeugt, sondern einen Tempowechsel bei den bereits vorhandenen Trends wie Digitalisierung, E-Commerce, Automatisierung und Robotik. Unsere Beobachtung bestätigt sich, dass viele Unternehmen in der Integration von Robotik und Automation einen Hygienevorteil sehen. Für 2021 nehmen wir an, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Robotik als zentraler Bestandteil von Industrie-4.0-Produktionsumgebungen bleibt im Aufwärtstrend. Hier gibt es auch in Deutschlands Industrie (Mittelstand) noch sehr viel Potential.

Unsere Vorsätze für das kommende Jahr sind, unsere neuen spanischen Transportroboter bei einem Kunden in Deutschland integrieren zu können und vielleicht schon im Sommer die Eröffnung unseres neuen Showrooms in Berlin zu feiern.“

Hendrik Varelmann (Leiter Technisches Management Instandhaltung bei Piepenbrock): „2020 war für viele Industriekunden von Unsicherheit geprägt und auch 2021 wird herausfordernd bleiben. Dennoch schauen wir zuversichtlich auf das neue Jahr. Wir werden unsere Kunden in diesen schwierigen Zeiten mit der nötigen Flexibilität und Kostenvariabilisierung unterstützen und die Produktion bei anziehender Wirtschaft mit hochwertigem Instandhaltungsservice absichern.“

Nachhaltigkeit ist auch 2021 ein Thema

Andrea Alboni, Regional Sales Director Western Europe bei Universal Robots
Andrea Alboni, Regional Sales Director Western Europe bei Universal Robots, will 2021 das Partnernetzwerk des Unternehmens ausbauen. - Bild: Universal Robots

Andrea Alboni (Regional Sales Director Western Europe bei Universal Robots): „Trotz der Krise schauen wir optimistisch auf das kommende Jahr, denn Wachstumstreiber für die kollaborative Robotik wie Fachkräftemangel und Wettbewerbsdruck bleiben bestehen und die Pandemie verschärft dies noch. Der Bedarf nach einfachen und kosteneffizienten Technologien wird weiter steigen, denn insbesondere kleine und mittlere Unternehmen öffnen sich für neue Lösungsansätze. (…) Zudem eröffnen sich viele neue Einsatzgebiete für kollaborierende Roboter: In Krankenhäusern und Laboren können sie unter anderem bei der Analyse von Blutproben oder bei der Raumdesinfektion unterstützen. Die Nachfrage steigt also stetig, auch wenn die Investitionsfreude aktuell noch verhalten ist – aber das wird sich in absehbarer Zeit wieder ändern.

Um uns dafür gut aufzustellen, werden wir uns auch 2021 intensiv dem Ausbau und der Förderung unseres Partnernetzwerks widmen: Unsere zahlreichen und engagierten Partnerunternehmen sind das Fundament unseres bisherigen Erfolgs und werden auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Es ist unser ehrgeiziges Ziel, die Region Westeuropa weiter zu stärken und unsere Position am Markt auszubauen. Wir, wie auch unsere Kunden und Partner, können uns also auf ein spannendes Jahr 2021 freuen.“

Rainer Hertle (Technischer Geschäftsführer bei SPN Schwaben Präzision): „Wir haben in 2020 spürbare Fortschritte gemacht in der Flexibilität und Schnelligkeit unseres Produktdesigns. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die bisher geltenden 16 Wochen von der Anfrage bis zur Lösung zu halbieren. Wir sind auf einem guten Weg, die fokussierten acht Wochen zu erreichen.

Zudem entwickeln wir uns stetig weiter und sind ganz nah an den Trends in der Antriebstechnik, sodass wir die verschiedensten Branchen mit unseren kundenindividuellen Lösungen optimal und am Puls der Zeit bedienen können. Hier machen wir uns in 2021 auf, für uns bisher neue Branchen zu erschließen. Die weitere Umsetzung der digitalen Transformation in unseren Anwendungen und unseren Prozessen werden das zentrale Bestätigungsfeld im nächsten Jahr sein.

Ich persönlich werde im nächsten Jahr verstärkt daran arbeiten, den regenerativen Energieeinsatz und die Nachhaltigkeit unserer Prozesse weiter zu erhöhen und die Beteiligung unserer Mitarbeiter bei den anstehenden Themen zu forcieren.“

"2021 wird auch anders werden"

Isabelle Mang, Geschäftsführerin bei Arno Arnold
Isabelle Mang, Geschäftsführerin bei Arno Arnold, will auch 2021 die Kommunikation und Transparenz aufrecht erhalten. - Bild: Arno Arnold GmbH

Isabelle Mang (Geschäftsführerin bei Arno Arnold): „Wir sind unglaublich dankbar für unser starkes Team bei Arno Arnold, welches in diesem herausfordernden Jahr einen besonderen Zusammenhalt bewiesen hat. Gerade in schwierigen Zeiten gilt es als ein Team zu agieren, gemeinsam zu kämpfen und so die Krise zu bewältigen. Aus meiner Perspektive ist eine gute Kommunikation die Basis für unternehmerischen Erfolg.

In Momenten der Unsicherheit ist herausragende Kommunikation noch wichtiger und stärkt in der Gesamtbetrachtung die Teamleistung. Für das Jahr 2021 habe ich mir fest vorgenommen unser starkes Team gut und sicher durch diese Krise zu navigieren, die Kommunikation und somit Transparenz stets aufrecht zu erhalten und mit einer Unternehmenskultur geprägt von Innovationsgeist die Lösungen von Morgen gemeinsam zu entwickeln.“ Was Isabelle Mang in Ihrer Zeit bei Google gelernt hat, lesen Sie hier.

Rüdiger Tibbe (Senior Partner & Managing Director bei Excelliance Management): „Das Jahr 2020 war anders. 2021 wird auch anders werden. Der große Unterschied zu früheren Jahren ist, persönlich keinerlei Kontrolle mehr über die eigene Gesundheit zu haben und von Entscheidungen Dritter gesundheitlich direkt abhängig zu sein. Das ist schlimm. Für mich bedeutet das, Familie und Freunde noch enger in den Mittelpunkt zu stellen und alle Regeln religiös zu beachten. Der Beruf hingegen ist für mich schon von jeher wie Urlaub. Ich werde mich also 2021 weiterhin gut erholen. Corona kann dabei weiterhin eine Herausforderung bleiben, jedoch kein Hindernis.“ 

Neue Mitarbeiter sollen gut eingearbeitet werden

Jan-Jörg Müller-Seiler, CEO und Managing Partner der Robur Industry Service Group
Jan-Jörg Müller-Seiler, CEO und Managing Partner der Robur Industry Service Group, hat sich für 2021 unter anderem vorgenommen, die Digitalisierung weiter voranzutreiben. - Bild: Robur/Michaela Handrek-Rehle

Jan-Jörg Müller-Seiler (CEO und Managing Partner der Robur Industry Service Group): „Meine persönlichen Vorsätze und Ziele für 2021 sind natürlich von den Entwicklungen in 2020 beeinflusst, sie sind aber auch in der DNA der Robur fest verankert. 

Daher möchte ich in 2021

  1. die Digitalisierung des (Industrie-) Services weiter vorantreiben. Einreisebeschränkungen für Spezialisten, der demographische Wandel und die Diversifizierung der Aufgaben werden uns auch in Zukunft begleiten. Diese Herausforderungen müssen wir aktiv gestalten.
  2. mit unseren Kunden mehr auf Partnerschaften hinarbeiten. Das klassische Kunden-Lieferanten-Verhältnis muss sich in einer vernetzten, digitalisierten und spezialisierten Welt zu einem partnerschaftlichen Verhältnis wandeln. Die Herausforderungen meistern wir nur gemeinsam und miteinander.
  3. Nachhaltigkeit fördern – In Service und Produktion. Kurzfristiges Denken in der Instandhaltung und der Produktion mag heute für die Unternehmensbilanz gut sein, schadet aber mittel- und langfristig der (Umwelt-) Bilanz unseres Planeten und damit den zukünftigen Generationen. Sowohl im Service, aber vor allem in der Produktion, müssten wir heute schon an übermorgen denken und unser Handeln stärker auf Nachhaltigkeit ausrichten.
  4. digitales Managen und persönliche Termine gut mischen. Die Pandemie hat gezeigt, es muss nicht immer ein persönliches Treffen sein. Vieles geht via Teams oder andere digitale Tools. Gleichzeitig dürfen wir aber den persönlichen Kontakt nicht gänzlich verlieren. Eine gesunde Mischung schafft Flexibilität, entlastet die Umwelt, steigert die Effizienz und die gegenseitige Wertschätzung – für alle Beteiligten.“ 

Robur zählt zu den führenden Industrieservice-Unternehmen Deutschlands im Jahr 2020. Welche Unternehmen es noch in die Top 20 geschafft haben, lesen Sie auf unserem Schwesterportal INSTANDHALTUNG.

Elisa Hertzler (CEO und Gründerin von Peers): „Wir haben im Januar einige Neuzugänge und als Führungskraft möchte ich dafür sorgen, dass alle neue Mitarbeitenden gut eingearbeitet werden und sich schnell als Teil des Peers Teams fühlen. Fürs Geschäft: Unseren Kunden eine noch individuellere Lernreise bieten. Wir fangen da bei unserem eigenen Team an und testen das. Ziel ist, dass jeder Nutzer sich in weniger als einer Minute einen eigenen Lernpfad, der zu den Unternehmenszielen passt, gestalten kann.“ Mehr zur Gründung von Peers und Ihrer Zeit bei Trumpf erzählt Elisa Hertzler hier im Interview.

Søren E. Nielsen (Präsident bei Mobile Industrial Robots): „Wir blicken optimistisch in das neue Jahr. Schon 2020 haben Logistik-Roboter einen Boom erlebt (…) Ich denke, bestärkt wird dieser Trend durch die Pandemie: Covid-19 hat vielen Unternehmen gezeigt, wie wichtig es ist, spontan auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Das Virus hat im vergangenen Jahr selbst den robustesten Produktionsplan auf den Kopf gestellt – und daran hängt immer auch die Intralogistik.

Ich bin überzeugt, dass 2021 mehr Unternehmen die internen Transportprozesse als Bereich erkennen, der zur Wertschöpfung beiträgt. Die Krise hat den Handlungsdruck, hier zu optimieren, verschärft. Daher erwarte ich, dass im neuen Jahr zunehmend mehr Firmen aus Branchen wie Medizintechnik, Pharma, der Logistik oder dem Online-Versandhandel Nutzen und Vorteile autonomer mobiler Roboter (AMR) erkennen. AMR wie unsere kommen dem Bedarf nach flexiblen Lösungen mit schneller Amortisation entgegen, denn sie sind leicht in Produktionsumgebungen zu integrieren, einfach zu programmieren und passen sich an veränderte Routen an. Damit sorgen sie nicht nur für schnelle Zeit- und Kostenersparnis, sondern helfen Unternehmen auch, Social-Distancing-Maßnahmen umzusetzen und Mitarbeiter zu schützen. So halten sie Fertigungen auch in unruhigen Zeiten stabil.“

Produktfolio soll erweitert werden

Lena Lüneburger, Geschäftsführerin bei Werkzeugbau Ruhla
Lena Lüneburger, Geschäftsführerin bei Werkzeugbau Ruhla, will 2021 ein positives Jahresergebnis erzielen. - Bild: Werkzeugbau Ruhla GmbH

Lena Lüneburger (Geschäftsführerin bei Ruhla Werkzeugbau): Lena Lüneburger hat vier Vorsätze:

  1. eine stabile Grundauslastung
  2. zufriedene Kunden
  3. zufriedene Mitarbeiter
  4. ein positives Jahresergebnis

Enrico Krog Iversen (CEO von Onrobot): „Der Markt für Cobots verspricht, auch 2021 weiter zu wachsen. Erst die Kombination von Roboteram, End-of-Arm-Tool(s), Software und Sensorik stiftet Mehrwert und erschließt Unternehmen die Vorteile kollaborativer Automatisierung. Diese Erkenntnis bleibt auch weiterhin wichtig.

Gerade in Zeiten von Covid-19 besonders kommen diese Vorteile zum Tragen: In der Pandemie zeigt sich, wie wertvoll es ist, dass kollaborative Applikationen Produktionen stabilisieren. Sie halten Abläufe flexibel, arbeiten bei Bedarf 24/7 und müssen keinen Abstand halten. So ermöglichen sie Firmen, Social Distancing umzusetzen, und schützen Mitarbeiter. Zugleich senken sie Betriebskosten und erlauben dadurch auch in den Heimatmärkten eine Fertigung zu wettbewerbsfähigen Preisen. All dies wird im kommenden Jahr zunehmend relevant. Zudem merken wir, dass immer mehr KMU in Branchen wie Medizintechnik, Pharma, Lebensmittel- und Getränkeherstellung kollaborative Applikationen einsetzen – ein Trend, der sich 2021 fortsetzen wird.

Nach wie vor ist mein Ziel, Onrobots Position als One Stop Shop auszubauen. Daher werden wir auch 2021 das Produktportfolio stetig erweitern. Ab der zweiten Jahreshälfte rücken dabei verstärkt Software-basierte Lösungen in den Fokus. Vor allem Data- und Machine Learning werden für die einfache Programmierung kollaborativer Applikationen wichtig. Perspektivisch wollen wir die Bedienung der Roboter weiter vereinheitlichen und für den Anwender vereinfachen. Somit werden Sie 2021 viel von uns hören!“

Georg Stawowy, Vorstand Innovation und Technik bei Lapp
Georg Stawowy, Vorstand Innovation und Technik bei Lapp, will im kommenden Jahr vor allem das Thema Industrial Communication weiter vorantreiben. - Bild: Lapp

Georg Stawowy (Vorstand Innovation und Technik bei Lapp): „Die Corona-Pandemie wird unser Leben und unser Arbeiten auch 2021 stark beeinflussen. Die wichtigsten Ziele 2021 sind natürlich die Gesundheit unserer Mitarbeitenden und dass wir die Wünsche unserer Kunden, wo auch immer auf der Welt, zuverlässig erfüllen können. Der kontinuierliche Ausbau der Digitalisierung im Unternehmen hilft uns da sehr. Die massiv gestiegene Bestell-Frequenz auf unseren e-Shops zeigt uns, dass die Kunden das sehr schätzen. Von daher ist es ein Vorsatz aber auch ein Gebot der Stunde, die Digitalisierung zu beschleunigen. Unsere Kunden schätzen außerdem unsere logistischen Dienstleistungen – auch hier wird weiter optimiert. Nichtsdestotrotz halte ich den persönlichen Austausch mit den Kunden enorm wichtig und ich hoffe sehr, dass das in 2021 bald wieder möglich sein wird.

Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie haben wir unsere strategischen Ziele nicht außer Acht gelassen. Wir werden vor allem das Thema Industrial Communication weiter vorantreiben. Lapp verfügt aktuell über ein umfassendes Portfolio für IC in der Industrie und unsere Mitarbeiter wurden weltweit geschult, damit sie unsere Kunden optimal über maßgeschneiderte Lösungen beraten können. Im Fokus stehen aber auch die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Hier wollen wir verstärkt unseren Beitrag leisten und kontinuierlich unseren CO2 „Fussabdruck“ bei Produkten und Prozessen weiter optimieren. Für das Produktportfolio von Lapp bedeutet dies, dass wir uns von der Verbindungstechnik in der Photovoltaik, über Gleichstromniederspannungskabel bis hin zu Ladelösungen für Elektroautos verstärkt engagieren.“

Wie Tesla der E-Mobilität in Deutschland hilft, hat Georg Stawowy hier im Interview erklärt.

Jörg Brunke (Vorsitzender der Geschäftsführung bei Schenck Rotec): „In unserer Strategie für 2021 sind die nächsten großen Innovations-Schritte beim Auswuchten nicht auf neue Maschinen begrenzt. Vielmehr stehen vor allem digitalisierte Prozesse rund ums Auswuchten im Vordergrund. Die digitale Transformation in unseren Produkten, unseren Prozessen und Dienstleistungen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wir als Schenck Rotec werden 2021 unsere Weltmarktführerschaft im Bereich Auswuchten weiter ausbauen und um clevere digitale Lösungen erweitern. Damit sind wir in der Lage unseren Kunden echte Mehrwerte zu bieten. Das Gleichgewicht zwischen den Interessen unserer Investoren, Kunden und Mitarbeiter ist dabei der wichtigste Faktor für den Erfolg dieser digitalen Transformation.

2020 war ein herausforderndes Jahr, da kam leider vieles zu kurz. Daher habe ich mir vorgenommen, 2021 wieder mehr an der frischen Luft zu unternehmen. Da Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude ist, habe ich mir vorgenommen, sobald es wieder möglich ist, mit meiner Familie und unserem Hund wieder in die wunderschöne Toskana zu fahren.“

2021 soll das Jahr der Vernetzung werden

Heinz-Jürgen Prokop, CEO Werkzeugmaschinen bei Trumpf
Heinz-Jürgen Prokop, CEO Werkzeugmaschinen bei Trumpf, hat sich für 2021 unter anderem vorgenommen, das Unternehmen in der blechverarbeitenden Industrie als Lösungsanbieter zu etablieren. - Bild: Trumpf Group

Heinz-Jürgen Prokop (CEO Werkzeugmaschinen bei Trumpf): „Drei Vorsätze habe ich für 2021 gefasst. Erstens: Ich möchte noch mehr Kunden von den Vorzügen einer vernetzten Produktion überzeugen. Zweitens: Ich möchte Trumpf in der blechverarbeitenden Industrie als Lösungsanbieter etablieren. Und drittens: Ich möchte dem Partnernetzwerk von Trumpf mehr Gewicht verleihen.

Meinen ersten Vorsatz sind wir bereits im vergangenen Herbst angegangen. Damals haben wir mitten in der Pandemie unsere Smart Factory in Ditzingen eröffnet. Wir produzieren dort Komponenten für unsere eigenen Maschinen und demonstrieren unseren Kunden, wie sie durch vernetzte Lösungen ihre Effizienz deutlich steigern können. (…) Unsere Smart Factory hat dazu beigetragen, dass wir das letzte Quartal 2020 deutlich besser abschließen konnten als erwartet. Das zeigt: Viele unserer Kunden nutzen die Krise, um in Digitalisierung zu investieren. Denn mit digital vernetzten Lösungen können blechverarbeitende Betriebe ihre Prozesse verschlanken, Kosten sparen und sich so wettbewerbsfähig und zukunftssicher aufstellen.

Mein zweiter Vorsatz ist ebenfalls durch die Coronakrise geprägt: Viele Betriebe der Blechbranche beschäftigen sich gerade mehr denn je mit ihrer Zukunft. Sie erweitern beispielsweise ihr Angebot, wandeln sich vom Blechteile- zum Komponentenlieferanten oder arbeiten daran, durch kürzere Lieferzeit attraktiver zu werden. Dabei können wir unterstützen. Wir schauen uns deshalb nicht mehr nur die Bearbeitungstechnologien unserer Kunden an, sondern auch den gesamten Materialfluss. (…)

Das bringt mich zu meinem dritten Vorsatz: In das Netzwerk einer digitalisierten Produktion müssen auch Lösungen und Technologien eingebunden werden, die Trumpf nicht im Portfolio hat. Wir arbeiten deshalb intensiv mit Partnern an gemeinschaftlichen Lösungen. (…)

Smart Factory, Produktionslösungen, Partnerschaften – 2021 wird das Jahr der Vernetzung. Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir dafür sorgen, dass es auch ein Jahr des Erfolges wird.“ 

Wie das vergangene Geschäftsjahr für Trumpf gelaufen ist und welches neues Angebot das Unternehmen etablieren will, lesen Sie hier.

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